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Barfuß ohne Sattel – Die kleinen Reiter von Sumbawa

Sumbawa ist eine Insel direkt neben den touristischen Zentren Bali und Lombok. Dort gibt es eine Jahrhunderte alten Tradition: die der Pferderennen. Das Besondere dabei ist, dass die Jockeys Kinder sind, die kleinsten gerade einmal fünf Jahre alt. Und sie reiten ohne Sattel und barfuß. Sumbawa ist eine der ärmsten Regionen Indonesiens und für manche Familien scheint es die einzige Option zu sein, ihre Kinder als Jockey arbeiten zu lassen, denn sie verdienen gut. Aber die Rennen sind gefährlich.

Die Ungläubigen vom Hindukusch

Im Norden Pakistans lebt das Volk der Kalasha mit ihrer jahrhundertealten Kultur. Sie praktizieren einen Mehrgottglauben, eng verbunden mit der Natur. Die verbesserte Infrastruktur bringt zwar bessere Lebensbedingungen, aber auch den Islam in die einst abgeschiedenen Dörfer. Werden die Kalasha ein modernes Leben führen und zugleich an ihren alten Traditionen festhalten können?

Die Hüterinnen der Farbe

Im Süden von Mexiko wird seit Jahrhunderten auf traditionelle und sehr arbeitsintensive Weise der Farbstoff Indigo aus der Indigopflanze gewonnen. Mit diesem Pigment färben die indigenen Frauen im Bergdorf Hueyápan ihre traditionelle Kleidung: den dunkelblauen Rock und ihre auf schwarzem Grund bunt bestickten Umhänge. Ihre Kleidung ist Ausdruck ihrer kulturellen Identität.
Doch nun steckt das Blaue Gold in der Krise, denn Klimawandel, mangelnder Regen und dadurch schwache Ernten bedrohen den weiteren Anbau und damit auch das überlieferte Wissen und Traditionen der Färberinnen in der Sierra Norte de Puebla. Doch die Frauen in Hueyápan geben nicht auf.

Silvia is my Name

Die Massai Silvia lebt in Südkenia. Trotz vieler dramatischer Schicksalsschläge kämpft sie für die Rechte der Massai-Frauen in ihrer Region, nicht zuletzt unter Einsatz ihres Lebens und um das ihrer Kinder. Ihr Kampf für Gleichberechtigung kollidiert immer wieder mit den Traditionen, in denen sie lebt.