Die Neue

Eva ist Lehrerin aus Leidenschaft. Sie lässt sich auf Diskussionen mit ihren SchülerInnen ein und lehrt dabei Offenheit und gegenseitigen Respekt, eine demokratische Streitkultur ist ihr wichtig. Ihre SchülerInnen danken es ihr, sie fühlen sich ernst genommen und verstanden. Da kommt die Türkin Sevda hinzu. Klug, selbstbewusst, aus gutem Haus und Kopftuchträgerin aus Überzeugung. Sevda fordert ihr Recht auf Religionsfreiheit uneingeschränkt ein. Mal wird wegen ihr die Sitzordnung geändert, weil sie nicht neben einem Jungen sitzen möchte, dann gibt es Sonderregelungen für sie im Sportunterricht. Das geht vielen ihrer MitschülerInnen zu weit. Dann beginnen auch andere Mädchen, Kopftuch zu tragen und bald ist in der Klasse nichts mehr, wie es war. Rolf, der Direktor des Gymnasiums, sieht den Schulfrieden gefährdet und will Sevda das Kopftuch verbieten. Eva hingegen will den bessereb Weg gehen und überzeugen. Durch den Tod ihrer Mutter ist sie auf eigene, ungelöste Lebensfragen zurückgeworfen und versteht Sevdas Suche nach ihrem Platz im Leben. Doch dann spitzt sich der Konflikt in der Schule zu.