Jurys
Bilder: KLIMAVERTRIEBENE: OHNE HEIM, OHNE RECHTE / ARTE GEIE
Juror:innen des Filmpreises Globale Perspektiven
Appolain Siewe
|
Appolain Siewe wurde in Kamerun geboren. 1997 kam er nach Berlin für ein Studium an der dortigen Drehbuchschule. Die Teilnahme an verschiedenen Theatergruppen prägte seine Universitätszeit und führte ihn ans Deutsche Theater, wo er unter Oliver Reese und Jürgen Kruse seine Dramatik-Kenntnisse verbessern durfte. Bevor er 2014 die Einheit-Filmproduktion mit Schwerpunkt Dokumentarfilm gründete, arbeitete er bereits als Printjournalist und Regieassistent bei verschiedenen TV- und Filmproduktionen. Seit 2025 ist er Jurymitglied für die kulturelle Filmförderung des Bundes (FFA). Sein Dokumentarfilm CODE DER ANGST (D/NO 2024) behandelt die Verfolgung von LGBTQ+-Menschen in Kamerun. |
Amélie Janda
|
Amélie Janda kuratiert seit 2022 das bundesweite Filmvermittlungsprogramm „17 Ziele – Kino für eine bessere Welt“ im Rahmen der SchulKinoWochen des Netzwerks für Film- und Medienkompetenz „Vision Kino“. Nach ihrem Masterstudium in Global Studies in Kapstadt in Südafrika und Neu Delhi in Indien, studierte sie Dokumentarfilmregie an der Filmschule „filmArche“ in Berlin und arbeitet seit 2021 als freischaffende Regisseurin und Journalistin. Seit vielen Jahren engagiert sie sich zudem ehrenamtlich für Migrierende in der SWANA-Region. Mit ihrer künstlerischen und politischen Arbeit nimmt sie sich Themen sozialer Gerechtigkeit und globaler Ungleichheit aus feministischer und dekolonialer Perspektive an. |
Camilo Porras
|
Camilo Porras Sandoval ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seine Dissertation konzentriert sich auf Filmproduzent:innen und Medienförderung sowie deren Filmförderstrategien in Costa Rica. Er war zudem assoziiertes Doktorandenmitglied des Graduiertenkollegs „Konfigurationen des Films“ (2020–2022). Sandoval studierte zuvor Kommunikationswissenschaften und audiovisuelle Produktion an der Universidad de Costa Rica, San José, Costa Rica, und der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen, und absolvierte seinen M.A. in Mediendramaturgie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Als Dramaturg arbeitete er an Dokumentarfilmprojekten in Costa Rica. |
Juror:innen des Verleihpreises Bester Kinofilm für junge Menschen
Liam Belgorodski |
Mein Name ist Liam aus Frankfurt am Main. Ich bin 17 Jahre alt und besuche die philosophische Film-AG an meiner Schule. 2025 war ich bereits Jurymitglied beim LUCAS-Filmfestival Frankfurt. Meine Leidenschaft für Film begann vor etwa drei Jahren, als ich ein Buch über Filme geschenkt bekommen habe und begann Werke, die die Filmgeschichte geprägt haben, zu schauen. Was mich an Filmen fasziniert ist, dass sie Themen zeigen können, die man sonst vielleicht nie kennenlernen würde. Filme über den Globalen Süden machen das auf eine Art, die Hollywood meistens nicht schafft: Sie zeigen echte Lebenssituationen wie Flucht, Armut und die Folgen des Kolonialismus. Ich mag Filme, die einen klaren Standpunkt zeigen, ohne einem das Gefühl zu geben, dass man belehrt wird. Bei LUCAS habe ich gelernt, nicht nur zu fragen „Hat mir der Film gefallen?“, sondern „Was will er bewirken und klappt das?“ Das ist die Frage, die ich auch hier einbringen möchte – gerade wenn es darum geht, welche Filme wirklich etwas in Menschen auslösen können. |
Ariane Köller
|
Mein Name ist Ari, ich bin 20 Jahre alt und seit acht Jahren in der BJF- Jugend-Filmjury aktiv. Ich schaue sehr gerne Dokumentarfilme, weil ich es toll finde, wie darin Wissen auf eine künstlerische und verständliche Weise vermittelt wird. Von den Filmtagen Globale Perspektiven erhoffe ich mir einen interessanten Einblick in verschiedene Themen durch gute Filme. |
Vincent Eckert
|
Ich bin Vincent aus Frankfurt am Main, bin 18 Jahre alt und studiere gerade im zweiten Semester an der Uni Marburg Geschichte und Politikwissenschaften. Ich begeistere mich besonders für Filme, die nicht in den großen Kinos laufen und daher sonst nur schwer zu sehen sind. In meiner Freizeit bin ich Teil des LUCAS-Filmclubs am DFF. Mich interessiert vor allem, wie Filme verschiedene Lebenskulturen aus ihren eigenen Perspektiven zeigen können und wie dadurch hinzugelernt werden kann. |
Finja Dorner
|
Ich bin Finja, 18 Jahre alt und komme aus Frankfurt am Main. Ich war schon Teil verschiedener Film- und Drehbuch-Jurys und bin seit sechs Jahren in der BJF-Jugend-Filmjury aktiv. Aktuell engagiere ich mich in einem lokalen Kino. Ich bin ein großer Fan von Dokumentarfilmen, die es schaffen, eine neue Perspektive auf verschiedene Lebensrealitäten zu eröffnen und erhoffe mir auch genau das von Filmen aus dem Globalen Süden. |
Joel Perez Rentsch
|
Mein Name ist Joel und ich bin 18 Jahre alt. Auf die Filmtage Globale Perspektiven bin ich durch eine Empfehlung meines Jahrespraktikums beim Medienbildungszentrum Süd gestoßen. |







