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FILMTAGE GLOBALE PERSPEKTIVEN
FRANKFURT AM MAIN, 15. Bis 18. September 2022

Programm 2022

Aktuelle Filme über politische und soziale Auswirkungen der Globalisierung, über Arbeitsbedingungen auf dem Land und in der Stadt, über Fluchtursachen und Migration und die Auswirkungen des Klimawandels sind Teil des vielfältigen Programms, das die Filmtage Globale Perspektiven alle zwei Jahre einer interessierten Öffentlichkeit präsentieren.

Gespräche mit Filmschaffenden, Medienvertreter:innen und entwicklungspolitischen Expert:innen nach den Filmvorstellungen bieten Interessierten und Akteuren aus der nicht gewerblichen Film- und Bildungsarbeit ein einzigartiges Forum.

 

Programm und Anmeldung 

Die Filmtage finden zwischen dem 15. und 18. September 2022 in Frankfurt am Main statt. Am Donnerstag den 15. September im MMK – Museum für Moderne Kunst, Domstraße 10; ab Freitag, den 16. September 2022  im benachbarten Haus am Dom, Domplatz 3.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.

Museum für Moderne Kunst

15:00 - Begrüßung

15:15 - Film: Oil Promises – Ghanas Traum vom Schwarzen Gold

Deutschland 2020, 85 Min.

Regie: Elke Sasse, Co-Regie: Andrea Stäritz, Ebele Okoye Buch: Elke Sasse, Andrea Stäritz, Ebele Okoye Kamera: Michael Dreyer, Peter Klotz, Marcus Zahn, Isaac Kpelle Musik: Marcus Zahn Ton: Jan Schmiedt, Aaron Beitz Schnitt: Michael Stasch Fernsehsender/Produktion: Berlin Producers in Kooperation mit Deutsche Welle/EZEF Rechte in Deutschland: EZEF, nichtgewerblich, www.berlin-producers.de/project/oil_promises/

Als 2007 vor der Küste Ghanas eine der größten Ölquellen Afrikas gefunden wird, verbindet sich damit vor allem für die lokale Bevölkerung die Hoffnung auf wirtschaftlichen Aufschwung und Wohlstand. Zehn Jahre lang beobachten die Filmemacherin Elke Sasse und die Journalistin Andrea Stäritz die Entwicklungen in drei Küstendörfern, in denen die Menschen bislang von Fischfang oder Ackerbau lebten. Sie fragen, ob sich das Öl als Chance für die bislang unterprivilegierte Region erweisen wird oder, wie in Nigeria, als Belastung für Umwelt und Bewohner. Die nigerianische Animationskünstlerin Ebele Okoye ergänzt die dokumentarischen Aufnahmen durch Animationen und einen persönlichen Kommentar aus der Perspektive der kritischen Beobachterin aus dem Nachbarland.

Filmgespräch mit Elke Sasse

In Kooperation mit epn Hessen im Rahmen der hessischen Eine Welt-Promotor:innenstelle Kommunikation, Digitalisierung und Partizipation

 

 

17:15 - Film: Sealand

Deutschland 2020, 30 Min.

Regie: Paul Scholten, Conrad Winkler, Matthäus Wörle Buch: Paul Scholten, Conrad Winkler, Matthäus Wörle Kamera: Paul Scholten, Matthäus Wörle Musik: - Ton: Conrad Winkler Schnitt: Paul Scholten, Conrad Winkler, Matthäus Wörle, Agata Wozniak Fernsehsender/Produktion: Hochschule für Fernsehen und Film München Rechte in Deutschland: Hochschule für Fernsehen und Film München, Bernd-Eichinger-Platz 1, 80333 München

Immer größere Containerschiffe stehen für den sich ausweitenden Luxus unserer globalisierten Welt. Ein Luxus, der auf dem Rücken weniger Seeleute ausgetragen wird. Viele von ihnen stammen von den Philippinen. Schlecht bezahlt und pausenlos arbeitend, gehören sie einem ausbeuterischen System an.

Filmgespräch mit Matthias Wöhrle

18:00 - Film: Life on the Horn

Somalia 2020, 25 Min.

Regie: Mo HARAWE Buch: Mo Harawe Kamera: Mo Harawe Musik: Dimi Mint Abba, Hassan Adan Samatar, Adbi Tahliil, Khalifa Ould Eide Ton: Maxamed Maxamuud Jamac Schnitt: Alexander von Piechowski Fernsehsender/Produktion: independant production Rechte in Deutschland: sixpackfilm, Neubaugasse 45/13, A - 1070 Wien

Seit Jahrzehnten wird an der Küste Somalias illegal Giftmüll abgelagert. Das Tsunami-Erdbeben im Jahr 2004 beschädigte die vergifteten Container, was zur Verbreitung von Krankheiten führte. Viele Menschen vor Ort mussten ihre Dörfer verlassen, aber einige blieben und leben mit den Folgen. Der Kurzspielfilm Life on the Horn erzählt elliptisch, fast wortlos, nur das Nötigste, und findet dabei präzise, hoch empfindliche Bilder, die diese chronische Gewalt registrieren – in Blicken, Gesten, Landschaften. 

Filmgespräch mit Mo Harawe

20:00 - Film: Shifting Sands

Myanmar 2021, 15 Min.

Regie: May Then Kyi Buch: May Thyn Kyi Kamera: Theingi Win Tin Musik: - Ton: Sai Nyi Min Htut Schnitt: Mi Mi Lwin Fernsehsender/Produktion: Lindsey Merrison Rechte in Deutschland: Yangon Film School e.V., c/o Lindsey Merrison Ebereschenallee 15 14050 Berlin Germany

Jedes Jahr strömen Tausende von jungen Menschen aus den ländlichen Trockengebieten Myanmars nach Yangon, um in den Fabriken zu arbeiten, die am Rande der ehemaligen Hauptstadt des Landes entstanden sind. Ma Nwet Yin Win ist eine von ihnen. Sie und ihre Schwester verließen vor zwanzig Jahren wegen des Klimawandels eine Schwemminsel im Ayeyarwaddy-Fluss. Doch Ma Nwet Yin Wins Kampf für die Rechte der Arbeiter:innen in Yangon zeigt, dass sie sich nicht entmutigen lässt. 

Filmgespräch mit May Then Kyi

20:30 - Film: Luchadoras – Kämpferinnen aus Mexiko

Deutschland 2021, 90 Min.

Regie: Paola Calvo, Patrick Jasim Buch: Paola Calvo, Patrick Jasim Kamera: Patrick Jasim Musik: Lonski & Classen Schnitt: Ginés Olivares Fernsehsender/Produktion: Tumult in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel und Sutor Kolonko Rechte in Deutschland: TUMULT FILM GmbH / ZDF, Allerstr. 46 12049 Berlin / ZDF-Straße 1, 55127 Mainz

Die mexikanische Stadt Ciudad Juárez verzeichnet eine der höchsten Zahlen an Femiziden weltweit. Die Frauen hier müssen jeden Tag auf der Hut sein, selbst wenn sie nur auf dem Heimweg von der Arbeit sind. „Luchadoras –Kämpferinnen aus Mexiko“ taucht ein in die Welt mutiger Wrestlerinnen, die in dieser gefährlichen Stadt ihrem Beruf nachgehen und sowohl im Ring und als auch außerhalb für ein neues, emanzipiertes Frauenbild kämpfen. LUCHADORAS ist ein Dokumentarfilm über drei entschlossene Frauen, die Machismus und Femizide nicht länger hinnehmen.

Filmgespräch mit Paola Calvo und Patrick Jasim

Haus am Dom

09:15 - Film: Ein Ort namens Wahala

Deutschland, Togo, Frankreich 2021, 56 Min.

Regie: Jürgen Ellinghaus Buch: Jürgen Ellinghaus Kamera: Rémi Jennequin Musik: traditional / Friedrich Silcher Ton: Rémi Jennequin Schnitt: Jürgen Ellinghaus Fernsehsender/Produktion: Jürgen Ellinghaus und Kida Studios Rechte in Deutschland: AndanaFilms, www.andanafilms.com/

Am 11. November jeden Jahres wird am Soldatenfriedhof von Wahala/Chra (Togo) feierlich der 1914 hier gefallenen Soldaten und des Waffenstillstands, mit dem 1918 der Erste Weltkrieg endete, gedacht. Aber die Geschichte von Wahala reicht weiter zurück als 1914, und schon der Name des Ortes erinnert an seine schmerzhafte Vergangenheit: 1903 schuf die deutsche Kolonialadministration nahe des Flüsschens Chra eine „Besserungssiedlung“, in der Personen, die der kolonialen Ordnung wegen „Unbotmäßigkeit“ im Wege waren, zwangsangesiedelt wurden. Wahala/Chra: Stimmen der Vergangenheit brechen sich in Bildern der Gegenwart.

Filmgespräch mit Jürgen Ellinghaus

10:45 - Film: Lift like a Girl – Stark wie ein Mädchen

Ägypten 2020, 90 Min.

Regie: Mayye Zayed Buch: Mayye Zayed Kamera: Mohamad El-Hadidi Musik: Marian Mentrup Ton: Mayye Zayed, Mäzen Khaled Schnitt: Sara Abdallah Fernsehsender/Produktion: Cleo Media, Jyoti Film und Rufy's Film in Koproduktion mit ZDF Das kleine Fernsehspiel Rechte in Deutschland: ZDF / JYOTI Film uG, ZDF-Straße 1, 66127 Mainz / Lange Reihe 113, 20099 Hamburg

In einem staubigen Wohnviertel nahe des Hafens von Alexandria befindet sich das Outdoor-Sportstudio von Captain Ramadan am Rande einer Straße. Der ehemalige Profiathlet coachte hier über zwanzig Jahre lang  junge Frauen im Gewichtheben – unter anderen auch seine Tochter Nahla, die erste ägyptische Weltmeisterin. Auch Asmaa, genannt Zebiba, träumt davon, Weltmeisterin zu werden. Portrait eines beeindruckenden Einzelkämpfers, der den sportlichen Nachwuchs Ägyptens selbstfinanziert zur Weltklasse hob. Mayye Zayed begleitet vier Jahre lang den Captain und seine anfangs 14jährige Schülerin.

Filmgespräch mit Mayyee Zayed und Anna Chester

11:00 - Film: Water & Coltan – 360°-Sichtung im Foyer

Deutschland, DR Kongo 2021, 52 Min.

Regie: Daniel Kötter in Zusammenarbeit mit Olande Byamungu, Yasmine Bisimwa, Christian Muhigwa Buch: Daniel Kötter / Anna Ptak Kamera: Daniel Kötter Musik: -- Ton: Marcin Lenarczyk Schnitt: Daniel Kötter Fernsehsender/Produktion: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro Rechte in Deutschland: Daniel Kötter, Glatzer Straße 6b, 10247 Berlin

„Water & Coltan“ versetzt den Betrachter direkt an die Orte des Kampfes von Frauen im artisanalen Coltanabbau in Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo. Überlagert mit einem posthumanen Near-Future-Szenario im ehemaligen Kohleabbaugebiet an der Ruhr in Deutschland verbindet die 360°-Dokumentation zwei lokale Seiten ein und desselben gewalttätigen globalen Phänomens: die extraktivistische Praxis gegenüber natürlichen und menschlichen Ressourcen mit ihren langfristigen Folgen für Umwelt und Gesellschaft.

Die Sichtungen des Films ist im Foyer des Haus am Dom möglich. Hierfür stehen  fünf  VR-Brillen zur Verfügung.

Anmeldung bis Donnerstag, den 15.09.2022 24:00 Uhr, danach am Desk:  https://reservation.ticketleo.com/event/23542/vr-screening-slot-im-rahmen-der-tagung

Am 18.09., 14.00 bis 15.30 gibt Daniel Kötter eine Masterclass: Landschaft, Extraktivismus und 360° Filmarbeit

12:45 - Film: WHY (Out of compétition)

Deutschland 2022, 02:57

Regie: Anja Ehrhardt Kamera: Malte Hafner Musik: Hildegard-von-Bingen-Gymnasium, Köln Schnitt: Niels Reinhard

Schüler:innen des HVB Gymnasiums Köln komponierten 2019 einen Song über Kalpona Akter, Gründerin des Bangladesh Center for Workers Solidarity, und über den Einsturz des Rana Plazas in Bangladesch. Mit ihrem Song „So ein Leben“ erreichte die Gruppe im Finale des Cologne Song Contests den 3. Platz. Um das Thema Frauenrechte und Nachhaltigkeit für ein breiteres Publikum nachfühlbar und verständlich zu machen, aber auch, um auf die verheerenden und menschenverachtenden Bedingungen in Ländern wie Indien aufmerksam zu machen, wurde 2021 unter der Leitung der Filmemacherinnen von wirmachenfilm.com ein Musikvideo gedreht und der Song mit den mittlerweile gereifteren Stimmen neu aufgenommen und arrangiert. Bedingt durch die angespannte Corona-Situation dauerte die Produktion und Endfertigung des mit großem Eigenengagement aller Beteiligten umgesetzten Videos wesentlich länger als geplant. Entstanden ist ein sehr hochwertig und professionell produziertes Musikvideo, welches frame by frame Wut, Hoffnung und Kampfgeist ausdrückt und allen Menschen Mut machen möchte, sich zu engagieren und gegen Ungerechtigkeit die Stimme zu erheben.

in Kooperation mit Aktion Weißes Friedensband e.V.

13:45 - Film: Women's Inheritance

Myanmar 2021, 3 Min.

Regie: Sai Naw Kham Buch: Cho Wit Ye Lwin Kamera: - Musik: Kyaw Ko Ko Ton: Kyaw Ko Ko Schnitt: Sai Naw Kham Fernsehsender/Produktion: Lindsey Merrison Rechte in Deutschland: Yangon Film School e.V., c/o Lindsey Merrison Ebereschenallee 15 14050 Berlin Germany

Das Erbrecht benachteiligt Frauen in Myanmar. Was kann man dagegen tun?

13:50 - Film: Unter uns Frauen – Geburt in Megendi

Deutschland, Äthiopien 2021, 94 Min.

Regie: Sarah Noa Bozenhardt, Daniel Abate Tilahun Buch: Sarah Noa Bozenhardt Kamera: Bernarda Cornejo Pinto Musik: Anna-Marlene Bicking (Komponistin) Ton: Sarah Noa Bozenhardt Schnitt: Andrea Muñoz Fernsehsender/Produktion: Evolution Film in Ko-Produktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und Efuye Gela Films Rechte in Deutschland: Evolution Film UG, Sonja Kilbertus, Dachauerstrasse 116, 80636 München

Im Dorf Megendi ist die Geburtshilfe im Umbruch. Für die Frauen vor Ort stellt sich die große Frage: Wie können wir werdende Mütter am besten auf ihrem Weg unterstützen? Die schwangere Huluager (25) findet sich zwischen traditionellen und modernen Perspektiven wieder. Hin und hergerissen zwischen den Erwartungen an sie und ihren eigenen Bedürfnissen, plant Hulu die Geburt ihres Kindes. Dabei meldet sich Schmerz aus der Vergangenheit zu Wort und in Gesprächen mit anderen Frauen und dem Patenonkel ihres Neugeborenen blickt Hulu ihren Träumen und Ängsten ins Auge.

14:00 - Film: Water & Coltan – 360°-Sichtung im Foyer

Deutschland, DR Kongo 2021, 52 Min.

Regie: Daniel Kötter in Zusammenarbeit mit Olande Byamungu, Yasmine Bisimwa, Christian Muhigwa Buch: Daniel Kötter / Anna Ptak Kamera: Daniel Kötter Musik: -- Ton: Marcin Lenarczyk Schnitt: Daniel Kötter Fernsehsender/Produktion: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro Rechte in Deutschland: Daniel Kötter, Glatzer Straße 6b, 10247 Berlin

„Water & Coltan“ versetzt den Betrachter direkt an die Orte des Kampfes von Frauen im artisanalen Coltanabbau in Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo. Überlagert mit einem posthumanen Near-Future-Szenario im ehemaligen Kohleabbaugebiet an der Ruhr in Deutschland verbindet die 360°-Dokumentation zwei lokale Seiten ein und desselben gewalttätigen globalen Phänomens: die extraktivistische Praxis gegenüber natürlichen und menschlichen Ressourcen mit ihren langfristigen Folgen für Umwelt und Gesellschaft.

Die Sichtungen des Films ist im Foyer des Haus am Dom möglich. Hierfür stehen  fünf  VR-Brillen zur Verfügung.

Anmeldung bis Donnerstag, den 15.09.2022 24:00 Uhr, danach am Desk:  https://reservation.ticketleo.com/event/23542/vr-screening-slot-im-rahmen-der-tagung

Am 18.09., 14.00 bis 15.30 gibt Daniel Kötter eine Masterclass: Landschaft, Extraktivismus und 360° Filmarbeit

16:00 - Film: Clando

Kamerun, Südafrika, Frankreich 2022, 24 Min.

Regie: Eystein Young Dingha Fernsehsender/Produktion: ARTE France, EXTRAFIX MEDIA/STEPS

Eine neunstündige Fahrt in einem kamerunischen Bus, der das Land mit der Stadt verbindet, ist der erste Schritt eines langen Exils. Diejenigen, die diesen Bus mit dem Namen „Clando“ benutzen, verlassen ihre Geburtsregion auf der Suche nach einem besseren Leben. Alle fliehen vor den Auseinandersetzungen zwischen den Separatisten der anglophonen Minderheit und der regulären kamerunischen Armee. Es ist ein blutiger Konflikt, der sie ins Exil treibt. Während der gesamten Fahrt herrscht im  „Bus der Illegalen“ eine lebhafte Atmosphäre.

Nach dem STEP- Kurzfilmprogramm ein Filmgespräch mit Eystein Young Dingha, Claudine (Shenge) Ndimbira und Mahad Ahmed

16:25 - Film: Leih mir deine Stimme – Lend me your Voice

Ruanda, Südafrika 2022, 20 Min.

Regie: Claudine Ndimbira Fernsehsender/Produktion: ARTE FRANCE, BA UCURA PRODUCTIONS/ STEPS

Akili, eine junge kongolesische Frau, lebte als Geflüchtete in Burundi, bevor sie nach Ruanda kam. Während dieser Reise wurde ihre Familie getrennt. Akili wurde verhaftet und im Gefängnis gefoltert, sie entging nur knapp dem Tod. In Ruanda half ihr das Boxen, bis sie ein neues Trauma erlitt. Indem sie ihre Geschichte zu Papier bringt und von anderen lesen lässt, versucht sie, das Erlebte zu verarbeiten.

Nach dem STEP- Kurzfilmprogramm ein Filmgespräch mit Eystein Young Dingha, Claudine (Shenge) Ndimbira und Mahad Ahmed

16:45 - Film: Little Somali

Kenia, Südafrika 2022, 33 Min.

Regie: Mahad Ahmed Fernsehsender/Produktion: ARTE FRANCE, CULTURAL VIDEO PRODUCTION/STEPS

In Little Mogadishu in Nairobi macht der somalische Regisseur in seiner You-Tube-Show die somalische Identität zum Thema. Seine Landsleute im Viertel und im Netz sind in Somalia, Kenia und überall dort geboren, wo sich die somalische Diaspora niedergelassen hat, und jeder versucht auf seine Weise, seine Zugehörigkeit zu Somalia und seiner Kultur zu bekunden.

Nach dem STEP- Kurzfilmprogramm ein Filmgespräch mit Eystein Young Dingha, Claudine (Shenge) Ndimbira und Mahad Ahmed

18:30 - Im Fokus: 50 Jahre Dokumentarfilme über den Globalen Süden

Zum Jubiläum der Filmtage Globale Perspektiven (bis 2017 Fernsehworkshop Entwicklungspolitik) wird auf die Geschichte der Veranstaltung und 50 Jahre entwicklungspolitische Filmarbeit zurückgeblickt.
Danach diskutierten unser Ehrengast Peter Heller, Dokumentarfilmer seit 1973, mit Medienvertreter:innen die schwierigen Produktionsbedingungen und die sich wandelnden Distributionswege für Dokumentarfilme über den Globalen Süden. Die Finanzierung von langen Dokumentarfilmen durch Fernsehsender und die Filmförderungen sind für die Produzierenden meist unzureichend und bergen für sie viele Risiken. Können neue Vergütungsregeln hier ausreichend Abhilfe schaffen?

Einführung: Bettina Kocher, ehemalige Geschäftsführerin der AG Fernsehworkshop Entwicklungspolitik
Moderation: Irit Neidhardt, Autorin und Kuratorin    

20:15 - Film: Erhebe dich, du Schöne

Deutschland / Schweiz 2021, 109 Min.

Regie: Heidi Specogna Buch: Heidi Specogna Kamera: Johann Feindt Musik: Hans Koch Ton: Benjamin Simon Schnitt: Kaya Inan Fernsehsender/Produktion: FAMA FILM AG; Ma.ja.de. Filmproduktions GmbH, ZDF / 3sat Schweizer Radio und Fernsehen - SRG SSR Rechte in Deutschland: Ma.ja.de Filmproduktion, Leipzig, Gottschedstr. 18, 04109 Leipzig

Nardos, eine Azmari-Sängerin aus Addis Abeba, hat den Traum, in ihrer Musik aus dem Leben einfacher Leute zu erzählen. Auf ihrer Suche nach Geschichten für ihre Lieder lernt sie Gennet kennen, eine Dichterin, die mit ihren Kindern auf der Strasse lebt. Während Nardos die Lebenswelten der äthiopischen Frauen, ihre Visionen und Kraft ins Zentrum ihrer Kreation rückt, tauchen wir immer tiefer in ein sich rasant änderndes Land ein.

Filmgespräch mit Katya Mader (ZDF/3Sat)

Haus am Dom

09:15 - Film: Seychellen- das bedrohte Paradies

Deutschland 2021, 30 Min.

Regie: Norbert Hahn Buch: Norbert Hahn Kamera: Kagun Kimani Githae Musik: keine Ton: Kagun Kimani Githae Schnitt: Christian Kupfer Fernsehsender/Produktion: Westdeutscher Rundfunk Rechte in Deutschland: Westdeutscher Rundfunk, Appellhofplatz 1

Urlaub auf den Seychellen – oder gar dort heiraten? Die Inselgruppe ist für viele ein Traum, vor allem für Deutsche, die hier die Gästeliste zahlenmäßig anführen. Das Gebiet ist aber auch für Naturschützer ein wichtiger Raum, denn sie werden von der Regierung hier unterstützt. Obwohl das Archipel nur 0,13 Prozent der Landfläche Deutschlands hat, ist sein neues Meeresschutzgebiet größer als die Bundesrepublik. Und dennoch: Das Paradies ist bedroht. Wir zeigen in unserer Reportage die Schönheit der Insel, mit ihren seltenen Tierarten, glücklichen Hochzeitspaaren und weißen Stränden. Aber wir sehen auch die Spuren des Klimawandels, mit abgebrochenen Uferkanten und ausgeblichenen Korallen. Und wir begleiten einen bewaffneten Einsatz der Küstenwache gegen illegale Fischerei.

Filmgespräch mit Norbert Hahn 

10:00 - Film: Defenders of the Forest

Indonesien, Deutschland 2021, 56 Min.

Regie: Indra Jati, Dandhy Laksono, Inge Altemeier Buch: Dandhy dy laksono , Inge Altemeier Kamera: Ikan Fauji Musik: the-wind-brought-it by angel-salazar yearning by michael-fk searching-for-clues by eleven-tales not-at-home by sebastian-borromeo early-morning-haze by yehezkel-raz kazoo-zoo by ofer-koren echelon by kyle-preston aura by veaceslav-draganov Ton: Indra Yati , Dandhy dy laksono Schnitt: FAHNDI BAGUS HENDRA PERMANY REINHARD HORNUNG Fernsehsender/Produktion: globalfilm, Altemeier Hornung, Rechte in Deutschland: altemeier Hornung ,Globalfilm,, Altemeier Hornug , Globalfilm Arnoldstrasse 59 22763 Hamburg

Auf Sumatra und Borneo verteidigen der Förster Basuki Santoso und der Landvermesser FeriIrawan den Regenwald. Sie reisen zu den letzten Waldgrenzen Indonesiens während der Pandemie und treffen auf ein Land, das von Zerstörung bedroht ist. Ihre Arbeit – Landvermessung zum Schutz und zur Wiederaufforstung des Waldes – ist durch die Abriegelung schwieriger geworden, aber auch durch die Investitionen und Vorschriften, die den Regenwald und das Leben der indigenen Völker und der lokalen Bevölkerung bedrohen.

Die beiden untersuchen, wie die Wirtschaftspolitik zur Zerstörung des natürlichen Lebensraums der Tiere führt und dies so mit Zoonosen wie dem Sars 19-Virus zusammenhängt. Obwohl wissenschaftliche Studien des Eijkman-Instituts belegen, dass es einen Zusammenhang zwischen der massiven Abholzung des Lebensraums von Tieren und der Zunahme von Zoonosen gibt, die tödliche Virusmutationen verursachen, hat sich die brutale Zerstörung des wichtigen Ökosystems während der Pandemie nur noch verschlimmert. Wird es angesichts der alarmierenden wissenschaftlichen Erkenntnisse gelingen, die Interessen der Konzerne zu bändigen, die Rechte der indigenen Bevölkerung zu respektieren und die Ökosysteme wiederherzustellen? Oder wird die Saat für die Entstehung einer neuen Pandemie gelegt?

Die Waldschützer decken das Versagen der internationalen Waldschutzprogramme auf. Und sie suchen die Indigenen auf, die oft über das Wissen verfügen, wie der Wald überleben könnte.

Filmgespräch mit Inge Altemeier, Indra Jati und Dandhy Dy Laksono 

11:30 - Masterclass Peter Heller

Masterclass Peter Heller

„Von der „Kamera als Waffe der Aufklärung“ in den Siebzigern bis zur persönlichen Annäherung an die Menschen im globalen Getriebe auf Augenhöhe“, so beschreibt Peter Heller seine Arbeit als Dokumentarfilmer und seine bis heute andauernde Zusammenarbeit mit Kolleg:innen aus Afrika. Nach einem Rückblick auf diese Arbeit spricht Heller über seine beiden aktuellen Filmprojekte in Entwicklung:

„Gier nach Afrika – Dynastie David“

Das Filmvorhaben erzählt von einer Familiendynastie, die mehr als hundert Jahre ihren Reichtum und  ihr Ansehen auf dem afrikanischen Kontinent erbeutet hat. Drei Generationen von Schweizer „Afrika-Forschern“ und Geschäftemachern.  

„Der Rassenforscher und das kleinste Volk der Welt“

Ein deutscher Humanbiologe und Rassenforscher hat sein Leben der Erforschung der Völker in ihrer Umwelt vom Nord bis zum Südpol gewidmet. An der „Wiege der Menschheit“, einem Wüstensee in Ostafrika, droht in den 1970er Jahren ein „Urvolk“ an den Folgen des Klimawandels auszusterben. Es gibt nur noch knapp 250 Menschen der Elmolo. Der deutsche Professor meint, das „kleinste Volk der Welt“ vor dem Untergang zu retten, indem er ihre Körper vermisst und ihre Skelette illegal nach Deutschland bringt.

 

Peter Heller (* 1946) absolvierte die Hochschule für Film und Fernshen in München. Nach Arbeiten beim Fernsehen in Lateinamerika und Asien begann er in Deutschland als unabhängiger Autor, Regisseur und Produzent Dokumentarfilme zu drehen. Ein wichtiger Teil seiner Arbeiten befasst sich mit gesellschaftspolitischen Themen in Afrika; er gehört zu den Filmemacher:innen, der seit langem regelmäßig postkoloniale Themen aufgreift. Auch die  Auseinandersetzung mit der deutschen Kultur und Gesellschaft ist ihm wichtig: „Wir sollten über die Slums von Lagos sprechen, aber jene von Köln dabei nicht vergessen. Wir müssen über uns selbst reden mit Lust auf die Entdeckung der Wirklichkeit.“ Viele von Hellers Filmen erhielten internationale Auszeichnungen, Anerkennungen und Preise. Seinem dokumentarischen Filmschaffen wurden Retrospektiven in Amsterdam, München, Calcutta, Atlanta, Chicago und Washington gewidmet.

Filmographie Peter Heller

Zur Anmeldung

 

In Kooperation mit Filmhaus Frankfurt e. V.

11:45 - Film: Water & Coltan – 360°-Sichtung im Foyer

Deutschland, DR Kongo 2021, 52 Min.

Regie: Daniel Kötter in Zusammenarbeit mit Olande Byamungu, Yasmine Bisimwa, Christian Muhigwa Buch: Daniel Kötter / Anna Ptak Kamera: Daniel Kötter Musik: -- Ton: Marcin Lenarczyk Schnitt: Daniel Kötter Fernsehsender/Produktion: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro Rechte in Deutschland: Daniel Kötter, Glatzer Straße 6b, 10247 Berlin

„Water & Coltan“ versetzt den Betrachter direkt an die Orte des Kampfes von Frauen im artisanalen Coltanabbau in Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo. Überlagert mit einem posthumanen Near-Future-Szenario im ehemaligen Kohleabbaugebiet an der Ruhr in Deutschland verbindet die 360°-Dokumentation zwei lokale Seiten ein und desselben gewalttätigen globalen Phänomens: die extraktivistische Praxis gegenüber natürlichen und menschlichen Ressourcen mit ihren langfristigen Folgen für Umwelt und Gesellschaft.

Die Sichtungen des Films ist im Foyer des Haus am Dom möglich. Hierfür stehen  fünf  VR-Brillen zur Verfügung.

Anmeldung bis Donnerstag, den 15.09.2022 24:00 Uhr, danach am Desk:  https://reservation.ticketleo.com/event/23542/vr-screening-slot-im-rahmen-der-tagung

Am 18.09., 14.00 bis 15.30 gibt Daniel Kötter eine Masterclass: Landschaft, Extraktivismus und 360° Filmarbeit

13:45 - IM FOKUS: Der unsichtbare Globale Süden. Auslandsberichterstattung im Fernsehen.

Die Auslandsberichterstattung in der deutschen Medienlandschaft beschränkt sich auf einige wenige Länder und lässt große Teile der Welt faktisch unsichtbar werden. Zu diesem Ergebnis kommt ein 2022 veröffentlichtes Arbeitspapier der Otto-Brenner-Stiftung. Die Anzahl der Auslandskorrespondent:innen im Globalen Süden hat in den letzten Jahren ebenso wie die der Sendeplätze im deutschen Fernsehen kontinuierlich abgenommen. Die Korrespondent:innen gehen kaum noch nach „draußen“, um vor Ort die Realitäten der Menschen im globalen Süden etwa in Reportagen abzubilden. Anstatt dessen liegt der Fokus auf eine Stereotype bedienende Krisenberichterstattung. Doch wo liegen mögliche Lösungsansätze?

Einführung und Moderation: Marc Engelhardt, Autor und Auslandskorrespondent

Teilnehmende: Natalia Matter, epd; Klaus Bardenhagen, freier Auslandskorrespondent in Taipeh

15:15 - Film: Rettai Jadai – Das Mädchen mit den roten Schleifen

Deutschland & Indien 2020, 19 Min.

Regie: Franziska Schönenberger & Jayakrishnan Subramanian Buch: Franziska Schönenberger Kamera: Felix Riedelsheimer Musik: Vedanth Bharadwaj & Bindhumalini Narayanaswamy Ton: Andreas Goldbrunner Schnitt: Robert Vakily Fernsehsender/Produktion: Bayerischer Rundfunk Rechte in Deutschland: Franziska Schönenberger, Family Business Film, Family Business Film, Schluderstr., 16 80634 München

Viru und Bhanu sind unzertrennlich, obwohl Viru ihre beste Freundin Bhanu heimlich um ihr schönes Haar beneidet. Außerdem verweigert ihr die Mutter, sich endlich neue Haarschleifen zu kaufen. Als die Lehrerin Viru sie dann auch noch wegen eines seltsamen Blutflecks auf ihrer Schuluniform vor der ganzen Klasse blamiert, würde sie am Liebsten vor Scham sterben. Kann Bhanu ihr helfen? Der Coming of Age-Kurzspielfilm gewährt einen besonderen Einblick in die Lebenswirklichkeit der Figuren. 

Filmgespräch mit Franziska Schönenberger und  Jayakrishnan Subramanian

16:00 - Film: Ladies Only

Indien, Deutschland 2021, 80 Min.

Regie: Rebana Liz John Buch: Rebana Liz John Kamera: Milann Tress John Musik: Jin Jim, Lucas Pizzini Ton: Navya Sah, Ankita Purkayastha, Tim Elzer Schnitt: Rebana Liz John Fernsehsender/Produktion: Camera Mischief Films Rechte in Deutschland: Kunsthochschule für Medien Köln, Peter-Welter-Platz 2, 50676 Köln

Ein kleines Filmteam begibt sich in die Damenabteile der Nahverkehrszüge von Mumbai. „“Was macht Sie wütend?““, fragt die Filmemacherin. Bekannte und Zufallsbegegnungen werden eingeladen, in einem öffentlichen und zugleich geschützten Raum ihre Meinungen und Geschichten zu offenbaren. Die Antworten und Beobachtungen sind mannigfaltig: Mal lustig, mal deprimierend, mal kämpferisch, mal resigniert, aber stets ehrlich. Sie fügen sie sich zu einem immer komplexer werdenden Bildteppich zusammen. Der Film führt uns mit poetischem Rhythmus durch Mumbai und gibt Einblicke in die Sichtweise und die Lebensgestaltung der indischen Frauen in den Großstädten.

Filmgespräch mit Rebana Liz John

16:15 - Film: Water & Coltan – 360°-Sichtung im Foyer

Deutschland, DR Kongo 2021, 52 Min.

Regie: Daniel Kötter in Zusammenarbeit mit Olande Byamungu, Yasmine Bisimwa, Christian Muhigwa Buch: Daniel Kötter / Anna Ptak Kamera: Daniel Kötter Musik: -- Ton: Marcin Lenarczyk Schnitt: Daniel Kötter Fernsehsender/Produktion: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro Rechte in Deutschland: Daniel Kötter, Glatzer Straße 6b, 10247 Berlin

„Water & Coltan“ versetzt den Betrachter direkt an die Orte des Kampfes von Frauen im artisanalen Coltanabbau in Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo. Überlagert mit einem posthumanen Near-Future-Szenario im ehemaligen Kohleabbaugebiet an der Ruhr in Deutschland verbindet die 360°-Dokumentation zwei lokale Seiten ein und desselben gewalttätigen globalen Phänomens: die extraktivistische Praxis gegenüber natürlichen und menschlichen Ressourcen mit ihren langfristigen Folgen für Umwelt und Gesellschaft.

Die Sichtungen des Films ist im Foyer des Haus am Dom möglich. Hierfür stehen  fünf  VR-Brillen zur Verfügung.

Anmeldung bis Donnerstag, den 15.09.2022 24:00 Uhr, danach am Desk:  https://reservation.ticketleo.com/event/23542/vr-screening-slot-im-rahmen-der-tagung

Am 18.09., 14.00 bis 15.30 gibt Daniel Kötter eine Masterclass: Landschaft, Extraktivismus und 360° Filmarbeit

18:00 - Film: Water & Coltan – 360°-Sichtung im Foyer

Deutschland, DR Kongo 2021, 52 Min.

Regie: Daniel Kötter in Zusammenarbeit mit Olande Byamungu, Yasmine Bisimwa, Christian Muhigwa Buch: Daniel Kötter / Anna Ptak Kamera: Daniel Kötter Musik: -- Ton: Marcin Lenarczyk Schnitt: Daniel Kötter Fernsehsender/Produktion: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro Rechte in Deutschland: Daniel Kötter, Glatzer Straße 6b, 10247 Berlin

„Water & Coltan“ versetzt den Betrachter direkt an die Orte des Kampfes von Frauen im artisanalen Coltanabbau in Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo. Überlagert mit einem posthumanen Near-Future-Szenario im ehemaligen Kohleabbaugebiet an der Ruhr in Deutschland verbindet die 360°-Dokumentation zwei lokale Seiten ein und desselben gewalttätigen globalen Phänomens: die extraktivistische Praxis gegenüber natürlichen und menschlichen Ressourcen mit ihren langfristigen Folgen für Umwelt und Gesellschaft.

Die Sichtungen des Films ist im Foyer des Haus am Dom möglich. Hierfür stehen  fünf  VR-Brillen zur Verfügung.

Anmeldung bis Donnerstag, den 15.09.2022 24:00 Uhr, danach am Desk:  https://reservation.ticketleo.com/event/23542/vr-screening-slot-im-rahmen-der-tagung

Am 18.09., 14.00 bis 15.30 gibt Daniel Kötter eine Masterclass: Landschaft, Extraktivismus und 360° Filmarbeit

19:30 - Verleihung Filmpreis Globale Perspektiven

20:15 - Film: Nasim

Deutschland / Griechenland 2022, 85 Min.

Regie: Ole Jacobs & Arne Büttner Buch: Ole Jacobs & Arne Büttner Kamera: Arne Büttner Musik: Steffen Martin Ton: Ole Jacobs Schnitt: Federico Neri Fernsehsender/Produktion: ROSENPICTURES Filmproduktion GbR / ZDF Das Kleine Fernsehspiel Rechte in Deutschland: ROSENPICTURES Filmproduktion GbR / ZDF, Rosenstraße 11, 06114 Halle

Gestrandet in Moria auf Lesbos, kämpft Nasim gegen ihre eigenen Ängste und die Widrigkeiten des Geflüchteten-Camps für ein selbstbestimmtes Leben. Als das Lager im September 2020 komplett abbrennt scheint alle Hoffnung erloschen.

Acht Monate lang begleitete das Filmteam um Ole Jacobs und Arne Büttner die Afghanin und ihre Familie in dem größten Geflüchtetenlager der EU, wo zeitweise 20.000 Menschen auf einem für weniger als 3.000 Personen konzipierten Raum leben mussten. Der beobachtende Dokumentarfilm zeigt den Alltag der zweifachen Mutter, der es gelingt, die Herausforderungen in dieser Extremsituation immer wieder aufs Neue zu meistern.

Haus am Dom

10:30 - Filmmatinee: The other Side of the River

Deutschland, Finnland 2021, 92 Min.

Regie: Antonia Kilian Buch: Antonia Kilian, Gurvara Namer, Arash Asadi Kamera: Antonia Kilian Musik: Shkoon (Ameen Khayer, Thorben Diekmann) Ton: Nadya Derwish Schnitt: Arash Asadi Fernsehsender/Produktion: Doppelplussultra Filmproduktion GmbH, Pink Shadow Films Rechte in Deutschland: jip film & verleih, Oeder Weg 42, 60318 Frankfurt

Die 19-jährige Hala entkam einer arrangierten Ehe, indem sie den Euphrat überquerte, um bei einer kurdischen Frauenverteidigungseinheit ein neues Zuhause zu finden – eine Einheit, die darauf ihre Heimatstadt Minbij vom Islamischen Staat befreite. Für ihre Mitstreiterinnen ist der Feind nicht nur der IS, sondern das Patriarchat im Allgemeinen, mit der (Zwangs) Ehe als ultimativer Unterdrückungsinstitution.
Die jungen Frauen werden im Kampf ausgebildet und in den feministischen Idealen der kurdischen Frauenbewegung aufgeklärt. Hala ist von diesen Lehren zutiefst inspiriert und widmet sich entschlossen dem Versprechen, nicht nur mehr Frauen, sondern auch ihre Schwestern um jeden Preis zu befreien. Doch gibt es in Halas Leben noch Platz für Freiheit und sogar Liebe, wenn ihre Mission alles vereinnahmt?

THE OTHER SIDE OF THE RIVER schildert den entschlossenen, revolutionären Weg von Hala und beleuchtet gleichzeitig eine andere, parallele Lebenserfahrung: die eigenen Reflexionen der Regisseurin über das Dasein als Feministin und kulturelle Außenseiterin in einer Situation, in der der Begriff „militanter Feminismus“ durchaus wörtlich verstanden werden könnte.

Filmgespräch mit Julia Irene Peters (jip Film & Verleih)

11:00 - Film: Water & Coltan – 360°-Sichtung im Foyer

Deutschland, DR Kongo 2021, 52 Min.

Regie: Daniel Kötter in Zusammenarbeit mit Olande Byamungu, Yasmine Bisimwa, Christian Muhigwa Buch: Daniel Kötter / Anna Ptak Kamera: Daniel Kötter Musik: -- Ton: Marcin Lenarczyk Schnitt: Daniel Kötter Fernsehsender/Produktion: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro Rechte in Deutschland: Daniel Kötter, Glatzer Straße 6b, 10247 Berlin

„Water & Coltan“ versetzt den Betrachter direkt an die Orte des Kampfes von Frauen im artisanalen Coltanabbau in Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo. Überlagert mit einem posthumanen Near-Future-Szenario im ehemaligen Kohleabbaugebiet an der Ruhr in Deutschland verbindet die 360°-Dokumentation zwei lokale Seiten ein und desselben gewalttätigen globalen Phänomens: die extraktivistische Praxis gegenüber natürlichen und menschlichen Ressourcen mit ihren langfristigen Folgen für Umwelt und Gesellschaft.

Die Sichtungen des Films ist im Foyer des Haus am Dom möglich. Hierfür stehen  fünf  VR-Brillen zur Verfügung.

Anmeldung bis Donnerstag, den 15.09.2022 24:00 Uhr, danach am Desk:  https://reservation.ticketleo.com/event/23542/vr-screening-slot-im-rahmen-der-tagung

Am 18.09., 14.00 bis 15.30 gibt Daniel Kötter eine Masterclass: Landschaft, Extraktivismus und 360° Filmarbeit

12:30 - Film: Water & Coltan – 360°-Sichtung im Foyer

Deutschland, DR Kongo 2021, 52 Min.

Regie: Daniel Kötter in Zusammenarbeit mit Olande Byamungu, Yasmine Bisimwa, Christian Muhigwa Buch: Daniel Kötter / Anna Ptak Kamera: Daniel Kötter Musik: -- Ton: Marcin Lenarczyk Schnitt: Daniel Kötter Fernsehsender/Produktion: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro Rechte in Deutschland: Daniel Kötter, Glatzer Straße 6b, 10247 Berlin

„Water & Coltan“ versetzt den Betrachter direkt an die Orte des Kampfes von Frauen im artisanalen Coltanabbau in Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo. Überlagert mit einem posthumanen Near-Future-Szenario im ehemaligen Kohleabbaugebiet an der Ruhr in Deutschland verbindet die 360°-Dokumentation zwei lokale Seiten ein und desselben gewalttätigen globalen Phänomens: die extraktivistische Praxis gegenüber natürlichen und menschlichen Ressourcen mit ihren langfristigen Folgen für Umwelt und Gesellschaft.

Die Sichtungen des Films ist im Foyer des Haus am Dom möglich. Hierfür stehen  fünf  VR-Brillen zur Verfügung.

Anmeldung bis Donnerstag, den 15.09.2022 24:00 Uhr, danach am Desk:  https://reservation.ticketleo.com/event/23542/vr-screening-slot-im-rahmen-der-tagung

Am 18.09., 14.00 bis 15.30 gibt Daniel Kötter eine Masterclass: Landschaft, Extraktivismus und 360° Filmarbeit

14:00 - Masterclass Daniel Kötter

Landschaft, Extraktivismus und 360° Filmarbeit

Extraktivismus ist ein Phänomen, das Lokales und Globales ineinander übersetzt, konfligierende Zeitdimensionen überlagert und Raum im großen Maßstab transformiert. Und damit ist Extraktivismus ein wichtiger Gegenstand des Filmemachens. In einer stets zu dekolonisierenden Welt stellt dies auch das Filmschaffen in und aus Deutschland vor neue Herausforderungen. Wie positioniert man sich und seine Kamera? Welche Formen der Kollaboration über Differenzen müssen entwickelt werden?

Daniel Kötter diskutiert kritisch seine eigenen Recherche-Methoden und das Potential von 360° Filmemachen in Deutschland und im „Globalen Süden“  am Beispiel seiner Filmreihe landscapes and bodies, hierzu gehört auch Water & Coltan. Es ist möglich, den Film mit VR-Brillen während der tagung zu sichten.

Daniel Kötter (*1975) ist ein Dokumentarfilmer und Theaterregisseur. Seine recherchebasierten Arbeiten wechseln zwischen verschiedenen Medien und institutionellen Kontexten. Er arbeitete regelmäßig auf dem afrikanischen Kontinent und im Nahen Osten. Zu seinen wichtigsten Arbeiten gehört die Filmreihe „state-theatre: Lagos, Teheran, Berlin, Detroit, Beirut, Mönchengladbach“ (2009-14), das Kunst- und Filmprojekt Chinafrika (2013-19) und die preisgekrönte Filmtrilogie „Hashti Teheran“, „Desert View“ und „Rift Finfinnee“ (2017-20).

Zur Anmeldung

15:30 - Tagungsende

Die Teilnahme ist kostenlos.
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Filmpreis

Seit 2001 würdigt eine Fachjury Filmemacher:innen, deren Werke überzeugend auf Lebenswirklichkeiten in den Ländern des Globalen Südens aufmerksam machen und dem Publikum einen Perspektivenwechsel ermöglichen.

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Filmpreis Globale Perspektiven 2022

Produktionsfirmen, TV-Redaktionen, Verleih-Firmen, Filmhochschulen sowie Filmautor:innen haben rund 120 Produktionen für das Kino, Fernsehen und Web eingereicht. die nach dem 1. Januar 2020 hergestellt wurden. Dazu gehören alle Bewegtbildformen, die im Rahmen der nicht gewerblichen Film- und Bildungsarbeit gezeigt werden können. Mit dem Filmpreis würdigt eine Fachjury Filmemacher:innen, deren Werke überzeugend auf Lebenswirklichkeiten in den Ländern des Globalen aufmerksam machen und dem Publikum einen Perspektivenwechsel ermöglichen.

Die Verleihung des Filmpreis Globale Perspektiven fand am Samstag, 17. September 2022 im Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt am Main, statt.

Die Jury

Die Jury bestand – von links nach rechts: Reinhold T. Schöffel, Bundesverband Jugend und Film, Katja Maurer, Medico International und Shaheen Dill-Riaz, Filmemacher 

 

Vergabe Filmpreis Globale Perspektiven

In Frankfurt wurden am Wochenende im Haus am Dom drei Filmpreise im Rahmen der Tagung Filmtage Globale Perspektiven verliehen. „The Other Side of the River“ setzte sich mit dem Filmpreis Globale Perspektiven durch. Der Dokumentarfilm zeigt die 19-jährige Hala, die – einer arrangierten Ehe entkommen – bei einer kurdischen Frauenverteidigungseinheit ein neues Zuhause findet. Eine Einheit, die ihre Heimatstadt Minbij vom Islamischen Staat befreit. Für ihre Mitstreiterinnen ist der Feind nicht nur der IS, sondern das Patriarchat im Allgemeinen, mit der (Zwangs) Ehe als ultimativer Unterdrückungsinstitution. Julia Peters von jip-Film & Verleih nahm die Auszeichnung stellvertretend für die Regisseurin Antonia Kilian dankend entgegen.

„Ein Film, der darauf hätte hinauslaufen können, schöne Bilder der Solidarität zu liefern, entwickelt sich zu einem Dokument der komplexen Beziehung zwischen dem Wunsch von Frauen, sich mit aller Radikalität und sofort aus den Unterdrückungsverhältnissen zu befreien, und den politischen Notwendigkeiten eines sozialen Befreiungsprojekts, das sich in einer permanenten existenziellen Gefahr befindet. Kann man das alles in einen Film bekommen? Sogar in einem Film, der sich nicht im Heldinnenepos verliert, sondern uns Zuschauerinnen und Zuschauer teilnehmen lässt an den Kämpfen und Konflikten seiner Protagonistinnen? Ja, das gelingt.”, so die Jurybegründung.

Die Jury, bestehend aus Katja Maurer, Vertreterin der Menschenrechtsorganisation Medico International, dem Filmemacher Shaheen Dill-Riaz und Reinhold T. Schöffel, Geschäftsführer des Bundesverbands Jugend und Film, haben insgesamt drei Filme ausgezeichnet und eine besondere Empfehlung im Sinne des Globalen Lernens ausgesprochen. Produktionsfirmen, TV-Redaktionen, Verleih-Firmen, Filmhochschulen sowie Filmautor:innen hatten im Vorfeld rund 120 Produktionen eingereicht, 20 der Filme wurden nominiert und bei der viertägigen Veranstaltung „Filmtage Globale Perspektiven“ gezeigt.

 

Filmpreis Globales Lernen

Der Filmpreis Globales Lernen geht an einen Film, der sich in besonderer Weise Themen im Sinne des interkulturellen und Globalen Lernens widmet. Dieses Jahr wurde: „Lift Like a Girl – Stark wie ein Mädchen“ von Mayye Zayed prämiert, ein Dokumentarfilm über eine junge Gewichtheberin in Ägypten, die trotz materieller Armut und sozialer Anfeindungen von ihrem Trainer immer wieder zu Hochleistungen animiert wird.

Die Jurybegründung lautet: „Mädchen und junge Frauen sind es auch, die uns ein ungewohntes Bild vom Leben in ihrem Land vermitteln. Sie haben ein Feld gefunden, das normalerweise den Männern vorgehalten bleibt, das sie sich aber selbstbewusst erobern. Der Filmemacherin gelingt es meisterlich, auf Augenhöhe mit ihren dynamischen Protagonistinnen zu bleiben und ohne viel Worte die komplexen Beziehungen innerhalb der Gruppe und ihrer Betreuer zu vermitteln. “

 

Die besondere Empfehlung

Eine besondere Empfehlung zur Nutzung des Films im Sinne des interkulturellen und globalen Lernens sprach die Jury für den Film „Unter uns Frauen – Geburt in Megendi“ von Sarah Noa Bozenhardt und Daniel Abate Tilahun aus. Im Dorf Megendi in Äthiopien ist die Geburtshilfe im Umbruch. Für die Frauen vor Ort stellt sich die große Frage: Wie können wir werdende Mütter am besten auf ihrem Weg unterstützen?

„In einem Film, der in vorsichtig beobachtenden Bildern die Schönheit und Würde seiner Protagonistinnen, der Landschaft, die Geborgenheit des Gebärens nachzeichnet, und der gar nicht vor hat, etwas zu verändern, gibt die Protagonistin ihrem Leben eine Wendung, die von der Filmemacherin sicher nicht vorhergesehen werden konnte. Die Hauptfigur reflektiert während des Films ihr Leben und beschließt am Ende, sich ihrer ungeliebten Ehe zu entziehen“, so die Jurybegründung.

 

Filmkunstpreis Globale Perspektiven

Der Filmkunstpreis Globale Perspektiven geht an einen Film, dessen formale und künstlerische Qualität in Hinblick auf Kameraarbeit, Drehbuch, filmische Mittel und Recherche als hervorragend bewertet wird. Dieses Jahr wurden Paul Scholten, Conrad Winkler und Matthäus Wörle für den Kurzfilm „Sealand“ ausgezeichnet. Darin wird deutlich, dass die globale Containerschiffahrt auf dem Rücken weniger Seeleute ausgetragen wird. Viele von ihnen stammen von den Philippinen.

Die Jurybegründung lautet: „Der Film setzt seine Ausdrucksmittel sparsam und dafür umso wirksamer ein. Ruhige Bilder des Ozeans wechseln ab mit ungeschnittenen Interviews von Leuten, für die sich sonst kaum jemand interessiert. Gerade dadurch verleiht dieser Film seinen Protagonisten und ihrer gefährlichen Arbeit den Respekt, den sie verdienen. Mit dem Satz, dass 90 % des Welthandels über Containerschiffe abgewickelt wird, macht der Film deutlich, in welcher Schieflage sich unsere Welt befindet.“

In vielen der Filme des Programms zeige sich, dass die Menschen dort, wo keine demokratischen Strukturen existieren, den globalen kapitalistischen Ökonomien ebenso hilflos ausgeliefert sind, wie ihren früheren Kolonialbesatzern, so die Jury. „Aber dennoch gibt es Menschen, die es schaffen, diese Hilflosigkeit zu überwinden, und es ist sicher kein Zufall, dass es im Programm dieser Filmtage fast immer die Frauen sind, die eine Veränderung in Gang setzen. Zu den Filmen insgesamt fällt auf, dass gerade Frauen als Filmende und als Gefilmte eine wuchtige, geradezu körperliche Präsenz zeigen. Das Selbstbewusstsein dieser Frauen aus den unterschiedlichsten Weltgegenden setzt sich in Szene durch sein politisches Begehren und durch eine Körperlichkeit, die auf die eigene Stärke abzielt und nicht auf den männlichen Blick.“

 

Im Fokus

In der hybriden Gesprächsreihe IM FOKUS werden die mediale Darstellung von aktuellen Themen sowie Hintergründe zur Medienentwicklung in verschiedenen Ländern mit Expert:innen diskutiert.

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50 Jahre Dokumentarfilme über den Globalen Süden

Freitag, 16. September 2022, 18.30 Uhr
Haus am Dom

Zum 50. Jubiläum der Filmtage Globale Perspektiven (bis 2017 Fernsehworkshop Entwicklungspolitik) wird auf die Geschichte und Bedeutung der Veranstaltung  zurückgeblickt.

Danach diskutierten unser Ehrengast Peter Heller, Dokumentarfilmer seit 1973, mit Medienvertreter:innen die schwierigen Produktionsbedingungen und die sich wandelnden Distributionswege für Dokumentarfilme über den Globalen Süden. Die Finanzierung von langen Dokumentarfilmen durch Fernsehsender und die Filmförderungen sind für die Produzierenden meist unzureichend und bergen für sie viele Risiken. Können neue Vergütungsregeln hier ausreichend Abhilfe schaffen?

Einführung: Bettina Kocher, ehemalige Geschäftsführerin der AG Fernsehworkshop Entwicklungspolitik
Moderation: Irit Neidhardt, Autorin und Kuratorin
Teilnehmende: Peter Heller, Dokumentarfilmer; Martin Pieper (ZDF), Anna Schoeppe, Geschäftsführerin der HessenFilm und Medien GmbH

In Kooperation mit der AG DOK – Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm e. V.

 

Der unsichtbare Globale Süden:
Auslandsberichterstattung im Fernsehen

Samstag, 17. September 2022, 13.45 Uhr
Haus am Dom

Die Auslandsberichterstattung in der deutschen Medienlandschaft beschränkt sich auf einige wenige Länder und lässt große Teile der Welt faktisch unsichtbar werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine 2022 veröffentlichtes Arbeitspapier der Otto-Brenner-Stiftung. Die Anzahl der Auslandskorrespondent:innen im Globalen Süden hat in den letzten Jahren ebenso wie die der Sendeplätze im deutschen Fernsehen kontinuierlich abgenommen. Die Korrespondent:innen gehen kaum noch nach „draußen“, um vor Ort die Realitäten der Menschen im globalen Süden etwa in Reportagen abzubilden. Anstatt dessen liegt der Fokus auf eine Stereotype bedienende Krisenberichterstattung. Doch wo liegen mögliche Lösungsansätze?

Einführung und Moderation: Marc Engelhardt, Autor und Auslandskorrespondent
Teilnehmende: Natalia Matter (epd); Klaus Bardenhagen, Auslandskorrespondent in Taipeh

In Kooperation mit der Otto-Brenner-Stiftung

 

Bildnachweis
Film: "Das Grüne Gold - Dead Donkeys Fear No Hyenas", Joakim Demmer, Schweden, Finnland, Deutschland 2017 - Eine-Welt-Filmpreis NRW 2017

50 Jahre

Seit 1972 zeigen wir Filme zu brisanten Themen in den Ländern des Globalen Südens. Aktuelle Tendenzen in ihrer Medienpräsenz werden über das Jahr hinweg in weiteren Veranstaltungen und in Seminaren zur Diskussion gestellt. 

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Glückwünsche zum 50. Jubiläum

 

Seit 1972 bieten die biennal stattfindenden Filmtage Globale Perspektiven (bis 2017 Fernsehworkshop Entwicklungspolitik) einem Fachpublikum aus der nichtgewerblichen Film- und Bildungsarbeit die Möglichkeit, aktuelle Filmproduktionen über politische und soziale Themen in den Ländern des Globalen Südens zu sichten und zu diskutieren. Bis 2011 hat haben die Teilnehmenden in der Evangelischen Akademie Arnoldshain getagt, seit 2013 im „Haus am Dom“ und der Evangelischen Akademie in Frankfurt am Main.

 

Im Rückblick hat sich nach 50 Jahren die wirtschaftspolitische Situation in den Ländern des globalen Südens wenig geändert. Die Globalisierung und der Klimawandel haben die Lebens- und Arbeitsbedingungen der meisten Menschen vor Ort verschlechtert. Die Folge sind Migration und Flucht. Doch auch Gegenbewegungen vor Ort sind Themen in den Filmen, so gründen Menschen im Globalen Süden etwa Firmen und Genossenschaften, um auf lokaler und regionaler Ebene nachhaltig Perspektiven für sich zu schaffen. Filmschaffende begleiten kontinuierlich soziale Bewegungen und den Kampf um Menschenrechte, der sich dank digitaler Netzwerke schneller entwickelt und organisiert. Dazu gehört auch der postkoloniale Diskurs, denn Bewegungen wie „Black Lives Matter“ oder „Rhodes Must Fall“ zirkulieren global. Frauen solidarisieren sich weltweit und kämpfen um ihre um um ihre Rechte.

 

Trotz Globalisierung und weltumspannender Informationsflüsse kommt diesen Themen in den Medien nicht die Bedeutung zu, die ihnen aufgrund der Weltentwicklung zusteht. Der Blick auf den Globalen Süden ist stark von Medien- und Filmbildern geprägt. Diese Bilder kritisch zu hinterfragen, innovative Projekte vorzustellen und Kriterien für eine sachgerechte und qualitativ anspruchsvolle Darstellung zu diskutieren, ist Aufgabe der Filmtage Globale Perspektiven.

Ab 2001 konnten wir alle zwei Jahre den von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen ausgelobten Eine-Welt-Filmpreis NRW mit den jeweiligen Fachminister*innen überreichen. Der letzte Eine-Welt-Filmpreis NRW konnte 2017 verliehen werden. Seit 2020 vergeben wir den Filmpreis Globale Perspektiven.

Seit 2020 würdigt eine Fachjury Filmemacher*innen, deren Werke künstlerisch überzeugend auf Lebenswirklichkeiten und Perspektiven in den Ländern des Globalen Südens aufmerksam machen.

 

 

Bildnachweis
Film „Die Zivilisationsbringer“ von Uli Stelzner, Thomas Walther, Deutschland 2000, ausgezeichnet mit dem 1. Eine-Welt-Filmpreis 2001

Bisherige Veranstaltungen

2021

Virtuelle Filmsichtungen und Filmgespräche mit Studierenden der Evangelischen Hochschulen für Pädagogik Freiburg, Ludwigsburg und Bochum vom 05.-07.05.2021.

2020

Filmtage Globale Perespektiven
Coronabedingt mussten die Filmtage Globale Perspektiven, die vom 06.-08.05.2020 in der Evangelischen Akademie Frankfurt geplant waren, ausfallen.

Verleihung des Filmpreise Globale Perspektiven
online am 13.11.2020

„Wie kann das Unerzählbare erzählbar werden“
Workshop: Erzählung, am 11.11.2020, online über die Evangelische Akademie Frankfurt

„Neue Player in der Eine-Welt-Berichterstattung“
Workshop: Influencer am 12.11.2020 online über die Evangelische Akademie Frankfurt

2019

„Yves‘ Versprechen“
Film und Gespräch mit der Filmemacherin Melanie Gärtner an der Hochschule für Pädagogik Ludwigsburg am 16.05.2019

„Congo Calling“
Film und Gespräch mit dem Filmemacher Stephan Hilpert in der Evangelischen Akademie Frankfurt am 09.05.2019

2018

Filmbildung und Globales Lernen.
Workshop an der Hochschule für Pädagogik Freiburg am 09.05.2018

2017

Verleihung des 9. Eine-Welt-Filmpreises NRW
Köln, Museum

1. Preis: Das grüne Gold
von Joakim Demmer. Schweden, Finnland, Deutschland 2017, 90 Min.

2. Preis: Mirr – Das Feld
von Mehdi Sahebi. Schweiz 2016, 91 Min.

3. Preis: #My Escape
von Elke Sasse. Deutschland 2016, 90 Min.

 

Sichtungsveranstaltung
vom 11.-14.05.2017 im Haus am Dom Frankfurt/M.

Bildnachweis
Film: "Das grüne Gold - Dead Donkeys Fear No Hyenas", Joakim Demmer, Schweden, Finnland, Deutschland 2017 - Eine-Welt-Filmpreis NRW 2017

2016

Film und Globales Lernen
Workshop an der Hochschule für Pädagogik Freiburg am 20.05.2016

2015

Verleihung des 8. Eine-Welt-Filmpreises NRW
am 11.09.2015 in Köln

1. Preis: Jakarta Disorder
von Ascan Breuer und Victor Jaschke, Österreich 2013, 87 Min.

2. Preis: Aus meinem syrischen Zimmer
von Hazem Alhamwi, Frankreich, Libanon, Deutschland 2014, 70 Min.

3. Preis: AIDS – Erbe der Kolonialzeit
von Carl Gierstorfer, Deutschland 2014, 52 Min.

 

Sichtungsveranstaltung
vom 11.-14.06.2015 im Haus am Dom Frankfurt/M.

Bildnachweis
Film: "Jakarta Disorder", Ascan Breuer, Österreich 2013 - Ein-Welt-Filmpreis NRW 2015

2014

Entwicklungspolitik + Film.
Neue Kooperationen von entwicklungspolitischen Organisationen und jungen Filmemacherinnen am 22.10.2014 in Kooperation mit der Filmakademie Baden- Württemberg in Ludwigsburg

2013

Verleihung des 7. Eine-Welt-Filmpreises NRW
am 20.09.2013 in Köln

1. Preis: „Raising Resistance“ von Bettina Borgfeld und David Bernet

2. Preis: „Tödliche Hilfe“ von Raoul Peck

3. Preis: „Der Vorführer“ von Shaheen Dill-Riaz

 

Sichtungsveranstaltung
vom 23.-26.05.2013 im Haus am Dom Frankfurt/M.

Bildnachweis
Film "Raising Resistance", Christin Stoltz, Bettina Borgfeld, David Bernet, Deutschland, Schweiz 2011, Eine-Welt-Filmpreis NRW 2013

2012

Im Fokus: Globale Finanz- und Wirtschaftskrise. Ursachen und Auswirkungen im Spiegel der Medien.
Workshop im Haus am Dom Frankfurt/M. In Kooperation mit der Katholischen Akademie Rabanus Maurus und dem Deutschen Filminstitut – DIF e.V./Deutsches Filmmuseum

2011

Verleihung des 6. Eine-Welt-Filmpreises NRW
MediaPark, Köln

1. Preis (ex aequo): „Shosholoza Express“ von Beatrice Möller

1. Preis (ex aequo): „Dirty Paradise“ von Daniel Schweizer

3. Preis: „Das Dschungelradio“ von Susanne Jäger

 

Sichtungsveranstaltung

2010

Im Fokus: Religion und Entwicklung
Workshop in Kooperation mit dem Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) NRW in Düsseldorf

2009

Verleihung des 5. Eine-Welt-Filmpreises NRW
Köln, Media-Park

1. Preis (ex aequo)
Memory Books. Damit du mich nie vergisst Christa Graf. Deutschland, Schweiz 2008, 90 min.

1. Preis (ex aequo)
Gold über alles Robert Nugent. Frankreich, Australien 2007, 52 min.

2. Preis
Deweneti. Irgendwo in Afrika Dyana Gaye. Senegal 2006, 15 min.

 

Sichtungsveranstaltung

2008

„Why Democracy?/Demokratie – für alle?“.
Workshop zu dem internationalen Dokumentarfilmprojekt in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung

2007

Verleihung des Eine-Welt-Filmpreises NRW
Köln

Kamera: Blicke nach draußen
Workshop im Rahmen des 22. Dokumentarfilmfestivals München

Sichtungsveranstaltung

Bildnachweis
Film: "Eisenfresser", Shaheen Dill-Riaz, Deutschland, Bangladesh 2007 - Eine-Welt-Filmpreis NRW 2007

2006

Erinnerungen an die Gewalt
Workshop im Rahmen des 21. Dokumentarfilmfestivals München

EINE neue medien WELT. Neue Medientechnologien: Chancen für die entwicklungspolitische Filmarbeit?
Workshop in Kooperation mit dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW

2005

Verleihung des Eine-Welt-Filmpreises NRW
Köln, Media Park

Sichtungsveranstaltung

Bildnachweis
Film: "Memories of Rain - Szenen aus dem Untergrund", Gisela Albrecht, Deutschland 2003 - Eine-Welt-Filmpreis NRW 2005

2004

Der durstige Planet: Umwelt – Entwicklung – Nachhaltigkeit
Workshop zur Berichterstattung im Fernsehen und zur JournalistInnenausbildung über Nachhaltigkeitsthemen.

2003

Verleihung des Eine-Welt-Filmpreises NRW
Köln, Media Park

Sichtungsveranstaltung

Strategien der Annäherung – Darstellung des Fremden im deutschen Fernsehen
Das Seminar, das in Kooperation mit dem Goethe Forum München, der agdok, der ZFP und dem Institut für Ethnologie und Afrikanistik der Universität München durchgeführt wurde, befasste sich mit der Rolle, die das Fernsehen bei der Wahrnehmung und Beurteilung der Welt spielt. Eine ausführliche Dokumentation ist beim Horlemann-Verlag erschienen.

2002

Veranstaltung zum 30jährigen Bestehen des Fernsehworkshop Entwicklungspolitik

2001

Verleihung des 1. Eine-Welt-Filmpreises NRW am 27. Juni 2001 im Rahmen des Medienforums NRW in Köln durch Ministerin Bärbel Höhn

Sichtungsveranstaltung

Bildnachweis
Film „Die Zivilisationsbringer“ von Uli Stelzner, Thomas Walther, Deutschland 2000, ausgezeichnet mit dem 1. Eine-Welt-Filmpreis 2001

1999

Veranstaltung des Fernsehworkshops Entwicklungspolitik

Fotogalerie

 

Bildnachweis
(c) Birgit Schweitzer

Über uns

Verschiedene Bewegtbildformen im Programm der Filmtage greifen neue Tendenzen der Darstellung des Globalen Südens in den Medien auf und eröffnen neue Sichtweisen.

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Aktuelle Filme über politische und soziale Auswirkungen der Globalisierung, über Arbeitsbedingungen auf dem Land und in der Stadt, über Fluchtursachen, Migration oder die Auswirkungen des Klimawandels sind Teil des vielfältigen Programms, das die Filmtage Globale Perspektiven alle zwei Jahre einer interessierten Öffentlichkeit zeigt. Seit 2013 finden die Filmtage in Frankfurt am Main statt.

In dem rund 20 Filme umfassenden Programm spiegeln verschiedene filmische Formen die Möglichkeit, globale Themen in Bildern darzustellen. Anschließende Gespräche mit Filmschaffenden, Medienvertreter:innen und entwicklungspolitischen Expert:innen bieten Interessierten und Akteuren aus der nicht gewerblichen Film- und Bildungsarbeit so ein einzigartiges Forum. Die Teilnehmenden erfahren Anregungen, politische Themen sowie Lebensbedingungen und Perspektiven der Menschen in den Ländern des Globalen Südens zu vermitteln, dazu gehören Anstöße zu einem differenzierten Umgang mit Bildern und die Rolle von Medien in Bildungsprozessen.

Workshops und unsere Panelreihe IM FOKUS zu aktuellen Themen und ihrer Darstellung in den Medien  runden das Programm der Filmtage ab richten sich ebenfalls an eine interessierte Öffentlichkeit.

Für die nichtgewerbliche interkulturelle Filmarbeit stehen die eingereichten Filme nach der Veranstaltung in einem Onlinekatalog zur Verfügung. Zusätzlich finden sich darin Empfehlungen zu den im Programm gezeigten und den prämierten Filmen für die Bildungsarbeit.

Wir arbeiten nachhaltig daran, dass die ausgezeichneten oder empfohlenen Filme in den Bildungsbetrieb einfließen. Oft können mit diesen Filmen Nachspiele für Kinder und Jugendliche durchgeführt werden.

 

Veranstalter der Filmtage ist der Trägerkreis AG Fernsehworkshop Entwicklungspolitik

Durchgeführt werden die Filmtage Globale Perspektiven 2022 von Aktion weißes Friedensband e.V und dem Bundesverband kommunale Filmarbeit e. V.

 

Mitgliedsorganisationen:

Adveniat, Essen
Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, Berlin
Deutsche Bischofskonferenz Bereich Kirche und Gesellschaft, Bonn
éducation 21, Fachstelle Filme für Eine Welt, Bern
Ev. Akademie, Frankfurt/M.
Ev. Medienzentrale, Frankfurt/M.
Ev. Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit (EZEF), Stuttgart
Gemeinschaftswerk der Ev. Publizistik, Frankfurt/M.
Justitia et Pax, Berlin
Kath. Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom Frankfurt/M.
Kath. Filmwerk, Frankfurt/M.
Konferenz der Landesfilmdienste e.V., Leipzig
Misereor, Aachen

 

Partnerorganisationen:

ARD, vertreten durch SWR, Stuttgart
ZDF, Mainz
Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm e.V. agdok, Frankfurt/M.
Bundesverband Kommunale Filmarbeit e.V., Frankfurt/M.
Baobab – Lernen öffnet Welten, Wien
Aktion Weißes Friedensband
, Düsseldorf

 

Geschäftsführender Ausschuss:

Aktion Weißes Friedensband (Geschäftsführung)
AG Dokumentarfilm
Brot für die Welt
Bundesverband Kommunale Filmarbeit
EZEF, Ev. Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit
Ev. Akademie Frankfurt/M.
Ev. Medienzentrale Frankfurt/M.
Kath. Akademie Rabanus Maurus
Misereor

 

 

Bildnachweis
Film: "Eisenfresser", Shaheen Dill-Riaz, Deutschland, Bangladesh 2007 - Eine-Welt-Filmpreis NRW 2007

Online-Katalog

Ende Oktober veröffentlichen wir den Katalog der eingereichten Filme.

Bildnachweis
Film: „#My Escape“ von Elke Sasse. Deutschland 2016 - Eine-Welt-Filmpreis NRW 2017

News

Berichte über neue Filme und Entwicklungen

Filmprojekte und Bildungskonzepte

Mehr erfahren 

Sie erhalten mit dem Newsletter fortlaufend Informationen zu den Filmtagen Globale Perspektiven.

 

 

Bildnachweis
Film "Raising Resistance", Christin Stoltz, Bettina Borgfeld, David Bernet, Deutschland, Schweiz 2011, Eine-Welt-Filmpreis NRW 2013

Presse

Veranstalter

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Kontakt

Programmleitung

Andrea Wenzek
wenzek@filmtage-globale-perspektiven.de

 

Leitung Kommunikation und Organisation

Georg Thünemann
thuenemann@filmtage-globale-perspektiven.de

 

Geschäftsführung

Günter Haverkamp
haverkamp@filmtage-globale-perspektiven.de

Impressum

Redaktionell verantwortlich

Günter Haverkamp

Telefon: 0211-788 8875
Telefax: 0211-788 8874
E-Mail: haverkamp@filmtage-globale-perspektiven.de

 

Angaben gemäß § 5 TMG

Aktion Weißes Friedensband e.V.
Himmelgeister Str. 107a
40225 Düsseldorf

Vereinsregister: 9377
Registergericht: Düsseldorf

Vertreten durch:
Waltraud Uhlig
Hayat Mia

 

Verbraucher­streit­beilegung/Universal­schlichtungs­stelle

Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Datenschutzerklärung

1. Datenschutz auf einen Blick

Allgemeine Hinweise

Die folgenden Hinweise geben einen einfachen Überblick darüber, was mit Ihren personenbezogenen Daten passiert, wenn Sie diese Website besuchen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Ausführliche Informationen zum Thema Datenschutz entnehmen Sie unserer unter diesem Text aufgeführten Datenschutzerklärung.

Datenerfassung auf dieser Website

Wer ist verantwortlich für die Datenerfassung auf dieser Website?

Die Datenverarbeitung auf dieser Website erfolgt durch den Websitebetreiber. Dessen Kontaktdaten können Sie dem Abschnitt „Hinweis zur Verantwortlichen Stelle“ in dieser Datenschutzerklärung entnehmen.

Wie erfassen wir Ihre Daten?

Ihre Daten werden zum einen dadurch erhoben, dass Sie uns diese mitteilen. Hierbei kann es sich z. B. um Daten handeln, die Sie in ein Kontaktformular eingeben.

Andere Daten werden automatisch oder nach Ihrer Einwilligung beim Besuch der Website durch unsere IT-Systeme erfasst. Das sind vor allem technische Daten (z. B. Internetbrowser, Betriebssystem oder Uhrzeit des Seitenaufrufs). Die Erfassung dieser Daten erfolgt automatisch, sobald Sie diese Website betreten.

Wofür nutzen wir Ihre Daten?

Ein Teil der Daten wird erhoben, um eine fehlerfreie Bereitstellung der Website zu gewährleisten. Andere Daten können zur Analyse Ihres Nutzerverhaltens verwendet werden.

Welche Rechte haben Sie bezüglich Ihrer Daten?

Sie haben jederzeit das Recht, unentgeltlich Auskunft über Herkunft, Empfänger und Zweck Ihrer gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten. Sie haben außerdem ein Recht, die Berichtigung oder Löschung dieser Daten zu verlangen. Wenn Sie eine Einwilligung zur Datenverarbeitung erteilt haben, können Sie diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen. Außerdem haben Sie das Recht, unter bestimmten Umständen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Des Weiteren steht Ihnen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu.

Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema Datenschutz können Sie sich jederzeit an uns wenden.

Analyse-Tools und Tools von Dritt­anbietern

Beim Besuch dieser Website kann Ihr Surf-Verhalten statistisch ausgewertet werden. Das geschieht vor allem mit sogenannten Analyseprogrammen.

Detaillierte Informationen zu diesen Analyseprogrammen finden Sie in der folgenden Datenschutzerklärung.

2. Allgemeine Hinweise und Pflicht­informationen

Datenschutz

Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend den gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung.

Wenn Sie diese Website benutzen, werden verschiedene personenbezogene Daten erhoben. Personenbezogene Daten sind Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Die vorliegende Datenschutzerklärung erläutert, welche Daten wir erheben und wofür wir sie nutzen. Sie erläutert auch, wie und zu welchem Zweck das geschieht.

Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z. B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

Hinweis zur verantwortlichen Stelle

Die verantwortliche Stelle für die Datenverarbeitung auf dieser Website ist:

Aktion Weißes Friedensband e.V.
Himmelgeister Str. 107a
40225 Düsseldorf

Telefon: 0211-788 8875
E-Mail: aktion@friedensband.de

Verantwortliche Stelle ist die natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (z. B. Namen, E-Mail-Adressen o. Ä.) entscheidet.

Speicherdauer

Soweit innerhalb dieser Datenschutzerklärung keine speziellere Speicherdauer genannt wurde, verbleiben Ihre personenbezogenen Daten bei uns, bis der Zweck für die Datenverarbeitung entfällt. Wenn Sie ein berechtigtes Löschersuchen geltend machen oder eine Einwilligung zur Datenverarbeitung widerrufen, werden Ihre Daten gelöscht, sofern wir keine anderen rechtlich zulässigen Gründe für die Speicherung Ihrer personenbezogenen Daten haben (z. B. steuer- oder handelsrechtliche Aufbewahrungsfristen); im letztgenannten Fall erfolgt die Löschung nach Fortfall dieser Gründe.

Allgemeine Hinweise zu den Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung auf dieser Website

Sofern Sie in die Datenverarbeitung eingewilligt haben, verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO bzw. Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO, sofern besondere Datenkategorien nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO verarbeitet werden. Im Falle einer ausdrücklichen Einwilligung in die Übertragung personenbezogener Daten in Drittstaaten erfolgt die Datenverarbeitung außerdem auf Grundlage von Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO. Sofern Sie in die Speicherung von Cookies oder in den Zugriff auf Informationen in Ihr Endgerät (z. B. via Device-Fingerprinting) eingewilligt haben, erfolgt die Datenverarbeitung zusätzlich auf Grundlage von § 25 Abs. 1 TTDSG. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar. Sind Ihre Daten zur Vertragserfüllung oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich, verarbeiten wir Ihre Daten auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Des Weiteren verarbeiten wir Ihre Daten, sofern diese zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich sind auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. Die Datenverarbeitung kann ferner auf Grundlage unseres berechtigten Interesses nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO erfolgen. Über die jeweils im Einzelfall einschlägigen Rechtsgrundlagen wird in den folgenden Absätzen dieser Datenschutzerklärung informiert.

Hinweis zur Datenweitergabe in die USA und sonstige Drittstaaten

Wir verwenden unter anderem Tools von Unternehmen mit Sitz in den USA oder sonstigen datenschutzrechtlich nicht sicheren Drittstaaten. Wenn diese Tools aktiv sind, können Ihre personenbezogene Daten in diese Drittstaaten übertragen und dort verarbeitet werden. Wir weisen darauf hin, dass in diesen Ländern kein mit der EU vergleichbares Datenschutzniveau garantiert werden kann. Beispielsweise sind US-Unternehmen dazu verpflichtet, personenbezogene Daten an Sicherheitsbehörden herauszugeben, ohne dass Sie als Betroffener hiergegen gerichtlich vorgehen könnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass US-Behörden (z. B. Geheimdienste) Ihre auf US-Servern befindlichen Daten zu Überwachungszwecken verarbeiten, auswerten und dauerhaft speichern. Wir haben auf diese Verarbeitungstätigkeiten keinen Einfluss.

Widerruf Ihrer Einwilligung zur Datenverarbeitung

Viele Datenverarbeitungsvorgänge sind nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung möglich. Sie können eine bereits erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt vom Widerruf unberührt.

Widerspruchsrecht gegen die Datenerhebung in besonderen Fällen sowie gegen Direktwerbung (Art. 21 DSGVO)

WENN DIE DATENVERARBEITUNG AUF GRUNDLAGE VON ART. 6 ABS. 1 LIT. E ODER F DSGVO ERFOLGT, HABEN SIE JEDERZEIT DAS RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIE VERARBEITUNG IHRER PERSONENBEZOGENEN DATEN WIDERSPRUCH EINZULEGEN; DIES GILT AUCH FÜR EIN AUF DIESE BESTIMMUNGEN GESTÜTZTES PROFILING. DIE JEWEILIGE RECHTSGRUNDLAGE, AUF DENEN EINE VERARBEITUNG BERUHT, ENTNEHMEN SIE DIESER DATENSCHUTZERKLÄRUNG. WENN SIE WIDERSPRUCH EINLEGEN, WERDEN WIR IHRE BETROFFENEN PERSONENBEZOGENEN DATEN NICHT MEHR VERARBEITEN, ES SEI DENN, WIR KÖNNEN ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN, DIE IHRE INTERESSEN, RECHTE UND FREIHEITEN ÜBERWIEGEN ODER DIE VERARBEITUNG DIENT DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN (WIDERSPRUCH NACH ART. 21 ABS. 1 DSGVO).

WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, SO HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN; DIES GILT AUCH FÜR DAS PROFILING, SOWEIT ES MIT SOLCHER DIREKTWERBUNG IN VERBINDUNG STEHT. WENN SIE WIDERSPRECHEN, WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN ANSCHLIESSEND NICHT MEHR ZUM ZWECKE DER DIREKTWERBUNG VERWENDET (WIDERSPRUCH NACH ART. 21 ABS. 2 DSGVO).

Beschwerde­recht bei der zuständigen Aufsichts­behörde

Im Falle von Verstößen gegen die DSGVO steht den Betroffenen ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthalts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes zu. Das Beschwerderecht besteht unbeschadet anderweitiger verwaltungsrechtlicher oder gerichtlicher Rechtsbehelfe.

Recht auf Daten­übertrag­barkeit

Sie haben das Recht, Daten, die wir auf Grundlage Ihrer Einwilligung oder in Erfüllung eines Vertrags automatisiert verarbeiten, an sich oder an einen Dritten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format aushändigen zu lassen. Sofern Sie die direkte Übertragung der Daten an einen anderen Verantwortlichen verlangen, erfolgt dies nur, soweit es technisch machbar ist.

Auskunft, Löschung und Berichtigung

Sie haben im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung und ggf. ein Recht auf Berichtigung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten können Sie sich jederzeit an uns wenden.

Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Hierzu können Sie sich jederzeit an uns wenden. Das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung besteht in folgenden Fällen:

  • Wenn Sie die Richtigkeit Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten bestreiten, benötigen wir in der Regel Zeit, um dies zu überprüfen. Für die Dauer der Prüfung haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
  • Wenn die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten unrechtmäßig geschah/geschieht, können Sie statt der Löschung die Einschränkung der Datenverarbeitung verlangen.
  • Wenn wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr benötigen, Sie sie jedoch zur Ausübung, Verteidigung oder Geltendmachung von Rechtsansprüchen benötigen, haben Sie das Recht, statt der Löschung die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
  • Wenn Sie einen Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben, muss eine Abwägung zwischen Ihren und unseren Interessen vorgenommen werden. Solange noch nicht feststeht, wessen Interessen überwiegen, haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.

Wenn Sie die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten eingeschränkt haben, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Europäischen Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung

Diese Seite nutzt aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Übertragung vertraulicher Inhalte, wie zum Beispiel Bestellungen oder Anfragen, die Sie an uns als Seitenbetreiber senden, eine SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Adresszeile des Browsers von „http://“ auf „https://“ wechselt und an dem Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile.

Wenn die SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die Sie an uns übermitteln, nicht von Dritten mitgelesen werden.

3. Datenerfassung auf dieser Website

Cookies

Unsere Internetseiten verwenden so genannte „Cookies“. Cookies sind kleine Textdateien und richten auf Ihrem Endgerät keinen Schaden an. Sie werden entweder vorübergehend für die Dauer einer Sitzung (Session-Cookies) oder dauerhaft (permanente Cookies) auf Ihrem Endgerät gespeichert. Session-Cookies werden nach Ende Ihres Besuchs automatisch gelöscht. Permanente Cookies bleiben auf Ihrem Endgerät gespeichert, bis Sie diese selbst löschen oder eine automatische Löschung durch Ihren Webbrowser erfolgt.

Teilweise können auch Cookies von Drittunternehmen auf Ihrem Endgerät gespeichert werden, wenn Sie unsere Seite betreten (Third-Party-Cookies). Diese ermöglichen uns oder Ihnen die Nutzung bestimmter Dienstleistungen des Drittunternehmens (z. B. Cookies zur Abwicklung von Zahlungsdienstleistungen).

Cookies haben verschiedene Funktionen. Zahlreiche Cookies sind technisch notwendig, da bestimmte Websitefunktionen ohne diese nicht funktionieren würden (z. B. die Warenkorbfunktion oder die Anzeige von Videos). Andere Cookies dienen dazu, das Nutzerverhalten auszuwerten oder Werbung anzuzeigen.

Cookies, die zur Durchführung des elektronischen Kommunikationsvorgangs, zur Bereitstellung bestimmter, von Ihnen erwünschter Funktionen (z. B. für die Warenkorbfunktion) oder zur Optimierung der Website (z. B. Cookies zur Messung des Webpublikums) erforderlich sind (notwendige Cookies), werden auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gespeichert, sofern keine andere Rechtsgrundlage angegeben wird. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der Speicherung von notwendigen Cookies zur technisch fehlerfreien und optimierten Bereitstellung seiner Dienste. Sofern eine Einwilligung zur Speicherung von Cookies und vergleichbaren Wiedererkennungstechnologien abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage dieser Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG); die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

Sie können Ihren Browser so einstellen, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden und Cookies nur im Einzelfall erlauben, die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen sowie das automatische Löschen der Cookies beim Schließen des Browsers aktivieren. Bei der Deaktivierung von Cookies kann die Funktionalität dieser Website eingeschränkt sein.

Soweit Cookies von Drittunternehmen oder zu Analysezwecken eingesetzt werden, werden wir Sie hierüber im Rahmen dieser Datenschutzerklärung gesondert informieren und ggf. eine Einwilligung abfragen.

Einwilligung mit Cookie Notice & Compliance

Unsere Website nutzt die Consent-Technologie von Cookie Notice & Compliance for GDPR, um Ihre Einwilligung zur Speicherung bestimmter Cookies auf Ihrem Endgerät oder zum Einsatz bestimmter Technologien einzuholen und diese datenschutzkonform zu dokumentieren.

Cookie Notice & Compliance for GDPR ist lokal auf unseren Servern installiert, sodass keine Verbindung zu Servern von Dritten hergestellt wird. Cookie Notice & Compliance for GDPR speichert einen Cookie in Ihrem Browser, um Ihnen die erteilten Einwilligungen bzw. deren Widerruf zuordnen zu können. Das Cookie bleibt 1 Monat lang aktiv. Im Übrigen werden Ihre Daten gespeichert, bis Sie uns zur Löschung auffordern, das Consent-Cookie selbstständig löschen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt. Zwingende gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt.

Der Einsatz von Cookie Notice & Compliance for GDPR erfolgt, um die gesetzlich vorgeschriebenen Einwilligungen für den Einsatz von Cookies einzuholen. Rechtsgrundlage hierfür ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.

Anfrage per E-Mail, Telefon oder Telefax

Wenn Sie uns per E-Mail, Telefon oder Telefax kontaktieren, wird Ihre Anfrage inklusive aller daraus hervorgehenden personenbezogenen Daten (Name, Anfrage) zum Zwecke der Bearbeitung Ihres Anliegens bei uns gespeichert und verarbeitet. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf unserem berechtigten Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) oder auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) sofern diese abgefragt wurde; die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

Die von Ihnen an uns per Kontaktanfragen übersandten Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihres Anliegens). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere gesetzliche Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

Google Forms

Wir haben Google Forms auf dieser Website eingebunden. Anbieter ist die die Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland (nachfolgend Google).

Google Forms ermöglicht es uns, Online-Formulare zu erstellen um Nachrichten, Anfragen und sonstige Eingaben unserer Websitebesucher strukturiert zu erfassen. Alle von Ihnen getätigten Eingaben werden auf den Servern von Google verarbeitet. Google Forms speichert ein Cookie in Ihrem Browser, das eine eindeutige ID enthält (NID-Cookie). Dieses Cookie speichert verschiedene Informationen wie beispielsweise Ihre Spracheinstellungen.

Der Einsatz von Google Forms erfolgt auf Grundlage unseres berechtigten Interesses an einer möglichst nutzerfreundlichen Ermittlung Ihres Anliegens (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG, soweit die Einwilligung die Speicherung von Cookies oder den Zugriff auf Informationen im Endgerät des Nutzers (z. B. Device-Fingerprinting) im Sinne des TTDSG umfasst. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

Die von Ihnen im Formular eingegebenen Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

Weitere Informationen entnehmen Sie der Datenschutzerklärung von Google unter https://policies.google.com/.

4. Analyse-Tools und Werbung

Matomo

Diese Website benutzt den Open Source Webanalysedienst Matomo. Matomo verwendet Technologien, die die seitenübergreifende Wiedererkennung des Nutzers zur Analyse des Nutzerverhaltens ermöglichen (z. B. Cookies oder Device-Fingerprinting). Die durch Matomo erfassten Informationen über die Benutzung dieser Website werden auf unserem Server gespeichert. Die IP-Adresse wird vor der Speicherung anonymisiert.

Mit Hilfe von Matomo sind wir in der Lage Daten über die Nutzung unserer Website durch die Websitebesucher zu erfassen und zu analysieren. Hierdurch können wir u. a. herausfinden, wann welche Seitenaufrufe getätigt wurden und aus welcher Region sie kommen. Außerdem erfassen wir verschiedene Logdateien (z. B. IP-Adresse, Referrer, verwendete Browser und Betriebssysteme) und können messen, ob unsere Websitebesucher bestimmte Aktionen durchführen (z. B. Klicks, Käufe u. Ä.).

Die Nutzung dieses Analyse-Tools erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der Analyse des Nutzerverhaltens, um sowohl sein Webangebot als auch seine Werbung zu optimieren. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG, soweit die Einwilligung die Speicherung von Cookies oder den Zugriff auf Informationen im Endgerät des Nutzers (z. B. Device-Fingerprinting) im Sinne des TTDSG umfasst. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

IP-Anonymisierung

Bei der Analyse mit Matomo setzen wir IP-Anonymisierung ein. Hierbei wird Ihre IP-Adresse vor der Analyse gekürzt, sodass Sie Ihnen nicht mehr eindeutig zuordenbar ist.

Hosting

Wir hosten Matomo ausschließlich auf unseren eigenen Servern, sodass alle Analysedaten bei uns verbleiben und nicht weitergegeben werden.

5. Newsletter

Newsletter­daten

Wenn Sie den auf der Website angebotenen Newsletter beziehen möchten, benötigen wir von Ihnen eine E-Mail-Adresse sowie Informationen, welche uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse und mit dem Empfang des Newsletters einverstanden sind. Weitere Daten werden nicht bzw. nur auf freiwilliger Basis erhoben. Für die Abwicklung der Newsletter nutzen wir Newsletterdiensteanbieter, die nachfolgend beschrieben werden.

Rapidmail

Diese Website nutzt Rapidmail für den Versand von Newslettern. Anbieter ist die rapidmail GmbH, Augustinerplatz 2, 79098 Freiburg i.Br., Deutschland.

Rapidmail ist ein Dienst, mit dem u.a. der Versand von Newslettern organisiert und analysiert werden kann. Die von Ihnen zum Zwecke des Newsletterbezugs eingegeben Daten werden auf den Servern von Rapidmail in Deutschland gespeichert.

Datenanalyse durch Rapidmail

Zum Zwecke der Analyse enthalten die mit Rapidmail versandten E-Mails ein sog. „Tracking-Pixel“, das sich beim Öffnen der E-Mail mit den Servern von Rapidmail verbindet. Auf diese Weise kann festgestellt werden, ob eine Newsletter-Nachricht geöffnet wurde.

Des Weiteren können wir mit Hilfe von Rapidmail ermitteln, ob und welche Links in der Newsletternachricht angeklickt werden. Bei allen Links in der E-Mail handelt es sich um sogenannte Tracking-Links, mit denen Ihre Klicks gezählt werden können. Wenn Sie keine Analyse durch Rapidmail wollen, müssen Sie den Newsletter abbestellen. Hierfür stellen wir in jeder Newsletternachricht einen entsprechenden Link zur Verfügung.

Näheres zu den Analyse-Funktionen von Rapidmail entnehmen Sie folgendem Link: https://de.rapidmail.wiki/kategorien/statistiken/.

Rechtsgrundlage

Die Datenverarbeitung erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Sie können diese Einwilligung jederzeit widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt.

Speicherdauer

Die von Ihnen zum Zwecke des Newsletter-Bezugs bei uns hinterlegten Daten werden von uns bis zu Ihrer Austragung aus dem Newsletter bei uns bzw. dem Newsletterdiensteanbieter gespeichert und nach der Abbestellung des Newsletters aus der Newsletterverteilerliste gelöscht. Daten, die zu anderen Zwecken bei uns gespeichert wurden, bleiben hiervon unberührt.

Nach Ihrer Austragung aus der Newsletterverteilerliste wird Ihre E-Mail-Adresse bei uns bzw. dem Newsletterdiensteanbieter ggf. in einer Blacklist gespeichert, sofern dies zur Verhinderung künftiger Mailings erforderlich ist. Die Daten aus der Blacklist werden nur für diesen Zweck verwendet und nicht mit anderen Daten zusammengeführt. Dies dient sowohl Ihrem Interesse als auch unserem Interesse an der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben beim Versand von Newslettern (berechtigtes Interesse im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Speicherung in der Blacklist ist zeitlich nicht befristet. Sie können der Speicherung widersprechen, sofern Ihre Interessen unser berechtigtes Interesse überwiegen.

Näheres entnehmen Sie den Datensicherheitshinweisen von Rapidmail unter: https://www.rapidmail.de/datensicherheit.

6. Plugins und Tools

ManageWP

Wir verwalten diese Website mit Hilfe des Tools ManageWP. Anbieter ist die GoDaddy.com WP Europe, Trg republike 5, 11000 Belgrad, Serbien (nachfolgend ManageWP).

Mit ManageWP können wir u. a. die Sicherheit und die Performance unserer Website überwachen und automatische Backups anfertigen. ManageWP hat somit Zugriff auf sämtliche Inhalte der Website inklusive unserer Datenbanken. ManageWP wird auf den Servern des Anbieters gehostet.

Die Verwendung von ManageWP erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an einem möglichst effektiven und sicheren Betrieb seiner Webseite(n). Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TTDSG, soweit die Einwilligung die Speicherung von Cookies oder den Zugriff auf Informationen im Endgerät des Nutzers (z. B. Device-Fingerprinting) im Sinne des TTDSG umfasst. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.