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Mutanga

Zusammen mit Kameramann Hans Albrecht Lusznat verfolgte der Dokumentarfilmer Helmut Schulzeck zehn Jahre lang das Leben seiner kenianischen Schwiegerfamilie in einem kenianischen Dorf. Sein Film „Mutanga“ erzählt persönliche Geschichten, die die Stereotypen vom bedürftigen Afrikaner widerlegen. Ihm gelingen ganz nahe und unverstellte Einblicke in das Leben einiger Familienmitglieder. Ein robustes Beharren auf die traditionelle Kultur scheint ihrer Orientierung an westlichen Ideen und Werten kaum zu widersprechen, denn noch prägt beides Alltag und Feiertag in der Abgeschiedenheit der kenianischen Provinz.

Da Dog Show

Der 71-jährige Familienvater Sergio wohnt mit zwei seiner drei Kinder in einem Mausoleum auf dem Nordfriedhof von Manila. Tausende andere leben ebenfalls neben den Toten und haben eine eigene Gemeinschaft gebildet, die von der Geburt bis zum Tod nahezu alle Lebensbereiche umfasst. Die 27-jährige Celia, die geistig behindert ist, und der 17-jähriger Alwin, der zur Schule gehen darf, unterstützen den körperlich angeschlagenen Vater. Die Mutter hat die Familie unter dem Vorwand verlassen, ihre Verwandten in der Provinz zu besuchen und den zwölfjährigen Eddie Boy mitgenommen, sehr zum Kummer von Sergio, der nun alles daran setzt, seinen Sohn zurückzuholen, wenn schon die Mutter nicht zurückkehren will. Neben der Pflege des Mausoleums, in dem die Familie lebt, verdient Sergio etwas Geld mit seinen beiden Hunden, denen er zahlreiche Kunststücke beigebracht hat. In einer Hundeshow zeigt er dies auf öffentlichen Plätzen, wobei er ständig Gefahr läuft, von Parkaufsehern und Hundefängern überrascht zu werden. Nachdem Alvin bei der Hundeshow überraschend viel Geld nach Hause bringt, fasst Sergio den Entschluss, mit Celia und Hund Habagat in die Provinz zu reisen und seinen jüngsten Sohn zurück zu holen. Nach einer beschwerlichen Reise stellt sich heraus, dass die Mutter ins Ausland gegangen ist, um Geld zu verdienen, und Eddie Boy in die Obhut von Mutter und Schwägerin gegeben hat. Diese weigern sich, den Jungen herzugeben und rufen den Distriktvorsteher um Vermittlung an. Eine einvernehmliche Lösung wird zwar gefunden, doch die Rückreise wird für die Familie zur neuen Belastungsprobe.