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#Female Pleasure

„#Female Pleasure“ ist ein Plädoyer für die Befreiung der weiblichen Sexualität im 21. Jahrhundert. Jahrtausendealte, patriarchale Strukturen werden ebenso in Frage gestellt wie die alltäglich gewordene Pornokultur. Der Film begleitet fünf ausserordentliche Frauen aus den fünf Weltreligionen rund um den Globus: Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav und ihr Engagement für Aufklärung und Befreiung in einer hypersexualisierten, säkularen Welt. Er offenbart universelle Zusammenhänge und zeigt ihren erfolgreichen Kampf für eine selbstbestimmte weibliche Sexualität und ein gleichberechtigtes, lustvolles Miteinander der Geschlechter. Bewegend, intim und zu jedem Zeitpunkt positiv vorwärtsgewandt schildert „#Female Pleasure“ die Lebenswelten von Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav und ihrem Engagement für Aufklärung und Befreiung in einer hypersexualisierten, säkularen Welt.

Strangers

Durch die Begegnung von vier Menschen, die sich im wirklichen Leben nie begegnet wären, entsteht ein intime Portrait der indischen Gesellschaft in turbulenten Zeiten. Der Muslim Jiaul kämpft für gegenseitigen Respekt und Gleichheit religiöser Minderheiten, während sich Ram, Mitglieder der höchsten Hindu-Kaste, der dennoch in Armut lebt, für den Erhalt traditioneller Hindu-Werte einsetzt.
Der obdachlose Drogendealer Manoj findet in seinem Liebeskummer Ablenkung von seinem täglichen Kampf ums Überleben, während sich die Studentin Tashi mit ihrer Rolle als Frau in der indischen Gesellschaft auseinandersetzt. Die plötzliche Geldentwertung versetzt das ganze Land in den Ausnahmezustand. Welcher Glaube regelt das tägliche Leben? Welche sozialen Kennzeichen entscheiden, wessen Stimme gehört wird? Wie begegnen sich Menschen, deren Wege sich unter normalen Umständen nie gekreuzt hätten in einem cinematographischen Raum, in dem so viele Zeichen ihrer gesellschaftlichen Zugehörigkeit wie möglich beseitigt wurden?

Der Traum der Kurden: Rojava

Ende März 2019 konnten die Kurden mit Unterstützung durch US-amerikanische Luftschläge die letzte Bastion des so genannten „Islamischen Staates“ befreien. Für die Zeit nach dem Krieg hatten alle am Konflikt in Syrien beteiligten Parteien eigene Pläne. Was aber wollten die Kurden in Rojava, wie sie ihr Gebiet in Nordsyrien nennen? 2013 hatten sie die Kontrolle über ihr Gebiet übernommen und eine Selbstverwaltung aufgebaut. Verschiedene Volksgruppen und Religionen wollen hier zusammenleben, das Land in Eigenregie verwalten und die Gleichstellung von Mann und Frau durchsetzen. Aber ihr gesellschaftliches Experiment war von Anfang an bedroht. Vor allem die Türkei will ein unabhängiges Kurdengebiet verhindern und drohte immer wieder mit militärischen Schritten. Der Abzug der Amerikaner und der Einmarsch der türkischen Armee hat im Jahr 2019 eine neue Runde im Krieg in Syrien eingeläutet.
Die Reportage ist eine Reise durch Rojava im Spätsommer 2018. Der Film stellt unterschiedliche Aspekte des gesellschaftlichen Aufbruchs aus Sicht der Kurden vor. Wie weit sind sie gekommen mit ihrem Experiment einer direkten kommunalen Demokratie und der Gleichstellung der Geschlechter? Der Film ist auch eine Wiederbegegnung mit Menschen, die die Reporter wenige Jahre zuvor während des Krieges dort getroffen hatten. In Kobanê, wo die Kurden 2014 monatelang den Angriffen der IS-Terrormiliz standhielten, erinnert nur noch wenig daran, dass die Stadt einmal vollkommen in Trümmern lag.

Die Hüterinnen der Farbe

Im Süden von Mexiko wird seit Jahrhunderten auf traditionelle und sehr arbeitsintensive Weise der Farbstoff Indigo aus der Indigopflanze gewonnen. Mit diesem Pigment färben die indigenen Frauen im Bergdorf Hueyápan ihre traditionelle Kleidung: den dunkelblauen Rock und ihre auf schwarzem Grund bunt bestickten Umhänge. Ihre Kleidung ist Ausdruck ihrer kulturellen Identität.
Doch nun steckt das Blaue Gold in der Krise, denn Klimawandel, mangelnder Regen und dadurch schwache Ernten bedrohen den weiteren Anbau und damit auch das überlieferte Wissen und Traditionen der Färberinnen in der Sierra Norte de Puebla. Doch die Frauen in Hueyápan geben nicht auf.

Nudar

Nudar ist aus Syrien nach Deutschland gekommen ist, um ihre Karriere als Ärztin fortzusetzen. Während der Dreharbeiten wendet sie die Kamera auf die Filmemacherin Rand Beiruty, die einen Dialog zwischen den beiden Frauen herstellt.

Mutterland

West-Sumatra, Indonesien, ist die Heimat der Minangkabau. Mit mehreren Millionen Menschen bilden sie die größte matriarchale Gesellschaft der Welt. Sie leben nach dem Adat, dem mütterlichen Naturrecht, in friedlichem Zusammenleben mit dem Islam. Haus, Hof und Land liegen bei ihnen in den Händen von Frauen. Der Film erzählt vom Alltag aus der Perspektive der 33-jährigen Yelfia Susanti, die es versteht, mit ihrem großen Klan für Ausgleich und ein gutes Leben für alle zu sorgen.

Experiment Rojava in Syrien

Im Norden Syriens, in der Region Rojava an der Grenze zur Türkei, leben Kurden, Araber, Aramäer und Syrer friedlich zusammen, seien es Muslime, Jesiden oder Christen. Oberste Prinzipien sind autonome Selbstverwaltung, Frauenrechte, Schutz und Beteiligung von Minderheiten und religiöse Toleranz. Diese hoffnungsvolle Entwicklung wird durch den völkerrechtswidrigen Angriff der türkischen Truppen und ihrer radikalen islamistischen Helfershelfer bedroht. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die das gesellschaftspolitische Experiment der Demokratie von unten tragen und voranbringen wollen. In der Kleinstadt Amûdê, die hauptsächlich von der Landwirtschaft lebt, wird die Arbeit der Stadtteilkomitees, einer Ladenkooperative und einer Textilmanufaktur vorgestellt. Besonders aktiv sind die Frauen, die ihre neu gewonnenen Rechte nutzen. Sie bringen sich in der kommunalen Selbstverwaltung ein und werden durch Arbeitsplätze, die sie selbst geschaffen haben, wirtschaftlich unabhängig. Noch steht vieles am Anfang, aber auch Männer unterstützen sie, um gemeinsam dem gesellschaftspolitischen Ideal der Basisdemokratie näherzukommen.

Silvia is my Name

Die Massai Silvia lebt in Südkenia. Trotz vieler dramatischer Schicksalsschläge kämpft sie für die Rechte der Massai-Frauen in ihrer Region, nicht zuletzt unter Einsatz ihres Lebens und um das ihrer Kinder. Ihr Kampf für Gleichberechtigung kollidiert immer wieder mit den Traditionen, in denen sie lebt.

What the Wind Took Away

Obwohl viele jesidische Frauen alles verloren haben, sind sie noch am Leben. Nachdem sie aus ihrer Heimat vertrieben wurden, fanden sie Aufnahme in einem Flüchtlingslager in der Türkei – gefangen zwischen der Radikalität des IS und ihrem Wunsch, nach Europa zu gehen. Der Film begleitet zwei Frauen in ihrem Alltag im Flüchtlingslager und ihren unermüdlichen Versuchen, trotz des Verlustes der Heimat, der Sorge um die Zukunft und der Angst um Verwandte und Nachbarn, ein menschenwürdiges Leben für sich und ihre Familien zu gestalten. Aus den Nachbarinnen werden bald vertraute Freundinnen, die Einblick in ihre persönlichen Erfahrungen gewähren.

Menstrual Man – Erfinder einer Monatsbinde (Quarks & Co.)

Eigentlich will der Inder Arunachalam Muruganantham seiner frisch angetrauten Frau nur ein originelles und nützliches Geschenk machen: Eine selbst hergestellte Monatsbinde. Denn bislang muss seine Frau alte Lappen nutzen, weil die junge Familie kein Geld für Binden aus dem Laden hat – wie etwa 80 Prozent der indischen Frauen. Auf der Suche nach dem besten Material, geht Arunachalam Muruganantham jedoch ungewöhnliche Wege, die ihm viele Schwierigkeiten einbringen, mittlerweile aber in Indien auch zu einem gefeierten Star machten.