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FILMTAGE GLOBALE PERSPEKTIVEN
FRANKFURT AM MAIN, 15. Bis 18. September 2022

Programm 2022

Aktuelle Filme über politische und soziale Auswirkungen der Globalisierung, über Arbeitsbedingungen auf dem Land und in der Stadt, über Fluchtursachen und Migration und die Auswirkungen des Klimawandels sind Teil des vielfältigen Programms, das die Filmtage Globale Perspektiven alle zwei Jahre einer interessierten Öffentlichkeit präsentieren.

Gespräche mit Filmschaffenden, Medienvertreter:innen und entwicklungspolitischen Expert:innen nach den Filmvorstellungen bieten Interessierten und Akteuren aus der nicht gewerblichen Film- und Bildungsarbeit ein einzigartiges Forum.

 

Program guide and registration 

Die Filmtage finden zwischen dem 15. und 18. September 2022 in Frankfurt am Main statt. Am Donnerstag den 15. September im MMK – Museum für Moderne Kunst, Domstraße 10; ab Freitag, den 16. September 2022  im benachbarten Haus am Dom, Domplatz 3.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.

Museum für Moderne Kunst

15:00 - Begrüßung

15:15 - Film: Oil Promises – Ghanas Traum vom Schwarzen Gold

Deutschland 2020, 85 Min.

Regie: Elke Sasse, Co-Regie: Andrea Stäritz, Ebele Okoye Buch: Elke Sasse, Andrea Stäritz, Ebele Okoye Kamera: Michael Dreyer, Peter Klotz, Marcus Zahn, Isaac Kpelle Musik: Marcus Zahn Ton: Jan Schmiedt, Aaron Beitz Schnitt: Michael Stasch Fernsehsender/Produktion: Berlin Producers in Kooperation mit Deutsche Welle/EZEF Rechte in Deutschland: EZEF, nichtgewerblich, www.berlin-producers.de/project/oil_promises/

Als 2007 vor der Küste Ghanas eine der größten Ölquellen Afrikas gefunden wird, verbindet sich damit vor allem für die lokale Bevölkerung die Hoffnung auf wirtschaftlichen Aufschwung und Wohlstand. Zehn Jahre lang beobachten die Filmemacherin Elke Sasse und die Journalistin Andrea Stäritz die Entwicklungen in drei Küstendörfern, in denen die Menschen bislang von Fischfang oder Ackerbau lebten. Sie fragen, ob sich das Öl als Chance für die bislang unterprivilegierte Region erweisen wird oder, wie in Nigeria, als Belastung für Umwelt und Bewohner. Die nigerianische Animationskünstlerin Ebele Okoye ergänzt die dokumentarischen Aufnahmen durch Animationen und einen persönlichen Kommentar aus der Perspektive der kritischen Beobachterin aus dem Nachbarland.

Filmgespräch mit Elke Sasse

In Kooperation mit epn Hessen im Rahmen der hessischen Eine Welt-Promotor:innenstelle Kommunikation, Digitalisierung und Partizipation

 

 

17:15 - Film: Sealand

Deutschland 2020, 30 Min.

Regie: Paul Scholten, Conrad Winkler, Matthäus Wörle Buch: Paul Scholten, Conrad Winkler, Matthäus Wörle Kamera: Paul Scholten, Matthäus Wörle Musik: - Ton: Conrad Winkler Schnitt: Paul Scholten, Conrad Winkler, Matthäus Wörle, Agata Wozniak Fernsehsender/Produktion: Hochschule für Fernsehen und Film München Rechte in Deutschland: Hochschule für Fernsehen und Film München, Bernd-Eichinger-Platz 1, 80333 München

Immer größere Containerschiffe stehen für den sich ausweitenden Luxus unserer globalisierten Welt. Ein Luxus, der auf dem Rücken weniger Seeleute ausgetragen wird. Viele von ihnen stammen von den Philippinen. Schlecht bezahlt und pausenlos arbeitend, gehören sie einem ausbeuterischen System an.

Filmgespräch mit Matthias Wöhrle

18:00 - Film: Life on the Horn

Somalia 2020, 25 Min.

Regie: Mo HARAWE Buch: Mo Harawe Kamera: Mo Harawe Musik: Dimi Mint Abba, Hassan Adan Samatar, Adbi Tahliil, Khalifa Ould Eide Ton: Maxamed Maxamuud Jamac Schnitt: Alexander von Piechowski Fernsehsender/Produktion: independant production Rechte in Deutschland: sixpackfilm, Neubaugasse 45/13, A - 1070 Wien

Seit Jahrzehnten wird an der Küste Somalias illegal Giftmüll abgelagert. Das Tsunami-Erdbeben im Jahr 2004 beschädigte die vergifteten Container, was zur Verbreitung von Krankheiten führte. Viele Menschen vor Ort mussten ihre Dörfer verlassen, aber einige blieben und leben mit den Folgen. Der Kurzspielfilm Life on the Horn erzählt elliptisch, fast wortlos, nur das Nötigste, und findet dabei präzise, hoch empfindliche Bilder, die diese chronische Gewalt registrieren – in Blicken, Gesten, Landschaften. 

Filmgespräch mit Mo Harawe

20:00 - Film: Shifting Sands

Myanmar 2021, 15 Min.

Regie: May Then Kyi Buch: May Thyn Kyi Kamera: Theingi Win Tin Musik: - Ton: Sai Nyi Min Htut Schnitt: Mi Mi Lwin Fernsehsender/Produktion: Lindsey Merrison Rechte in Deutschland: Yangon Film School e.V., c/o Lindsey Merrison Ebereschenallee 15 14050 Berlin Germany

Jedes Jahr strömen Tausende von jungen Menschen aus den ländlichen Trockengebieten Myanmars nach Yangon, um in den Fabriken zu arbeiten, die am Rande der ehemaligen Hauptstadt des Landes entstanden sind. Ma Nwet Yin Win ist eine von ihnen. Sie und ihre Schwester verließen vor zwanzig Jahren wegen des Klimawandels eine Schwemminsel im Ayeyarwaddy-Fluss. Doch Ma Nwet Yin Wins Kampf für die Rechte der Arbeiter:innen in Yangon zeigt, dass sie sich nicht entmutigen lässt. 

Filmgespräch mit May Then Kyi

20:30 - Film: Luchadoras – Kämpferinnen aus Mexiko

Deutschland 2021, 90 Min.

Regie: Paola Calvo, Patrick Jasim Buch: Paola Calvo, Patrick Jasim Kamera: Patrick Jasim Musik: Lonski & Classen Schnitt: Ginés Olivares Fernsehsender/Produktion: Tumult in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel und Sutor Kolonko Rechte in Deutschland: TUMULT FILM GmbH / ZDF, Allerstr. 46 12049 Berlin / ZDF-Straße 1, 55127 Mainz

Die mexikanische Stadt Ciudad Juárez verzeichnet eine der höchsten Zahlen an Femiziden weltweit. Die Frauen hier müssen jeden Tag auf der Hut sein, selbst wenn sie nur auf dem Heimweg von der Arbeit sind. „Luchadoras –Kämpferinnen aus Mexiko“ taucht ein in die Welt mutiger Wrestlerinnen, die in dieser gefährlichen Stadt ihrem Beruf nachgehen und sowohl im Ring und als auch außerhalb für ein neues, emanzipiertes Frauenbild kämpfen. LUCHADORAS ist ein Dokumentarfilm über drei entschlossene Frauen, die Machismus und Femizide nicht länger hinnehmen.

Filmgespräch mit Paola Calvo und Patrick Jasim

Haus am Dom

09:15 - Film: Ein Ort namens Wahala

Deutschland, Togo, Frankreich 2021, 56 Min.

Regie: Jürgen Ellinghaus Buch: Jürgen Ellinghaus Kamera: Rémi Jennequin Musik: traditional / Friedrich Silcher Ton: Rémi Jennequin Schnitt: Jürgen Ellinghaus Fernsehsender/Produktion: Jürgen Ellinghaus und Kida Studios Rechte in Deutschland: AndanaFilms, www.andanafilms.com/

Am 11. November jeden Jahres wird am Soldatenfriedhof von Wahala/Chra (Togo) feierlich der 1914 hier gefallenen Soldaten und des Waffenstillstands, mit dem 1918 der Erste Weltkrieg endete, gedacht. Aber die Geschichte von Wahala reicht weiter zurück als 1914, und schon der Name des Ortes erinnert an seine schmerzhafte Vergangenheit: 1903 schuf die deutsche Kolonialadministration nahe des Flüsschens Chra eine „Besserungssiedlung“, in der Personen, die der kolonialen Ordnung wegen „Unbotmäßigkeit“ im Wege waren, zwangsangesiedelt wurden. Wahala/Chra: Stimmen der Vergangenheit brechen sich in Bildern der Gegenwart.

Filmgespräch mit Jürgen Ellinghaus

10:45 - Film: Lift like a Girl – Stark wie ein Mädchen

Ägypten 2020, 90 Min.

Regie: Mayye Zayed Buch: Mayye Zayed Kamera: Mohamad El-Hadidi Musik: Marian Mentrup Ton: Mayye Zayed, Mäzen Khaled Schnitt: Sara Abdallah Fernsehsender/Produktion: Cleo Media, Jyoti Film und Rufy's Film in Koproduktion mit ZDF Das kleine Fernsehspiel Rechte in Deutschland: ZDF / JYOTI Film uG, ZDF-Straße 1, 66127 Mainz / Lange Reihe 113, 20099 Hamburg

In einem staubigen Wohnviertel nahe des Hafens von Alexandria befindet sich das Outdoor-Sportstudio von Captain Ramadan am Rande einer Straße. Der ehemalige Profiathlet coachte hier über zwanzig Jahre lang  junge Frauen im Gewichtheben – unter anderen auch seine Tochter Nahla, die erste ägyptische Weltmeisterin. Auch Asmaa, genannt Zebiba, träumt davon, Weltmeisterin zu werden. Portrait eines beeindruckenden Einzelkämpfers, der den sportlichen Nachwuchs Ägyptens selbstfinanziert zur Weltklasse hob. Mayye Zayed begleitet vier Jahre lang den Captain und seine anfangs 14jährige Schülerin.

Filmgespräch mit Mayyee Zayed und Anna Chester

11:00 - Film: Water & Coltan – 360°-Sichtung im Foyer

Deutschland, DR Kongo 2021, 52 Min.

Regie: Daniel Kötter in Zusammenarbeit mit Olande Byamungu, Yasmine Bisimwa, Christian Muhigwa Buch: Daniel Kötter / Anna Ptak Kamera: Daniel Kötter Musik: -- Ton: Marcin Lenarczyk Schnitt: Daniel Kötter Fernsehsender/Produktion: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro Rechte in Deutschland: Daniel Kötter, Glatzer Straße 6b, 10247 Berlin

„Water & Coltan“ versetzt den Betrachter direkt an die Orte des Kampfes von Frauen im artisanalen Coltanabbau in Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo. Überlagert mit einem posthumanen Near-Future-Szenario im ehemaligen Kohleabbaugebiet an der Ruhr in Deutschland verbindet die 360°-Dokumentation zwei lokale Seiten ein und desselben gewalttätigen globalen Phänomens: die extraktivistische Praxis gegenüber natürlichen und menschlichen Ressourcen mit ihren langfristigen Folgen für Umwelt und Gesellschaft.

Die Sichtungen des Films ist im Foyer des Haus am Dom möglich. Hierfür stehen  fünf  VR-Brillen zur Verfügung.

Anmeldung bis Donnerstag, den 15.09.2022 24:00 Uhr, danach am Desk:  https://reservation.ticketleo.com/event/23542/vr-screening-slot-im-rahmen-der-tagung

Am 18.09., 14.00 bis 15.30 gibt Daniel Kötter eine Masterclass: Landschaft, Extraktivismus und 360° Filmarbeit

12:45 - Film: WHY (Out of compétition)

Deutschland 2022, 02:57

Regie: Anja Ehrhardt Kamera: Malte Hafner Musik: Hildegard-von-Bingen-Gymnasium, Köln Schnitt: Niels Reinhard

Schüler:innen des HVB Gymnasiums Köln komponierten 2019 einen Song über Kalpona Akter, Gründerin des Bangladesh Center for Workers Solidarity, und über den Einsturz des Rana Plazas in Bangladesch. Mit ihrem Song „So ein Leben“ erreichte die Gruppe im Finale des Cologne Song Contests den 3. Platz. Um das Thema Frauenrechte und Nachhaltigkeit für ein breiteres Publikum nachfühlbar und verständlich zu machen, aber auch, um auf die verheerenden und menschenverachtenden Bedingungen in Ländern wie Indien aufmerksam zu machen, wurde 2021 unter der Leitung der Filmemacherinnen von wirmachenfilm.com ein Musikvideo gedreht und der Song mit den mittlerweile gereifteren Stimmen neu aufgenommen und arrangiert. Bedingt durch die angespannte Corona-Situation dauerte die Produktion und Endfertigung des mit großem Eigenengagement aller Beteiligten umgesetzten Videos wesentlich länger als geplant. Entstanden ist ein sehr hochwertig und professionell produziertes Musikvideo, welches frame by frame Wut, Hoffnung und Kampfgeist ausdrückt und allen Menschen Mut machen möchte, sich zu engagieren und gegen Ungerechtigkeit die Stimme zu erheben.

in Kooperation mit Aktion Weißes Friedensband e.V.

13:45 - Film: Women's Inheritance

Myanmar 2021, 3 Min.

Regie: Sai Naw Kham Buch: Cho Wit Ye Lwin Kamera: - Musik: Kyaw Ko Ko Ton: Kyaw Ko Ko Schnitt: Sai Naw Kham Fernsehsender/Produktion: Lindsey Merrison Rechte in Deutschland: Yangon Film School e.V., c/o Lindsey Merrison Ebereschenallee 15 14050 Berlin Germany

Das Erbrecht benachteiligt Frauen in Myanmar. Was kann man dagegen tun?

13:50 - Film: Unter uns Frauen – Geburt in Megendi

Deutschland, Äthiopien 2021, 94 Min.

Regie: Sarah Noa Bozenhardt, Daniel Abate Tilahun Buch: Sarah Noa Bozenhardt Kamera: Bernarda Cornejo Pinto Musik: Anna-Marlene Bicking (Komponistin) Ton: Sarah Noa Bozenhardt Schnitt: Andrea Muñoz Fernsehsender/Produktion: Evolution Film in Ko-Produktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und Efuye Gela Films Rechte in Deutschland: Evolution Film UG, Sonja Kilbertus, Dachauerstrasse 116, 80636 München

Im Dorf Megendi ist die Geburtshilfe im Umbruch. Für die Frauen vor Ort stellt sich die große Frage: Wie können wir werdende Mütter am besten auf ihrem Weg unterstützen? Die schwangere Huluager (25) findet sich zwischen traditionellen und modernen Perspektiven wieder. Hin und hergerissen zwischen den Erwartungen an sie und ihren eigenen Bedürfnissen, plant Hulu die Geburt ihres Kindes. Dabei meldet sich Schmerz aus der Vergangenheit zu Wort und in Gesprächen mit anderen Frauen und dem Patenonkel ihres Neugeborenen blickt Hulu ihren Träumen und Ängsten ins Auge.

14:00 - Film: Water & Coltan – 360°-Sichtung im Foyer

Deutschland, DR Kongo 2021, 52 Min.

Regie: Daniel Kötter in Zusammenarbeit mit Olande Byamungu, Yasmine Bisimwa, Christian Muhigwa Buch: Daniel Kötter / Anna Ptak Kamera: Daniel Kötter Musik: -- Ton: Marcin Lenarczyk Schnitt: Daniel Kötter Fernsehsender/Produktion: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro Rechte in Deutschland: Daniel Kötter, Glatzer Straße 6b, 10247 Berlin

„Water & Coltan“ versetzt den Betrachter direkt an die Orte des Kampfes von Frauen im artisanalen Coltanabbau in Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo. Überlagert mit einem posthumanen Near-Future-Szenario im ehemaligen Kohleabbaugebiet an der Ruhr in Deutschland verbindet die 360°-Dokumentation zwei lokale Seiten ein und desselben gewalttätigen globalen Phänomens: die extraktivistische Praxis gegenüber natürlichen und menschlichen Ressourcen mit ihren langfristigen Folgen für Umwelt und Gesellschaft.

Die Sichtungen des Films ist im Foyer des Haus am Dom möglich. Hierfür stehen  fünf  VR-Brillen zur Verfügung.

Anmeldung bis Donnerstag, den 15.09.2022 24:00 Uhr, danach am Desk:  https://reservation.ticketleo.com/event/23542/vr-screening-slot-im-rahmen-der-tagung

Am 18.09., 14.00 bis 15.30 gibt Daniel Kötter eine Masterclass: Landschaft, Extraktivismus und 360° Filmarbeit

16:00 - Film: Clando

Kamerun, Südafrika, Frankreich 2022, 24 Min.

Regie: Eystein Young Dingha Fernsehsender/Produktion: ARTE France, EXTRAFIX MEDIA/STEPS

Eine neunstündige Fahrt in einem kamerunischen Bus, der das Land mit der Stadt verbindet, ist der erste Schritt eines langen Exils. Diejenigen, die diesen Bus mit dem Namen „Clando“ benutzen, verlassen ihre Geburtsregion auf der Suche nach einem besseren Leben. Alle fliehen vor den Auseinandersetzungen zwischen den Separatisten der anglophonen Minderheit und der regulären kamerunischen Armee. Es ist ein blutiger Konflikt, der sie ins Exil treibt. Während der gesamten Fahrt herrscht im  „Bus der Illegalen“ eine lebhafte Atmosphäre.

Nach dem STEP- Kurzfilmprogramm ein Filmgespräch mit Eystein Young Dingha, Claudine (Shenge) Ndimbira und Mahad Ahmed

16:25 - Film: Leih mir deine Stimme – Lend me your Voice

Ruanda, Südafrika 2022, 20 Min.

Regie: Claudine Ndimbira Fernsehsender/Produktion: ARTE FRANCE, BA UCURA PRODUCTIONS/ STEPS

Akili, eine junge kongolesische Frau, lebte als Geflüchtete in Burundi, bevor sie nach Ruanda kam. Während dieser Reise wurde ihre Familie getrennt. Akili wurde verhaftet und im Gefängnis gefoltert, sie entging nur knapp dem Tod. In Ruanda half ihr das Boxen, bis sie ein neues Trauma erlitt. Indem sie ihre Geschichte zu Papier bringt und von anderen lesen lässt, versucht sie, das Erlebte zu verarbeiten.

Nach dem STEP- Kurzfilmprogramm ein Filmgespräch mit Eystein Young Dingha, Claudine (Shenge) Ndimbira und Mahad Ahmed

16:45 - Film: Little Somali

Kenia, Südafrika 2022, 33 Min.

Regie: Mahad Ahmed Fernsehsender/Produktion: ARTE FRANCE, CULTURAL VIDEO PRODUCTION/STEPS

In Little Mogadishu in Nairobi macht der somalische Regisseur in seiner You-Tube-Show die somalische Identität zum Thema. Seine Landsleute im Viertel und im Netz sind in Somalia, Kenia und überall dort geboren, wo sich die somalische Diaspora niedergelassen hat, und jeder versucht auf seine Weise, seine Zugehörigkeit zu Somalia und seiner Kultur zu bekunden.

Nach dem STEP- Kurzfilmprogramm ein Filmgespräch mit Eystein Young Dingha, Claudine (Shenge) Ndimbira und Mahad Ahmed

18:30 - Im Fokus: 50 Jahre Dokumentarfilme über den Globalen Süden

Zum Jubiläum der Filmtage Globale Perspektiven (bis 2017 Fernsehworkshop Entwicklungspolitik) wird auf die Geschichte der Veranstaltung und 50 Jahre entwicklungspolitische Filmarbeit zurückgeblickt.
Danach diskutierten unser Ehrengast Peter Heller, Dokumentarfilmer seit 1973, mit Medienvertreter:innen die schwierigen Produktionsbedingungen und die sich wandelnden Distributionswege für Dokumentarfilme über den Globalen Süden. Die Finanzierung von langen Dokumentarfilmen durch Fernsehsender und die Filmförderungen sind für die Produzierenden meist unzureichend und bergen für sie viele Risiken. Können neue Vergütungsregeln hier ausreichend Abhilfe schaffen?

Einführung: Bettina Kocher, ehemalige Geschäftsführerin der AG Fernsehworkshop Entwicklungspolitik
Moderation: Irit Neidhardt, Autorin und Kuratorin    

20:15 - Film: Erhebe dich, du Schöne

Deutschland / Schweiz 2021, 109 Min.

Regie: Heidi Specogna Buch: Heidi Specogna Kamera: Johann Feindt Musik: Hans Koch Ton: Benjamin Simon Schnitt: Kaya Inan Fernsehsender/Produktion: FAMA FILM AG; Ma.ja.de. Filmproduktions GmbH, ZDF / 3sat Schweizer Radio und Fernsehen - SRG SSR Rechte in Deutschland: Ma.ja.de Filmproduktion, Leipzig, Gottschedstr. 18, 04109 Leipzig

Nardos, eine Azmari-Sängerin aus Addis Abeba, hat den Traum, in ihrer Musik aus dem Leben einfacher Leute zu erzählen. Auf ihrer Suche nach Geschichten für ihre Lieder lernt sie Gennet kennen, eine Dichterin, die mit ihren Kindern auf der Strasse lebt. Während Nardos die Lebenswelten der äthiopischen Frauen, ihre Visionen und Kraft ins Zentrum ihrer Kreation rückt, tauchen wir immer tiefer in ein sich rasant änderndes Land ein.

Filmgespräch mit Katya Mader (ZDF/3Sat)

Haus am Dom

09:15 - Film: Seychellen- das bedrohte Paradies

Deutschland 2021, 30 Min.

Regie: Norbert Hahn Buch: Norbert Hahn Kamera: Kagun Kimani Githae Musik: keine Ton: Kagun Kimani Githae Schnitt: Christian Kupfer Fernsehsender/Produktion: Westdeutscher Rundfunk Rechte in Deutschland: Westdeutscher Rundfunk, Appellhofplatz 1

Urlaub auf den Seychellen – oder gar dort heiraten? Die Inselgruppe ist für viele ein Traum, vor allem für Deutsche, die hier die Gästeliste zahlenmäßig anführen. Das Gebiet ist aber auch für Naturschützer ein wichtiger Raum, denn sie werden von der Regierung hier unterstützt. Obwohl das Archipel nur 0,13 Prozent der Landfläche Deutschlands hat, ist sein neues Meeresschutzgebiet größer als die Bundesrepublik. Und dennoch: Das Paradies ist bedroht. Wir zeigen in unserer Reportage die Schönheit der Insel, mit ihren seltenen Tierarten, glücklichen Hochzeitspaaren und weißen Stränden. Aber wir sehen auch die Spuren des Klimawandels, mit abgebrochenen Uferkanten und ausgeblichenen Korallen. Und wir begleiten einen bewaffneten Einsatz der Küstenwache gegen illegale Fischerei.

Filmgespräch mit Norbert Hahn 

10:00 - Film: Defenders of the Forest

Indonesien, Deutschland 2021, 56 Min.

Regie: Indra Jati, Dandhy Laksono, Inge Altemeier Buch: Dandhy dy laksono , Inge Altemeier Kamera: Ikan Fauji Musik: the-wind-brought-it by angel-salazar yearning by michael-fk searching-for-clues by eleven-tales not-at-home by sebastian-borromeo early-morning-haze by yehezkel-raz kazoo-zoo by ofer-koren echelon by kyle-preston aura by veaceslav-draganov Ton: Indra Yati , Dandhy dy laksono Schnitt: FAHNDI BAGUS HENDRA PERMANY REINHARD HORNUNG Fernsehsender/Produktion: globalfilm, Altemeier Hornung, Rechte in Deutschland: altemeier Hornung ,Globalfilm,, Altemeier Hornug , Globalfilm Arnoldstrasse 59 22763 Hamburg

Auf Sumatra und Borneo verteidigen der Förster Basuki Santoso und der Landvermesser FeriIrawan den Regenwald. Sie reisen zu den letzten Waldgrenzen Indonesiens während der Pandemie und treffen auf ein Land, das von Zerstörung bedroht ist. Ihre Arbeit – Landvermessung zum Schutz und zur Wiederaufforstung des Waldes – ist durch die Abriegelung schwieriger geworden, aber auch durch die Investitionen und Vorschriften, die den Regenwald und das Leben der indigenen Völker und der lokalen Bevölkerung bedrohen.

Die beiden untersuchen, wie die Wirtschaftspolitik zur Zerstörung des natürlichen Lebensraums der Tiere führt und dies so mit Zoonosen wie dem Sars 19-Virus zusammenhängt. Obwohl wissenschaftliche Studien des Eijkman-Instituts belegen, dass es einen Zusammenhang zwischen der massiven Abholzung des Lebensraums von Tieren und der Zunahme von Zoonosen gibt, die tödliche Virusmutationen verursachen, hat sich die brutale Zerstörung des wichtigen Ökosystems während der Pandemie nur noch verschlimmert. Wird es angesichts der alarmierenden wissenschaftlichen Erkenntnisse gelingen, die Interessen der Konzerne zu bändigen, die Rechte der indigenen Bevölkerung zu respektieren und die Ökosysteme wiederherzustellen? Oder wird die Saat für die Entstehung einer neuen Pandemie gelegt?

Die Waldschützer decken das Versagen der internationalen Waldschutzprogramme auf. Und sie suchen die Indigenen auf, die oft über das Wissen verfügen, wie der Wald überleben könnte.

Filmgespräch mit Inge Altemeier, Indra Jati und Dandhy Dy Laksono 

11:30 - Masterclass Peter Heller

Masterclass Peter Heller

„Von der „Kamera als Waffe der Aufklärung“ in den Siebzigern bis zur persönlichen Annäherung an die Menschen im globalen Getriebe auf Augenhöhe“, so beschreibt Peter Heller seine Arbeit als Dokumentarfilmer und seine bis heute andauernde Zusammenarbeit mit Kolleg:innen aus Afrika. Nach einem Rückblick auf diese Arbeit spricht Heller über seine beiden aktuellen Filmprojekte in Entwicklung:

„Gier nach Afrika – Dynastie David“

Das Filmvorhaben erzählt von einer Familiendynastie, die mehr als hundert Jahre ihren Reichtum und  ihr Ansehen auf dem afrikanischen Kontinent erbeutet hat. Drei Generationen von Schweizer „Afrika-Forschern“ und Geschäftemachern.  

„Der Rassenforscher und das kleinste Volk der Welt“

Ein deutscher Humanbiologe und Rassenforscher hat sein Leben der Erforschung der Völker in ihrer Umwelt vom Nord bis zum Südpol gewidmet. An der „Wiege der Menschheit“, einem Wüstensee in Ostafrika, droht in den 1970er Jahren ein „Urvolk“ an den Folgen des Klimawandels auszusterben. Es gibt nur noch knapp 250 Menschen der Elmolo. Der deutsche Professor meint, das „kleinste Volk der Welt“ vor dem Untergang zu retten, indem er ihre Körper vermisst und ihre Skelette illegal nach Deutschland bringt.

 

Peter Heller (* 1946) absolvierte die Hochschule für Film und Fernshen in München. Nach Arbeiten beim Fernsehen in Lateinamerika und Asien begann er in Deutschland als unabhängiger Autor, Regisseur und Produzent Dokumentarfilme zu drehen. Ein wichtiger Teil seiner Arbeiten befasst sich mit gesellschaftspolitischen Themen in Afrika; er gehört zu den Filmemacher:innen, der seit langem regelmäßig postkoloniale Themen aufgreift. Auch die  Auseinandersetzung mit der deutschen Kultur und Gesellschaft ist ihm wichtig: „Wir sollten über die Slums von Lagos sprechen, aber jene von Köln dabei nicht vergessen. Wir müssen über uns selbst reden mit Lust auf die Entdeckung der Wirklichkeit.“ Viele von Hellers Filmen erhielten internationale Auszeichnungen, Anerkennungen und Preise. Seinem dokumentarischen Filmschaffen wurden Retrospektiven in Amsterdam, München, Calcutta, Atlanta, Chicago und Washington gewidmet.

Filmographie Peter Heller

Zur Anmeldung

 

In Kooperation mit Filmhaus Frankfurt e. V.

11:45 - Film: Water & Coltan – 360°-Sichtung im Foyer

Deutschland, DR Kongo 2021, 52 Min.

Regie: Daniel Kötter in Zusammenarbeit mit Olande Byamungu, Yasmine Bisimwa, Christian Muhigwa Buch: Daniel Kötter / Anna Ptak Kamera: Daniel Kötter Musik: -- Ton: Marcin Lenarczyk Schnitt: Daniel Kötter Fernsehsender/Produktion: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro Rechte in Deutschland: Daniel Kötter, Glatzer Straße 6b, 10247 Berlin

„Water & Coltan“ versetzt den Betrachter direkt an die Orte des Kampfes von Frauen im artisanalen Coltanabbau in Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo. Überlagert mit einem posthumanen Near-Future-Szenario im ehemaligen Kohleabbaugebiet an der Ruhr in Deutschland verbindet die 360°-Dokumentation zwei lokale Seiten ein und desselben gewalttätigen globalen Phänomens: die extraktivistische Praxis gegenüber natürlichen und menschlichen Ressourcen mit ihren langfristigen Folgen für Umwelt und Gesellschaft.

Die Sichtungen des Films ist im Foyer des Haus am Dom möglich. Hierfür stehen  fünf  VR-Brillen zur Verfügung.

Anmeldung bis Donnerstag, den 15.09.2022 24:00 Uhr, danach am Desk:  https://reservation.ticketleo.com/event/23542/vr-screening-slot-im-rahmen-der-tagung

Am 18.09., 14.00 bis 15.30 gibt Daniel Kötter eine Masterclass: Landschaft, Extraktivismus und 360° Filmarbeit

13:45 - IM FOKUS: Der unsichtbare Globale Süden. Auslandsberichterstattung im Fernsehen.

Die Auslandsberichterstattung in der deutschen Medienlandschaft beschränkt sich auf einige wenige Länder und lässt große Teile der Welt faktisch unsichtbar werden. Zu diesem Ergebnis kommt ein 2022 veröffentlichtes Arbeitspapier der Otto-Brenner-Stiftung. Die Anzahl der Auslandskorrespondent:innen im Globalen Süden hat in den letzten Jahren ebenso wie die der Sendeplätze im deutschen Fernsehen kontinuierlich abgenommen. Die Korrespondent:innen gehen kaum noch nach „draußen“, um vor Ort die Realitäten der Menschen im globalen Süden etwa in Reportagen abzubilden. Anstatt dessen liegt der Fokus auf eine Stereotype bedienende Krisenberichterstattung. Doch wo liegen mögliche Lösungsansätze?

Einführung und Moderation: Marc Engelhardt, Autor und Auslandskorrespondent

Teilnehmende: Natalia Matter, epd; Klaus Bardenhagen, freier Auslandskorrespondent in Taipeh

15:15 - Film: Rettai Jadai – Das Mädchen mit den roten Schleifen

Deutschland & Indien 2020, 19 Min.

Regie: Franziska Schönenberger & Jayakrishnan Subramanian Buch: Franziska Schönenberger Kamera: Felix Riedelsheimer Musik: Vedanth Bharadwaj & Bindhumalini Narayanaswamy Ton: Andreas Goldbrunner Schnitt: Robert Vakily Fernsehsender/Produktion: Bayerischer Rundfunk Rechte in Deutschland: Franziska Schönenberger, Family Business Film, Family Business Film, Schluderstr., 16 80634 München

Viru und Bhanu sind unzertrennlich, obwohl Viru ihre beste Freundin Bhanu heimlich um ihr schönes Haar beneidet. Außerdem verweigert ihr die Mutter, sich endlich neue Haarschleifen zu kaufen. Als die Lehrerin Viru sie dann auch noch wegen eines seltsamen Blutflecks auf ihrer Schuluniform vor der ganzen Klasse blamiert, würde sie am Liebsten vor Scham sterben. Kann Bhanu ihr helfen? Der Coming of Age-Kurzspielfilm gewährt einen besonderen Einblick in die Lebenswirklichkeit der Figuren. 

Filmgespräch mit Franziska Schönenberger und  Jayakrishnan Subramanian

16:00 - Film: Ladies Only

Indien, Deutschland 2021, 80 Min.

Regie: Rebana Liz John Buch: Rebana Liz John Kamera: Milann Tress John Musik: Jin Jim, Lucas Pizzini Ton: Navya Sah, Ankita Purkayastha, Tim Elzer Schnitt: Rebana Liz John Fernsehsender/Produktion: Camera Mischief Films Rechte in Deutschland: Kunsthochschule für Medien Köln, Peter-Welter-Platz 2, 50676 Köln

Ein kleines Filmteam begibt sich in die Damenabteile der Nahverkehrszüge von Mumbai. „“Was macht Sie wütend?““, fragt die Filmemacherin. Bekannte und Zufallsbegegnungen werden eingeladen, in einem öffentlichen und zugleich geschützten Raum ihre Meinungen und Geschichten zu offenbaren. Die Antworten und Beobachtungen sind mannigfaltig: Mal lustig, mal deprimierend, mal kämpferisch, mal resigniert, aber stets ehrlich. Sie fügen sie sich zu einem immer komplexer werdenden Bildteppich zusammen. Der Film führt uns mit poetischem Rhythmus durch Mumbai und gibt Einblicke in die Sichtweise und die Lebensgestaltung der indischen Frauen in den Großstädten.

Filmgespräch mit Rebana Liz John

16:15 - Film: Water & Coltan – 360°-Sichtung im Foyer

Deutschland, DR Kongo 2021, 52 Min.

Regie: Daniel Kötter in Zusammenarbeit mit Olande Byamungu, Yasmine Bisimwa, Christian Muhigwa Buch: Daniel Kötter / Anna Ptak Kamera: Daniel Kötter Musik: -- Ton: Marcin Lenarczyk Schnitt: Daniel Kötter Fernsehsender/Produktion: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro Rechte in Deutschland: Daniel Kötter, Glatzer Straße 6b, 10247 Berlin

„Water & Coltan“ versetzt den Betrachter direkt an die Orte des Kampfes von Frauen im artisanalen Coltanabbau in Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo. Überlagert mit einem posthumanen Near-Future-Szenario im ehemaligen Kohleabbaugebiet an der Ruhr in Deutschland verbindet die 360°-Dokumentation zwei lokale Seiten ein und desselben gewalttätigen globalen Phänomens: die extraktivistische Praxis gegenüber natürlichen und menschlichen Ressourcen mit ihren langfristigen Folgen für Umwelt und Gesellschaft.

Die Sichtungen des Films ist im Foyer des Haus am Dom möglich. Hierfür stehen  fünf  VR-Brillen zur Verfügung.

Anmeldung bis Donnerstag, den 15.09.2022 24:00 Uhr, danach am Desk:  https://reservation.ticketleo.com/event/23542/vr-screening-slot-im-rahmen-der-tagung

Am 18.09., 14.00 bis 15.30 gibt Daniel Kötter eine Masterclass: Landschaft, Extraktivismus und 360° Filmarbeit

18:00 - Film: Water & Coltan – 360°-Sichtung im Foyer

Deutschland, DR Kongo 2021, 52 Min.

Regie: Daniel Kötter in Zusammenarbeit mit Olande Byamungu, Yasmine Bisimwa, Christian Muhigwa Buch: Daniel Kötter / Anna Ptak Kamera: Daniel Kötter Musik: -- Ton: Marcin Lenarczyk Schnitt: Daniel Kötter Fernsehsender/Produktion: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro Rechte in Deutschland: Daniel Kötter, Glatzer Straße 6b, 10247 Berlin

„Water & Coltan“ versetzt den Betrachter direkt an die Orte des Kampfes von Frauen im artisanalen Coltanabbau in Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo. Überlagert mit einem posthumanen Near-Future-Szenario im ehemaligen Kohleabbaugebiet an der Ruhr in Deutschland verbindet die 360°-Dokumentation zwei lokale Seiten ein und desselben gewalttätigen globalen Phänomens: die extraktivistische Praxis gegenüber natürlichen und menschlichen Ressourcen mit ihren langfristigen Folgen für Umwelt und Gesellschaft.

Die Sichtungen des Films ist im Foyer des Haus am Dom möglich. Hierfür stehen  fünf  VR-Brillen zur Verfügung.

Anmeldung bis Donnerstag, den 15.09.2022 24:00 Uhr, danach am Desk:  https://reservation.ticketleo.com/event/23542/vr-screening-slot-im-rahmen-der-tagung

Am 18.09., 14.00 bis 15.30 gibt Daniel Kötter eine Masterclass: Landschaft, Extraktivismus und 360° Filmarbeit

19:30 - Verleihung Filmpreis Globale Perspektiven

20:15 - Film: Nasim

Deutschland / Griechenland 2022, 85 Min.

Regie: Ole Jacobs & Arne Büttner Buch: Ole Jacobs & Arne Büttner Kamera: Arne Büttner Musik: Steffen Martin Ton: Ole Jacobs Schnitt: Federico Neri Fernsehsender/Produktion: ROSENPICTURES Filmproduktion GbR / ZDF Das Kleine Fernsehspiel Rechte in Deutschland: ROSENPICTURES Filmproduktion GbR / ZDF, Rosenstraße 11, 06114 Halle

Gestrandet in Moria auf Lesbos, kämpft Nasim gegen ihre eigenen Ängste und die Widrigkeiten des Geflüchteten-Camps für ein selbstbestimmtes Leben. Als das Lager im September 2020 komplett abbrennt scheint alle Hoffnung erloschen.

Acht Monate lang begleitete das Filmteam um Ole Jacobs und Arne Büttner die Afghanin und ihre Familie in dem größten Geflüchtetenlager der EU, wo zeitweise 20.000 Menschen auf einem für weniger als 3.000 Personen konzipierten Raum leben mussten. Der beobachtende Dokumentarfilm zeigt den Alltag der zweifachen Mutter, der es gelingt, die Herausforderungen in dieser Extremsituation immer wieder aufs Neue zu meistern.

Haus am Dom

10:30 - Filmmatinee: The other Side of the River

Deutschland, Finnland 2021, 92 Min.

Regie: Antonia Kilian Buch: Antonia Kilian, Gurvara Namer, Arash Asadi Kamera: Antonia Kilian Musik: Shkoon (Ameen Khayer, Thorben Diekmann) Ton: Nadya Derwish Schnitt: Arash Asadi Fernsehsender/Produktion: Doppelplussultra Filmproduktion GmbH, Pink Shadow Films Rechte in Deutschland: jip film & verleih, Oeder Weg 42, 60318 Frankfurt

Die 19-jährige Hala entkam einer arrangierten Ehe, indem sie den Euphrat überquerte, um bei einer kurdischen Frauenverteidigungseinheit ein neues Zuhause zu finden – eine Einheit, die darauf ihre Heimatstadt Minbij vom Islamischen Staat befreite. Für ihre Mitstreiterinnen ist der Feind nicht nur der IS, sondern das Patriarchat im Allgemeinen, mit der (Zwangs) Ehe als ultimativer Unterdrückungsinstitution.
Die jungen Frauen werden im Kampf ausgebildet und in den feministischen Idealen der kurdischen Frauenbewegung aufgeklärt. Hala ist von diesen Lehren zutiefst inspiriert und widmet sich entschlossen dem Versprechen, nicht nur mehr Frauen, sondern auch ihre Schwestern um jeden Preis zu befreien. Doch gibt es in Halas Leben noch Platz für Freiheit und sogar Liebe, wenn ihre Mission alles vereinnahmt?

THE OTHER SIDE OF THE RIVER schildert den entschlossenen, revolutionären Weg von Hala und beleuchtet gleichzeitig eine andere, parallele Lebenserfahrung: die eigenen Reflexionen der Regisseurin über das Dasein als Feministin und kulturelle Außenseiterin in einer Situation, in der der Begriff „militanter Feminismus“ durchaus wörtlich verstanden werden könnte.

Filmgespräch mit Julia Irene Peters (jip Film & Verleih)

11:00 - Film: Water & Coltan – 360°-Sichtung im Foyer

Deutschland, DR Kongo 2021, 52 Min.

Regie: Daniel Kötter in Zusammenarbeit mit Olande Byamungu, Yasmine Bisimwa, Christian Muhigwa Buch: Daniel Kötter / Anna Ptak Kamera: Daniel Kötter Musik: -- Ton: Marcin Lenarczyk Schnitt: Daniel Kötter Fernsehsender/Produktion: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro Rechte in Deutschland: Daniel Kötter, Glatzer Straße 6b, 10247 Berlin

„Water & Coltan“ versetzt den Betrachter direkt an die Orte des Kampfes von Frauen im artisanalen Coltanabbau in Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo. Überlagert mit einem posthumanen Near-Future-Szenario im ehemaligen Kohleabbaugebiet an der Ruhr in Deutschland verbindet die 360°-Dokumentation zwei lokale Seiten ein und desselben gewalttätigen globalen Phänomens: die extraktivistische Praxis gegenüber natürlichen und menschlichen Ressourcen mit ihren langfristigen Folgen für Umwelt und Gesellschaft.

Die Sichtungen des Films ist im Foyer des Haus am Dom möglich. Hierfür stehen  fünf  VR-Brillen zur Verfügung.

Anmeldung bis Donnerstag, den 15.09.2022 24:00 Uhr, danach am Desk:  https://reservation.ticketleo.com/event/23542/vr-screening-slot-im-rahmen-der-tagung

Am 18.09., 14.00 bis 15.30 gibt Daniel Kötter eine Masterclass: Landschaft, Extraktivismus und 360° Filmarbeit

12:30 - Film: Water & Coltan – 360°-Sichtung im Foyer

Deutschland, DR Kongo 2021, 52 Min.

Regie: Daniel Kötter in Zusammenarbeit mit Olande Byamungu, Yasmine Bisimwa, Christian Muhigwa Buch: Daniel Kötter / Anna Ptak Kamera: Daniel Kötter Musik: -- Ton: Marcin Lenarczyk Schnitt: Daniel Kötter Fernsehsender/Produktion: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro Rechte in Deutschland: Daniel Kötter, Glatzer Straße 6b, 10247 Berlin

„Water & Coltan“ versetzt den Betrachter direkt an die Orte des Kampfes von Frauen im artisanalen Coltanabbau in Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo. Überlagert mit einem posthumanen Near-Future-Szenario im ehemaligen Kohleabbaugebiet an der Ruhr in Deutschland verbindet die 360°-Dokumentation zwei lokale Seiten ein und desselben gewalttätigen globalen Phänomens: die extraktivistische Praxis gegenüber natürlichen und menschlichen Ressourcen mit ihren langfristigen Folgen für Umwelt und Gesellschaft.

Die Sichtungen des Films ist im Foyer des Haus am Dom möglich. Hierfür stehen  fünf  VR-Brillen zur Verfügung.

Anmeldung bis Donnerstag, den 15.09.2022 24:00 Uhr, danach am Desk:  https://reservation.ticketleo.com/event/23542/vr-screening-slot-im-rahmen-der-tagung

Am 18.09., 14.00 bis 15.30 gibt Daniel Kötter eine Masterclass: Landschaft, Extraktivismus und 360° Filmarbeit

14:00 - Masterclass Daniel Kötter

Landschaft, Extraktivismus und 360° Filmarbeit

Extraktivismus ist ein Phänomen, das Lokales und Globales ineinander übersetzt, konfligierende Zeitdimensionen überlagert und Raum im großen Maßstab transformiert. Und damit ist Extraktivismus ein wichtiger Gegenstand des Filmemachens. In einer stets zu dekolonisierenden Welt stellt dies auch das Filmschaffen in und aus Deutschland vor neue Herausforderungen. Wie positioniert man sich und seine Kamera? Welche Formen der Kollaboration über Differenzen müssen entwickelt werden?

Daniel Kötter diskutiert kritisch seine eigenen Recherche-Methoden und das Potential von 360° Filmemachen in Deutschland und im „Globalen Süden“  am Beispiel seiner Filmreihe landscapes and bodies, hierzu gehört auch Water & Coltan. Es ist möglich, den Film mit VR-Brillen während der tagung zu sichten.

Daniel Kötter (*1975) ist ein Dokumentarfilmer und Theaterregisseur. Seine recherchebasierten Arbeiten wechseln zwischen verschiedenen Medien und institutionellen Kontexten. Er arbeitete regelmäßig auf dem afrikanischen Kontinent und im Nahen Osten. Zu seinen wichtigsten Arbeiten gehört die Filmreihe „state-theatre: Lagos, Teheran, Berlin, Detroit, Beirut, Mönchengladbach“ (2009-14), das Kunst- und Filmprojekt Chinafrika (2013-19) und die preisgekrönte Filmtrilogie „Hashti Teheran“, „Desert View“ und „Rift Finfinnee“ (2017-20).

Zur Anmeldung

15:30 - Tagungsende

Participation is free of charge.
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Filmpreis

Seit 2001 würdigt eine Fachjury Filmemacher:innen, deren Werke überzeugend auf Lebenswirklichkeiten in den Ländern des Globalen Südens aufmerksam machen und dem Publikum einen Perspektivenwechsel ermöglichen.

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Filmpreis Globale Perspektiven 2022

Produktionsfirmen, TV-Redaktionen, Verleih-Firmen, Filmhochschulen sowie Filmautor:innen haben rund 120 Produktionen für das Kino, Fernsehen und Web eingereicht. die nach dem 1. Januar 2020 hergestellt wurden. Dazu gehören alle Bewegtbildformen, die im Rahmen der nicht gewerblichen Film- und Bildungsarbeit gezeigt werden können. Mit dem Filmpreis würdigt eine Fachjury Filmemacher:innen, deren Werke überzeugend auf Lebenswirklichkeiten in den Ländern des Globalen aufmerksam machen und dem Publikum einen Perspektivenwechsel ermöglichen.

Die Verleihung des Filmpreis Globale Perspektiven fand am Samstag, 17. September 2022 im Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt am Main, statt.

Die Jury

Die Jury bestand – von links nach rechts: Reinhold T. Schöffel, Bundesverband Jugend und Film, Katja Maurer, Medico International und Shaheen Dill-Riaz, Filmemacher 

 

Vergabe Filmpreis Globale Perspektiven

In Frankfurt wurden am Wochenende im Haus am Dom drei Filmpreise im Rahmen der Tagung Filmtage Globale Perspektiven verliehen. „The Other Side of the River“ setzte sich mit dem Filmpreis Globale Perspektiven durch. Der Dokumentarfilm zeigt die 19-jährige Hala, die – einer arrangierten Ehe entkommen – bei einer kurdischen Frauenverteidigungseinheit ein neues Zuhause findet. Eine Einheit, die ihre Heimatstadt Minbij vom Islamischen Staat befreit. Für ihre Mitstreiterinnen ist der Feind nicht nur der IS, sondern das Patriarchat im Allgemeinen, mit der (Zwangs) Ehe als ultimativer Unterdrückungsinstitution. Julia Peters von jip-Film & Verleih nahm die Auszeichnung stellvertretend für die Regisseurin Antonia Kilian dankend entgegen.

„Ein Film, der darauf hätte hinauslaufen können, schöne Bilder der Solidarität zu liefern, entwickelt sich zu einem Dokument der komplexen Beziehung zwischen dem Wunsch von Frauen, sich mit aller Radikalität und sofort aus den Unterdrückungsverhältnissen zu befreien, und den politischen Notwendigkeiten eines sozialen Befreiungsprojekts, das sich in einer permanenten existenziellen Gefahr befindet. Kann man das alles in einen Film bekommen? Sogar in einem Film, der sich nicht im Heldinnenepos verliert, sondern uns Zuschauerinnen und Zuschauer teilnehmen lässt an den Kämpfen und Konflikten seiner Protagonistinnen? Ja, das gelingt.”, so die Jurybegründung.

Die Jury, bestehend aus Katja Maurer, Vertreterin der Menschenrechtsorganisation Medico International, dem Filmemacher Shaheen Dill-Riaz und Reinhold T. Schöffel, Geschäftsführer des Bundesverbands Jugend und Film, haben insgesamt drei Filme ausgezeichnet und eine besondere Empfehlung im Sinne des Globalen Lernens ausgesprochen. Produktionsfirmen, TV-Redaktionen, Verleih-Firmen, Filmhochschulen sowie Filmautor:innen hatten im Vorfeld rund 120 Produktionen eingereicht, 20 der Filme wurden nominiert und bei der viertägigen Veranstaltung „Filmtage Globale Perspektiven“ gezeigt.

 

Filmpreis Globales Lernen

Der Filmpreis Globales Lernen geht an einen Film, der sich in besonderer Weise Themen im Sinne des interkulturellen und Globalen Lernens widmet. Dieses Jahr wurde: „Lift Like a Girl – Stark wie ein Mädchen“ von Mayye Zayed prämiert, ein Dokumentarfilm über eine junge Gewichtheberin in Ägypten, die trotz materieller Armut und sozialer Anfeindungen von ihrem Trainer immer wieder zu Hochleistungen animiert wird.

Die Jurybegründung lautet: „Mädchen und junge Frauen sind es auch, die uns ein ungewohntes Bild vom Leben in ihrem Land vermitteln. Sie haben ein Feld gefunden, das normalerweise den Männern vorgehalten bleibt, das sie sich aber selbstbewusst erobern. Der Filmemacherin gelingt es meisterlich, auf Augenhöhe mit ihren dynamischen Protagonistinnen zu bleiben und ohne viel Worte die komplexen Beziehungen innerhalb der Gruppe und ihrer Betreuer zu vermitteln. “

 

Die besondere Empfehlung

Eine besondere Empfehlung zur Nutzung des Films im Sinne des interkulturellen und globalen Lernens sprach die Jury für den Film „Unter uns Frauen – Geburt in Megendi“ von Sarah Noa Bozenhardt und Daniel Abate Tilahun aus. Im Dorf Megendi in Äthiopien ist die Geburtshilfe im Umbruch. Für die Frauen vor Ort stellt sich die große Frage: Wie können wir werdende Mütter am besten auf ihrem Weg unterstützen?

„In einem Film, der in vorsichtig beobachtenden Bildern die Schönheit und Würde seiner Protagonistinnen, der Landschaft, die Geborgenheit des Gebärens nachzeichnet, und der gar nicht vor hat, etwas zu verändern, gibt die Protagonistin ihrem Leben eine Wendung, die von der Filmemacherin sicher nicht vorhergesehen werden konnte. Die Hauptfigur reflektiert während des Films ihr Leben und beschließt am Ende, sich ihrer ungeliebten Ehe zu entziehen“, so die Jurybegründung.

 

Filmkunstpreis Globale Perspektiven

Der Filmkunstpreis Globale Perspektiven geht an einen Film, dessen formale und künstlerische Qualität in Hinblick auf Kameraarbeit, Drehbuch, filmische Mittel und Recherche als hervorragend bewertet wird. Dieses Jahr wurden Paul Scholten, Conrad Winkler und Matthäus Wörle für den Kurzfilm „Sealand“ ausgezeichnet. Darin wird deutlich, dass die globale Containerschiffahrt auf dem Rücken weniger Seeleute ausgetragen wird. Viele von ihnen stammen von den Philippinen.

Die Jurybegründung lautet: „Der Film setzt seine Ausdrucksmittel sparsam und dafür umso wirksamer ein. Ruhige Bilder des Ozeans wechseln ab mit ungeschnittenen Interviews von Leuten, für die sich sonst kaum jemand interessiert. Gerade dadurch verleiht dieser Film seinen Protagonisten und ihrer gefährlichen Arbeit den Respekt, den sie verdienen. Mit dem Satz, dass 90 % des Welthandels über Containerschiffe abgewickelt wird, macht der Film deutlich, in welcher Schieflage sich unsere Welt befindet.“

In vielen der Filme des Programms zeige sich, dass die Menschen dort, wo keine demokratischen Strukturen existieren, den globalen kapitalistischen Ökonomien ebenso hilflos ausgeliefert sind, wie ihren früheren Kolonialbesatzern, so die Jury. „Aber dennoch gibt es Menschen, die es schaffen, diese Hilflosigkeit zu überwinden, und es ist sicher kein Zufall, dass es im Programm dieser Filmtage fast immer die Frauen sind, die eine Veränderung in Gang setzen. Zu den Filmen insgesamt fällt auf, dass gerade Frauen als Filmende und als Gefilmte eine wuchtige, geradezu körperliche Präsenz zeigen. Das Selbstbewusstsein dieser Frauen aus den unterschiedlichsten Weltgegenden setzt sich in Szene durch sein politisches Begehren und durch eine Körperlichkeit, die auf die eigene Stärke abzielt und nicht auf den männlichen Blick.“

 

Im Fokus

In der hybriden Gesprächsreihe IM FOKUS werden die mediale Darstellung von aktuellen Themen sowie Hintergründe zur Medienentwicklung in verschiedenen Ländern mit Expert:innen diskutiert.

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50 Jahre Dokumentarfilme über den Globalen Süden

Freitag, 16. September 2022, 18.30 Uhr
Haus am Dom

Zum 50. Jubiläum der Filmtage Globale Perspektiven (bis 2017 Fernsehworkshop Entwicklungspolitik) wird auf die Geschichte und Bedeutung der Veranstaltung  zurückgeblickt.

Danach diskutierten unser Ehrengast Peter Heller, Dokumentarfilmer seit 1973, mit Medienvertreter:innen die schwierigen Produktionsbedingungen und die sich wandelnden Distributionswege für Dokumentarfilme über den Globalen Süden. Die Finanzierung von langen Dokumentarfilmen durch Fernsehsender und die Filmförderungen sind für die Produzierenden meist unzureichend und bergen für sie viele Risiken. Können neue Vergütungsregeln hier ausreichend Abhilfe schaffen?

Einführung: Bettina Kocher, ehemalige Geschäftsführerin der AG Fernsehworkshop Entwicklungspolitik
Moderation: Irit Neidhardt, Autorin und Kuratorin
Teilnehmende: Peter Heller, Dokumentarfilmer; Martin Pieper (ZDF), Anna Schoeppe, Geschäftsführerin der HessenFilm und Medien GmbH

In Kooperation mit der AG DOK – Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm e. V.

 

Der unsichtbare Globale Süden:
Auslandsberichterstattung im Fernsehen

Samstag, 17. September 2022, 13.45 Uhr
Haus am Dom

Die Auslandsberichterstattung in der deutschen Medienlandschaft beschränkt sich auf einige wenige Länder und lässt große Teile der Welt faktisch unsichtbar werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine 2022 veröffentlichtes Arbeitspapier der Otto-Brenner-Stiftung. Die Anzahl der Auslandskorrespondent:innen im Globalen Süden hat in den letzten Jahren ebenso wie die der Sendeplätze im deutschen Fernsehen kontinuierlich abgenommen. Die Korrespondent:innen gehen kaum noch nach „draußen“, um vor Ort die Realitäten der Menschen im globalen Süden etwa in Reportagen abzubilden. Anstatt dessen liegt der Fokus auf eine Stereotype bedienende Krisenberichterstattung. Doch wo liegen mögliche Lösungsansätze?

Einführung und Moderation: Marc Engelhardt, Autor und Auslandskorrespondent
Teilnehmende: Natalia Matter (epd); Klaus Bardenhagen, Auslandskorrespondent in Taipeh

In Kooperation mit der Otto-Brenner-Stiftung

 

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Film: "Das Grüne Gold - Dead Donkeys Fear No Hyenas", Joakim Demmer, Schweden, Finnland, Deutschland 2017 - Eine-Welt-Filmpreis NRW 2017

50 Jahre

Seit 1972 zeigen wir Filme zu brisanten Themen in den Ländern des Globalen Südens. Aktuelle Tendenzen in ihrer Medienpräsenz werden über das Jahr hinweg in weiteren Veranstaltungen und in Seminaren zur Diskussion gestellt. 

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Glückwünsche zum 50. Jubiläum

 

Seit 1972 bieten die biennal stattfindenden Filmtage Globale Perspektiven (bis 2017 Fernsehworkshop Entwicklungspolitik) einem Fachpublikum aus der nichtgewerblichen Film- und Bildungsarbeit die Möglichkeit, aktuelle Filmproduktionen über politische und soziale Themen in den Ländern des Globalen Südens zu sichten und zu diskutieren. Bis 2011 hat haben die Teilnehmenden in der Evangelischen Akademie Arnoldshain getagt, seit 2013 im „Haus am Dom“ und der Evangelischen Akademie in Frankfurt am Main.

 

Im Rückblick hat sich nach 50 Jahren die wirtschaftspolitische Situation in den Ländern des globalen Südens wenig geändert. Die Globalisierung und der Klimawandel haben die Lebens- und Arbeitsbedingungen der meisten Menschen vor Ort verschlechtert. Die Folge sind Migration und Flucht. Doch auch Gegenbewegungen vor Ort sind Themen in den Filmen, so gründen Menschen im Globalen Süden etwa Firmen und Genossenschaften, um auf lokaler und regionaler Ebene nachhaltig Perspektiven für sich zu schaffen. Filmschaffende begleiten kontinuierlich soziale Bewegungen und den Kampf um Menschenrechte, der sich dank digitaler Netzwerke schneller entwickelt und organisiert. Dazu gehört auch der postkoloniale Diskurs, denn Bewegungen wie „Black Lives Matter“ oder „Rhodes Must Fall“ zirkulieren global. Frauen solidarisieren sich weltweit und kämpfen um ihre um um ihre Rechte.

 

Trotz Globalisierung und weltumspannender Informationsflüsse kommt diesen Themen in den Medien nicht die Bedeutung zu, die ihnen aufgrund der Weltentwicklung zusteht. Der Blick auf den Globalen Süden ist stark von Medien- und Filmbildern geprägt. Diese Bilder kritisch zu hinterfragen, innovative Projekte vorzustellen und Kriterien für eine sachgerechte und qualitativ anspruchsvolle Darstellung zu diskutieren, ist Aufgabe der Filmtage Globale Perspektiven.

Ab 2001 konnten wir alle zwei Jahre den von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen ausgelobten Eine-Welt-Filmpreis NRW mit den jeweiligen Fachminister*innen überreichen. Der letzte Eine-Welt-Filmpreis NRW konnte 2017 verliehen werden. Seit 2020 vergeben wir den Filmpreis Globale Perspektiven.

Seit 2020 würdigt eine Fachjury Filmemacher*innen, deren Werke künstlerisch überzeugend auf Lebenswirklichkeiten und Perspektiven in den Ländern des Globalen Südens aufmerksam machen.

 

 

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Film „Die Zivilisationsbringer“ von Uli Stelzner, Thomas Walther, Deutschland 2000, ausgezeichnet mit dem 1. Eine-Welt-Filmpreis 2001

Past events

2021

Virtuelle Filmsichtungen und Filmgespräche mit Studierenden der Evangelischen Hochschulen für Pädagogik Freiburg, Ludwigsburg und Bochum vom 05.-07.05.2021.

2020

Filmtage Globale Perespektiven
Coronabedingt mussten die Filmtage Globale Perspektiven, die vom 06.-08.05.2020 in der Evangelischen Akademie Frankfurt geplant waren, ausfallen.

Verleihung des Filmpreise Globale Perspektiven
online am 13.11.2020

„Wie kann das Unerzählbare erzählbar werden“
Workshop: Erzählung, am 11.11.2020, online über die Evangelische Akademie Frankfurt

„Neue Player in der Eine-Welt-Berichterstattung“
Workshop: Influencer am 12.11.2020 online über die Evangelische Akademie Frankfurt

2019

„Yves‘ Versprechen“
Film und Gespräch mit der Filmemacherin Melanie Gärtner an der Hochschule für Pädagogik Ludwigsburg am 16.05.2019

„Congo Calling“
Film und Gespräch mit dem Filmemacher Stephan Hilpert in der Evangelischen Akademie Frankfurt am 09.05.2019

2018

Filmbildung und Globales Lernen.
Workshop an der Hochschule für Pädagogik Freiburg am 09.05.2018

2017

Verleihung des 9. Eine-Welt-Filmpreises NRW
Köln, Museum

1. Preis: Das grüne Gold
von Joakim Demmer. Schweden, Finnland, Deutschland 2017, 90 Min.

2. Preis: Mirr – Das Feld
von Mehdi Sahebi. Schweiz 2016, 91 Min.

3. Preis: #My Escape
von Elke Sasse. Deutschland 2016, 90 Min.

 

Sichtungsveranstaltung
vom 11.-14.05.2017 im Haus am Dom Frankfurt/M.

Photo credit
Film: "Das grüne Gold - Dead Donkeys Fear No Hyenas", Joakim Demmer, Schweden, Finnland, Deutschland 2017 - Eine-Welt-Filmpreis NRW 2017

2016

Film und Globales Lernen
Workshop an der Hochschule für Pädagogik Freiburg am 20.05.2016

2015

Verleihung des 8. Eine-Welt-Filmpreises NRW
am 11.09.2015 in Köln

1. Preis: Jakarta Disorder
von Ascan Breuer und Victor Jaschke, Österreich 2013, 87 Min.

2. Preis: Aus meinem syrischen Zimmer
von Hazem Alhamwi, Frankreich, Libanon, Deutschland 2014, 70 Min.

3. Preis: AIDS – Erbe der Kolonialzeit
von Carl Gierstorfer, Deutschland 2014, 52 Min.

 

Sichtungsveranstaltung
vom 11.-14.06.2015 im Haus am Dom Frankfurt/M.

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Film: "Jakarta Disorder", Ascan Breuer, Österreich 2013 - Ein-Welt-Filmpreis NRW 2015

2014

Entwicklungspolitik + Film.
Neue Kooperationen von entwicklungspolitischen Organisationen und jungen Filmemacherinnen am 22.10.2014 in Kooperation mit der Filmakademie Baden- Württemberg in Ludwigsburg

2013

Verleihung des 7. Eine-Welt-Filmpreises NRW
am 20.09.2013 in Köln

1. Preis: „Raising Resistance“ von Bettina Borgfeld und David Bernet

2. Preis: „Tödliche Hilfe“ von Raoul Peck

3. Preis: „Der Vorführer“ von Shaheen Dill-Riaz

 

Sichtungsveranstaltung
vom 23.-26.05.2013 im Haus am Dom Frankfurt/M.

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Film "Raising Resistance", Christin Stoltz, Bettina Borgfeld, David Bernet, Deutschland, Schweiz 2011, Eine-Welt-Filmpreis NRW 2013

2012

Im Fokus: Globale Finanz- und Wirtschaftskrise. Ursachen und Auswirkungen im Spiegel der Medien.
Workshop im Haus am Dom Frankfurt/M. In Kooperation mit der Katholischen Akademie Rabanus Maurus und dem Deutschen Filminstitut – DIF e.V./Deutsches Filmmuseum

2011

Verleihung des 6. Eine-Welt-Filmpreises NRW
MediaPark, Köln

1. Preis (ex aequo): „Shosholoza Express“ von Beatrice Möller

1. Preis (ex aequo): „Dirty Paradise“ von Daniel Schweizer

3. Preis: „Das Dschungelradio“ von Susanne Jäger

 

Sichtungsveranstaltung

2010

Im Fokus: Religion und Entwicklung
Workshop in Kooperation mit dem Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) NRW in Düsseldorf

2009

Verleihung des 5. Eine-Welt-Filmpreises NRW
Köln, Media-Park

1. Preis (ex aequo)
Memory Books. Damit du mich nie vergisst Christa Graf. Deutschland, Schweiz 2008, 90 min.

1. Preis (ex aequo)
Gold über alles Robert Nugent. Frankreich, Australien 2007, 52 min.

2. Preis
Deweneti. Irgendwo in Afrika Dyana Gaye. Senegal 2006, 15 min.

 

Sichtungsveranstaltung

2008

„Why Democracy?/Demokratie – für alle?“.
Workshop zu dem internationalen Dokumentarfilmprojekt in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung

2007

Verleihung des Eine-Welt-Filmpreises NRW
Köln

Kamera: Blicke nach draußen
Workshop im Rahmen des 22. Dokumentarfilmfestivals München

Sichtungsveranstaltung

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Film: "Eisenfresser", Shaheen Dill-Riaz, Deutschland, Bangladesh 2007 - Eine-Welt-Filmpreis NRW 2007

2006

Erinnerungen an die Gewalt
Workshop im Rahmen des 21. Dokumentarfilmfestivals München

EINE neue medien WELT. Neue Medientechnologien: Chancen für die entwicklungspolitische Filmarbeit?
Workshop in Kooperation mit dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW

2005

Verleihung des Eine-Welt-Filmpreises NRW
Köln, Media Park

Sichtungsveranstaltung

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Film: "Memories of Rain - Szenen aus dem Untergrund", Gisela Albrecht, Deutschland 2003 - Eine-Welt-Filmpreis NRW 2005

2004

Der durstige Planet: Umwelt – Entwicklung – Nachhaltigkeit
Workshop zur Berichterstattung im Fernsehen und zur JournalistInnenausbildung über Nachhaltigkeitsthemen.

2003

Verleihung des Eine-Welt-Filmpreises NRW
Köln, Media Park

Sichtungsveranstaltung

Strategien der Annäherung – Darstellung des Fremden im deutschen Fernsehen
Das Seminar, das in Kooperation mit dem Goethe Forum München, der agdok, der ZFP und dem Institut für Ethnologie und Afrikanistik der Universität München durchgeführt wurde, befasste sich mit der Rolle, die das Fernsehen bei der Wahrnehmung und Beurteilung der Welt spielt. Eine ausführliche Dokumentation ist beim Horlemann-Verlag erschienen.

2002

Veranstaltung zum 30jährigen Bestehen des Fernsehworkshop Entwicklungspolitik

2001

Verleihung des 1. Eine-Welt-Filmpreises NRW am 27. Juni 2001 im Rahmen des Medienforums NRW in Köln durch Ministerin Bärbel Höhn

Sichtungsveranstaltung

Photo credit
Film „Die Zivilisationsbringer“ von Uli Stelzner, Thomas Walther, Deutschland 2000, ausgezeichnet mit dem 1. Eine-Welt-Filmpreis 2001

1999

Veranstaltung des Fernsehworkshops Entwicklungspolitik

Fotogalerie

 

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(c) Birgit Schweitzer

Über uns

Verschiedene Bewegtbildformen im Programm der Filmtage greifen neue Tendenzen der Darstellung des Globalen Südens in den Medien auf und eröffnen neue Sichtweisen.

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Aktuelle Filme über politische und soziale Auswirkungen der Globalisierung, über Arbeitsbedingungen auf dem Land und in der Stadt, über Fluchtursachen, Migration oder die Auswirkungen des Klimawandels sind Teil des vielfältigen Programms, das die Filmtage Globale Perspektiven alle zwei Jahre einer interessierten Öffentlichkeit zeigt. Seit 2013 finden die Filmtage in Frankfurt am Main statt.

In dem rund 20 Filme umfassenden Programm spiegeln verschiedene filmische Formen die Möglichkeit, globale Themen in Bildern darzustellen. Anschließende Gespräche mit Filmschaffenden, Medienvertreter:innen und entwicklungspolitischen Expert:innen bieten Interessierten und Akteuren aus der nicht gewerblichen Film- und Bildungsarbeit so ein einzigartiges Forum. Die Teilnehmenden erfahren Anregungen, politische Themen sowie Lebensbedingungen und Perspektiven der Menschen in den Ländern des Globalen Südens zu vermitteln, dazu gehören Anstöße zu einem differenzierten Umgang mit Bildern und die Rolle von Medien in Bildungsprozessen.

Workshops und unsere Panelreihe IM FOKUS zu aktuellen Themen und ihrer Darstellung in den Medien  runden das Programm der Filmtage ab richten sich ebenfalls an eine interessierte Öffentlichkeit.

Für die nichtgewerbliche interkulturelle Filmarbeit stehen die eingereichten Filme nach der Veranstaltung in einem Onlinekatalog zur Verfügung. Zusätzlich finden sich darin Empfehlungen zu den im Programm gezeigten und den prämierten Filmen für die Bildungsarbeit.

Wir arbeiten nachhaltig daran, dass die ausgezeichneten oder empfohlenen Filme in den Bildungsbetrieb einfließen. Oft können mit diesen Filmen Nachspiele für Kinder und Jugendliche durchgeführt werden.

 

Veranstalter der Filmtage ist der Trägerkreis AG Fernsehworkshop Entwicklungspolitik

Durchgeführt werden die Filmtage Globale Perspektiven 2022 von Aktion weißes Friedensband e.V und dem Bundesverband kommunale Filmarbeit e. V.

 

Mitgliedsorganisationen:

Adveniat, Essen
Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, Berlin
Deutsche Bischofskonferenz Bereich Kirche und Gesellschaft, Bonn
éducation 21, Fachstelle Filme für Eine Welt, Bern
Ev. Akademie, Frankfurt/M.
Ev. Medienzentrale, Frankfurt/M.
Ev. Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit (EZEF), Stuttgart
Gemeinschaftswerk der Ev. Publizistik, Frankfurt/M.
Justitia et Pax, Berlin
Kath. Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom Frankfurt/M.
Kath. Filmwerk, Frankfurt/M.
Konferenz der Landesfilmdienste e.V., Leipzig
Misereor, Aachen

 

Partnerorganisationen:

ARD, vertreten durch SWR, Stuttgart
ZDF, Mainz
Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm e.V. agdok, Frankfurt/M.
Bundesverband Kommunale Filmarbeit e.V., Frankfurt/M.
Baobab – Lernen öffnet Welten, Wien
Aktion Weißes Friedensband
, Düsseldorf

 

Geschäftsführender Ausschuss:

Aktion Weißes Friedensband (Geschäftsführung)
AG Dokumentarfilm
Brot für die Welt
Bundesverband Kommunale Filmarbeit
EZEF, Ev. Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit
Ev. Akademie Frankfurt/M.
Ev. Medienzentrale Frankfurt/M.
Kath. Akademie Rabanus Maurus
Misereor

 

 

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Film: "Eisenfresser", Shaheen Dill-Riaz, Deutschland, Bangladesh 2007 - Eine-Welt-Filmpreis NRW 2007

Online-Katalog

Ende Oktober veröffentlichen wir den Katalog der eingereichten Filme.

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Film: „#My Escape“ von Elke Sasse. Deutschland 2016 - Eine-Welt-Filmpreis NRW 2017

News

Berichte über neue Filme und Entwicklungen

Filmprojekte und Bildungskonzepte

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Sie erhalten mit dem Newsletter fortlaufend Informationen zu den Filmtagen Globale Perspektiven.

 

 

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Film "Raising Resistance", Christin Stoltz, Bettina Borgfeld, David Bernet, Deutschland, Schweiz 2011, Eine-Welt-Filmpreis NRW 2013

Presse

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Kontakt

Programmleitung

Andrea Wenzek
wenzek@filmtage-globale-perspektiven.de

 

Leitung Kommunikation und Organisation

Georg Thünemann
thuenemann@filmtage-globale-perspektiven.de

 

Geschäftsführung

Günter Haverkamp
haverkamp@filmtage-globale-perspektiven.de

Site Notice

Information pursuant to Sect. 5 German Telemedia Act (TMG)

Aktion Weißes Friedensband e.V.
Himmelgeister Str. 107a
40225 Düsseldorf

Register of Associations: 9377
Registration court: Düsseldorf

Represented by:
Waltraud Uhlig
Hayat Mia

Contact

Phone: 0211-788 8875
Telefax: 0211-788 8874
E-mail: aktion@friedensband.de

Person responsible for editorial

Günter Haverkamp

Dispute resolution proceedings in front of a consumer arbitration board

We are not willing or obliged to participate in dispute resolution proceedings in front of a consumer arbitration board.

Privacy Policy

1. An overview of data protection

General information

The following information will provide you with an easy to navigate overview of what will happen with your personal data when you visit this website. The term “personal data” comprises all data that can be used to personally identify you. For detailed information about the subject matter of data protection, please consult our Data Protection Declaration, which we have included beneath this copy.

Data recording on this website

Who is the responsible party for the recording of data on this website (i.e., the “controller”)?

The data on this website is processed by the operator of the website, whose contact information is available under section “Information about the responsible party (referred to as the “controller” in the GDPR)” in this Privacy Policy.

How do we record your data?

We collect your data as a result of your sharing of your data with us. This may, for instance be information you enter into our contact form.

Other data shall be recorded by our IT systems automatically or after you consent to its recording during your website visit. This data comprises primarily technical information (e.g., web browser, operating system, or time the site was accessed). This information is recorded automatically when you access this website.

What are the purposes we use your data for?

A portion of the information is generated to guarantee the error free provision of the website. Other data may be used to analyze your user patterns.

What rights do you have as far as your information is concerned?

You have the right to receive information about the source, recipients, and purposes of your archived personal data at any time without having to pay a fee for such disclosures. You also have the right to demand that your data are rectified or eradicated. If you have consented to data processing, you have the option to revoke this consent at any time, which shall affect all future data processing. Moreover, you have the right to demand that the processing of your data be restricted under certain circumstances. Furthermore, you have the right to log a complaint with the competent supervising agency.

Please do not hesitate to contact us at any time if you have questions about this or any other data protection related issues.

Analysis tools and tools provided by third parties

There is a possibility that your browsing patterns will be statistically analyzed when your visit this website. Such analyses are performed primarily with what we refer to as analysis programs.

For detailed information about these analysis programs please consult our Data Protection Declaration below.

2. General information and mandatory information

Data protection

The operators of this website and its pages take the protection of your personal data very seriously. Hence, we handle your personal data as confidential information and in compliance with the statutory data protection regulations and this Data Protection Declaration.

Whenever you use this website, a variety of personal information will be collected. Personal data comprises data that can be used to personally identify you. This Data Protection Declaration explains which data we collect as well as the purposes we use this data for. It also explains how, and for which purpose the information is collected.

We herewith advise you that the transmission of data via the Internet (i.e., through e-mail communications) may be prone to security gaps. It is not possible to completely protect data against third-party access.

Information about the responsible party (referred to as the “controller” in the GDPR)

The data processing controller on this website is:

Aktion Weißes Friedensband e.V.
Himmelgeister Str. 107a
40225 Düsseldorf

Phone: 0211-788 8875
E-mail: aktion@friedensband.de

The controller is the natural person or legal entity that single-handedly or jointly with others makes decisions as to the purposes of and resources for the processing of personal data (e.g., names, e-mail addresses, etc.).

Storage duration

Unless a more specific storage period has been specified in this privacy policy, your personal data will remain with us until the purpose for which it was collected no longer applies. If you assert a justified request for deletion or revoke your consent to data processing, your data will be deleted, unless we have other legally permissible reasons for storing your personal data (e.g., tax or commercial law retention periods); in the latter case, the deletion will take place after these reasons cease to apply.

General information on the legal basis for the data processing on this website

If you have consented to data processing, we process your personal data on the basis of Art. 6(1)(a) GDPR or Art. 9 (2)(a) GDPR, if special categories of data are processed according to Art. 9 (1) DSGVO. In the case of explicit consent to the transfer of personal data to third countries, the data processing is also based on Art. 49 (1)(a) GDPR. If you have consented to the storage of cookies or to the access to information in your end device (e.g., via device fingerprinting), the data processing is additionally based on § 25 (1) TTDSG. The consent can be revoked at any time. If your data is required for the fulfillment of a contract or for the implementation of pre-contractual measures, we process your data on the basis of Art. 6(1)(b) GDPR. Furthermore, if your data is required for the fulfillment of a legal obligation, we process it on the basis of Art. 6(1)(c) GDPR. Furthermore, the data processing may be carried out on the basis of our legitimate interest according to Art. 6(1)(f) GDPR. Information on the relevant legal basis in each individual case is provided in the following paragraphs of this privacy policy.

Information on data transfer to the USA and other non-EU countries

Among other things, we use tools of companies domiciled in the United States or other from a data protection perspective non-secure non-EU countries. If these tools are active, your personal data may potentially be transferred to these non-EU countries and may be processed there. We must point out that in these countries, a data protection level that is comparable to that in the EU cannot be guaranteed. For instance, U.S. enterprises are under a mandate to release personal data to the security agencies and you as the data subject do not have any litigation options to defend yourself in court. Hence, it cannot be ruled out that U.S. agencies (e.g., the Secret Service) may process, analyze, and permanently archive your personal data for surveillance purposes. We have no control over these processing activities.

Revocation of your consent to the processing of data

A wide range of data processing transactions are possible only subject to your express consent. You can also revoke at any time any consent you have already given us. This shall be without prejudice to the lawfulness of any data collection that occurred prior to your revocation.

Right to object to the collection of data in special cases; right to object to direct advertising (Art. 21 GDPR)

IN THE EVENT THAT DATA ARE PROCESSED ON THE BASIS OF ART. 6(1)(E) OR (F) GDPR, YOU HAVE THE RIGHT TO AT ANY TIME OBJECT TO THE PROCESSING OF YOUR PERSONAL DATA BASED ON GROUNDS ARISING FROM YOUR UNIQUE SITUATION. THIS ALSO APPLIES TO ANY PROFILING BASED ON THESE PROVISIONS. TO DETERMINE THE LEGAL BASIS, ON WHICH ANY PROCESSING OF DATA IS BASED, PLEASE CONSULT THIS DATA PROTECTION DECLARATION. IF YOU LOG AN OBJECTION, WE WILL NO LONGER PROCESS YOUR AFFECTED PERSONAL DATA, UNLESS WE ARE IN A POSITION TO PRESENT COMPELLING PROTECTION WORTHY GROUNDS FOR THE PROCESSING OF YOUR DATA, THAT OUTWEIGH YOUR INTERESTS, RIGHTS AND FREEDOMS OR IF THE PURPOSE OF THE PROCESSING IS THE CLAIMING, EXERCISING OR DEFENCE OF LEGAL ENTITLEMENTS (OBJECTION PURSUANT TO ART. 21(1) GDPR).

IF YOUR PERSONAL DATA IS BEING PROCESSED IN ORDER TO ENGAGE IN DIRECT ADVERTISING, YOU HAVE THE RIGHT TO OBJECT TO THE PROCESSING OF YOUR AFFECTED PERSONAL DATA FOR THE PURPOSES OF SUCH ADVERTISING AT ANY TIME. THIS ALSO APPLIES TO PROFILING TO THE EXTENT THAT IT IS AFFILIATED WITH SUCH DIRECT ADVERTISING. IF YOU OBJECT, YOUR PERSONAL DATA WILL SUBSEQUENTLY NO LONGER BE USED FOR DIRECT ADVERTISING PURPOSES (OBJECTION PURSUANT TO ART. 21(2) GDPR).

Right to log a complaint with the competent supervisory agency

In the event of violations of the GDPR, data subjects are entitled to log a complaint with a supervisory agency, in particular in the member state where they usually maintain their domicile, place of work or at the place where the alleged violation occurred. The right to log a complaint is in effect regardless of any other administrative or court proceedings available as legal recourses.

Right to data portability

You have the right to demand that we hand over any data we automatically process on the basis of your consent or in order to fulfil a contract be handed over to you or a third party in a commonly used, machine readable format. If you should demand the direct transfer of the data to another controller, this will be done only if it is technically feasible.

Information about, rectification and eradication of data

Within the scope of the applicable statutory provisions, you have the right to at any time demand information about your archived personal data, their source and recipients as well as the purpose of the processing of your data. You may also have a right to have your data rectified or eradicated. If you have questions about this subject matter or any other questions about personal data, please do not hesitate to contact us at any time.

Right to demand processing restrictions

You have the right to demand the imposition of restrictions as far as the processing of your personal data is concerned. To do so, you may contact us at any time. The right to demand restriction of processing applies in the following cases:

  • In the event that you should dispute the correctness of your data archived by us, we will usually need some time to verify this claim. During the time that this investigation is ongoing, you have the right to demand that we restrict the processing of your personal data.
  • If the processing of your personal data was/is conducted in an unlawful manner, you have the option to demand the restriction of the processing of your data in lieu of demanding the eradication of this data.
  • If we do not need your personal data any longer and you need it to exercise, defend or claim legal entitlements, you have the right to demand the restriction of the processing of your personal data instead of its eradication.
  • If you have raised an objection pursuant to Art. 21(1) GDPR, your rights and our rights will have to be weighed against each other. As long as it has not been determined whose interests prevail, you have the right to demand a restriction of the processing of your personal data.

If you have restricted the processing of your personal data, these data – with the exception of their archiving – may be processed only subject to your consent or to claim, exercise or defend legal entitlements or to protect the rights of other natural persons or legal entities or for important public interest reasons cited by the European Union or a member state of the EU.

SSL and/or TLS encryption

For security reasons and to protect the transmission of confidential content, such as purchase orders or inquiries you submit to us as the website operator, this website uses either an SSL or a TLS encryption program. You can recognize an encrypted connection by checking whether the address line of the browser switches from “http://” to “https://” and also by the appearance of the lock icon in the browser line.

If the SSL or TLS encryption is activated, data you transmit to us cannot be read by third parties.

3. Recording of data on this website

Cookies

Our websites and pages use what the industry refers to as “cookies.” Cookies are small text files that do not cause any damage to your device. They are either stored temporarily for the duration of a session (session cookies) or they are permanently archived on your device (permanent cookies). Session cookies are automatically deleted once you terminate your visit. Permanent cookies remain archived on your device until you actively delete them, or they are automatically eradicated by your web browser.

In some cases, it is possible that third-party cookies are stored on your device once you enter our site (third-party cookies). These cookies enable you or us to take advantage of certain services offered by the third party (e.g., cookies for the processing of payment services).

Cookies have a variety of functions. Many cookies are technically essential since certain website functions would not work in the absence of the cookies (e.g., the shopping cart function or the display of videos). The purpose of other cookies may be the analysis of user patterns or the display of promotional messages.

Cookies, which are required for the performance of electronic communication transactions, or for the provision of certain functions you want to use (e.g., for the shopping cart function) or those that are necessary for the optimization (required cookies) of the website (e.g., cookies that provide measurable insights into the web audience), shall be stored on the basis of Art. 6(1)(f) GDPR, unless a different legal basis is cited. The operator of the website has a legitimate interest in the storage of required cookies to ensure the technically error free and optimized provision of the operator’s services. If your consent to the storage of the cookies and similar recognition technologies has been requested, processing occurs exclusively on the basis of the consent obtained (Art. 6(1)(a) GDPR and § 25 (1) TTDSG); this consent may be revoked at any time.

You have the option to set up your browser in such a manner that you will be notified any time cookies are placed and to permit the acceptance of cookies only in specific cases. You may also exclude the acceptance of cookies in certain cases or in general or activate the delete function for the automatic eradication of cookies when the browser closes. If cookies are deactivated, the functions of this website may be limited.

In the event that third-party cookies are used or if cookies are used for analytical purposes, we will separately notify you in conjunction with this Data Protection Policy and, if applicable, ask for your consent.

Consent with Cookie Notice & Compliance

Our website uses the consent technology of Cookie Notice & Compliance for GDPR to obtain your consent for the archiving of certain cookies on your device or for the use of certain technologies and for the data protection compliant documentation of the former.

Cookie Notice & Compliance for GDPR is installed locally on our servers so that a connection with third party servers does not occur. Cookie Notice & Compliance for GDPR stores a cookie in your browser to be able to allocate the granted consent and their revocation to you. The cookie stays active for 1 month. Your data is stored until you ask us to delete it, delete the consent cookie yourself or the purpose of data archiving is no longer valid. This does not affect mandatory statutory retention periods.

Cookie Notice & Compliance for GDPR is being used to obtain the consent for the use of cookies required by law. The legal basis is Art. 6(1)(c) GDPR.

Request by e-mail, telephone, or fax

If you contact us by e-mail, telephone or fax, your request, including all resulting personal data (name, request) will be stored and processed by us for the purpose of processing your request. We do not pass these data on without your consent.

These data are processed on the basis of Art. 6(1)(b) GDPR if your inquiry is related to the fulfillment of a contract or is required for the performance of pre-contractual measures. In all other cases, the data are processed on the basis of our legitimate interest in the effective handling of inquiries submitted to us (Art. 6(1)(f) GDPR) or on the basis of your consent (Art. 6(1)(a) GDPR) if it has been obtained; the consent can be revoked at any time.

The data sent by you to us via contact requests remain with us until you request us to delete, revoke your consent to the storage or the purpose for the data storage lapses (e.g. after completion of your request). Mandatory statutory provisions – in particular statutory retention periods – remain unaffected.

Google Forms

We have integrated Google Forms into this website. The provider is Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Ireland (hereinafter referred to as „Google”).

Google Forms enables us to generate online forms to record messages, inquiries and other entries entered by visitors to our website. All entries you make will be processed on Google’s servers. Google Forms stores a cookie in your browser that contains a unique ID (NID cookie). This cookie stores a wide range of information, including, for example your language settings.

We use Google Forms on the basis of our legitimate interest in determining your needs as effectively as possible (Art. 6(1)(f) GDPR). If appropriate consent has been obtained, the processing is carried out exclusively on the basis of Art. 6(1)(a) GDPR and § 25 (1) TTDSG, insofar the consent includes the storage of cookies or the access to information in the user’s end device (e.g., device fingerprinting) within the meaning of the TTDSG. This consent can be revoked at any time.

The data you enter into the form will remain in our possession until you ask us to delete them, revoke your consent to the archiving of your data or until the purpose of archiving the data no longer exists (e.g., upon completion of the processing of your inquiry). This does not affect mandatory statutory provisions – in particular those governing retention periods.

For more information, please consult Google’s Data Privacy Policy at https://policies.google.com/.

4. Analysis tools and advertising

Matomo

This website uses the open-source web analysis service Matomo. Matomo uses technologies that make it possible to recognize the user across multiple pages with the aim of analyzing the user patterns (e.g. cookies or device fingerprinting). The information recorded by Matomo about the use of this website will be stored on our server. Prior to archiving, the IP address will first be anonymized.

Through Matomo, we are able to collect and analyze data on the use of our website-by-website visitors. This enables us to find out, for instance, when which page views occurred and from which region they came. In addition, we collect various log files (e.g. IP address, referrer, browser, and operating system used) and can measure whether our website visitors perform certain actions (e.g. clicks, purchases, etc.).

The use of this analysis tool is based on Art. 6(1)(f) GDPR. The website operator has a legitimate interest in the analysis of user patterns, in order to optimize the operator’s web offerings and advertising. If appropriate consent has been obtained, the processing is carried out exclusively on the basis of Art. 6(1)(a) GDPR and § 25 (1) TTDSG, insofar the consent includes the storage of cookies or the access to information in the user’s end device (e.g., device fingerprinting) within the meaning of the TTDSG. This consent can be revoked at any time.

IP anonymization

For analysis with Matomo we use IP anonymization. Your IP address is shortened before the analysis, so that it is no longer clearly assignable to you.

Hosting

We host Matomo exclusively on our own servers so that all analysis data remains with us and is not passed on.

5. Newsletter

Newsletter data

If you would like to receive the newsletter offered on the website, we require an e-mail address from you as well as information that allows us to verify that you are the owner of the e-mail address provided and that you agree to receive the newsletter. Further data is not collected or only on a voluntary basis. For the handling of the newsletter, we use newsletter service providers, which are described below.

Rapidmail

This website uses Rapidmail for the sending of newsletters. The provider is the rapidmail GmbH, Augustinerplatz 2, 79098 Freiburg i.Br., Germany.

Rapidmail services can, among other things, be used to organize and analyze the sending of newsletters. The data you enter for the purpose of subscribing to the newsletter are archived on Rapidmail servers in Germany.

Data analysis by Rapidmail

For analytical purposes, e-mails sent via Rapidmail are tagged with a so-called “Tracking Pixel”, which connects to Rapidmail’s servers once the e-mail is opened. As a result, it is possible to determine whether a newsletter e-mail was actually opened.

With the assistance of Rapidmail we are also able to determine whether and which links in the newsletter message the recipient clicked. All links integrated into the e-mail are so-called Tracking Links that enable us to count your clicks. If you do not want to permit an analysis by Rapidmail, you must unsubscribe from the newsletter. We provide a link for you to do this in every newsletter message. Moreover, you can also unsubscribe from the newsletter right on the website.

For more details on the Rapidmail analysis functions, please follow this link: https://de.rapidmail.wiki/kategorien/statistiken/.

Legal basis

The data is processed based on your consent (Art. 6(1)(a) GDPR). You may revoke any consent you have given at any time by unsubscribing from the newsletter. This shall be without prejudice to the lawfulness of any data processing transactions that have taken place prior to your revocation.

Storage period

The data deposited with us for the purpose of subscribing to the newsletter will be stored by us until you unsubscribe from the newsletter or the newsletter service provider and deleted from the newsletter distribution list after you unsubscribe from the newsletter. Data stored for other purposes with us remain unaffected.

After you unsubscribe from the newsletter distribution list, your e-mail address may be stored by us or the newsletter service provider in a blacklist, if such action is necessary to prevent future mailings. The data from the blacklist is used only for this purpose and not merged with other data. This serves both your interest and our interest in complying with the legal requirements when sending newsletters (legitimate interest within the meaning of Art. 6(1)(f) GDPR). The storage in the blacklist is indefinite. You may object to the storage if your interests outweigh our legitimate interest.

For more details, please consult the Data Protection Regulations of Rapidmail at: https://www.rapidmail.de/datensicherheit.

6. Plug-ins and Tools

ManageWP

We administrate this website with the assistance of the ManageWP tool. The provider is GoDaddy.com WP Europe, Trg republike 5, 11000 Belgrade, Serbia (hereinafter referred to as ManageWP).

Among other things, ManageWP ensures that we can monitor the security and performance of our website as well as generate automatic backups. Consequently, ManageWP has access to all of the website’s content, including our databases. ManageWP is being hosted on the provider’s servers.

The use of ManageWP is based on Art. 6 (1)(f) GDPR. The website operator has a legitimate interest in a website(s) that work(s) as effectively and securely as possible. If appropriate consent has been obtained, the processing is carried out exclusively on the basis of Art. 6(1)(a) GDPR and § 25 (1) TTDSG, insofar the consent includes the storage of cookies or the access to information in the user’s end device (e.g., device fingerprinting) within the meaning of the TTDSG. This consent can be revoked at any time.