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Bayer – die Fusion und die Folgen

Ein Jahr nach der Übernahme des amerikanischen Saatgutriesen Monsanto ist das eingetreten, was viele Skeptiker schon bei Abschluss des Geschäfts befürchtet hatten: das Negativimage von Monsanto hat massiv auf Bayer abgefärbt und die Leverkusener haben auch die juristischen Altlasten mit übernommen. Der Kurs der Bayer Aktie hat sich im letzten Jahr halbiert und auch im Unternehmen selbst machen sich die Folgen bemerkbar: rund 12.000 Arbeitsplätze sollen in den nächsten Jahren weltweit gestrichen werden, ein erheblicher Teil davon in Deutschland.
Der Film geht auf die Folgen der Fusion ein und zeigt neue Spuren möglicher von Glyphosat ausgehender Gesundheitsgefahren. Wie hat Monsanto in der Vergangenheit versucht, Politiker, Wissenschaftler und die öffentliche Meinung zu beeinflussen? Haben die Amerikaner tatsächlich intern bekannte Gefahren öffentlich bestritten und herunter gespielt? Und distanziert sich Bayer wirklich von solchen Praktiken?

Ebola – Das Virus überleben

Der Film dokumentiert die tiefgreifenden gesellschaftlichen Folgen des Ebola-Ausbruchs in Liberia. Wie erleben Menschen eine Epidemie, die monatelang völlig außer Kontrolle war, das Gesundheitssystem des Landes zerstört und in den Städten und Dörfern Angst und Misstrauen sät? Erzählt wird unter anderem die Geschichte von Stanley Juah, einem Familienvater, der Ebola in sein Dorf brachte und nun für den Tod von 14 Menschen verantwortlich gemacht wird. Stanleys letzte Hoffnung liegt auf einem Pastor, der versucht, für ihn Vergebung bei der Dorfgemeinschaft zu erbitten. Die Ambulanzkrankenschwester Mabel Musa beobachtet voller Sorge, wie ihr Land an der Epidemie zu zerbrechen droht. Aber sie erkennt auch, wie die Epidemie überwunden werden und die Gesellschaft wieder Vertrauen fassen kann. In der Krise sind es zuallererst die Einheimischen, die die wichtige Arbeit im ländlichen, schwerzugänglichen Liberia leisten. Der Film zeigt liberianische Krankenschwestern, die monatelang in Doppelschichten arbeiten, Menschen, die alles verloren haben und dennoch bereit sind, zu vergeben. Studierende, die freiwillig im Kampf gegen die Seuche mithelfen. So werden nicht nur die Mechanismen beschrieben, die für einen schnellen Sieg gegen Ebola nötig sind, sondern auch, was die Epidemie den Menschen abverlangt. Kein Kampf gegen eine Seuche ist denkbar, ohne die, die sie bekämpfen.