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Power To Change – Die Energierebellion

Ein Film über eine große Vision und Menschen, die sie umsetzen: Die Rebellen unserer Zeit setzen sich für die Zukunft der Energieversorgung der Welt ein: sie ist dezentral, sauber und zu 100% aus Erneuerbaren Quellen, so die Botschaft Films. Er nimmt seine Zuschauer mit auf eine Reise durch ein Land, in dem Hunderttausende für die Energierevolution kämpfen. Voll Leidenschaft und Hoffnung stecken sie Rückschläge ein und feiern Erfolge. Doch der Film zeigt auch, warum sich Menschen in der Ukraine für ein demokratisches Energiesystem einsetzen und wie wir alle präventiv den Kriegen um die letzten fossilen Ressourcen unserer Erde entgegentreten können. Und er zeigt den Aufbruch in eine Zukunft, die ohne fossile und atomare Energieträger auskommt und der gemeinsame Kampf für eine nachhaltige und gerechte Welt möglich ist.

No Problem! Solaringenieurinnen für Afrika

Der Film begleitet eine Gruppe von Frauen aus Liberia, Malawi, Sudan und Tansania, die im indischen Rajasthan im „Barefoot College“ zu Solaringenieurinnen ausgebildet werden. Nach sechs Monaten kehren sie in ihre Dörfer zurück und bringen Solartechnik und Know-how in entlegene ländliche Gebiete, die bisher keinen Zugang zu Strom hatten. Das Süd-Süd-Entwicklungsprojekt qualifiziert Frauen und ermöglicht eine autonome, dezentrale Energieversorgung.

 

Black Out

Während der Prüfungszeit machen sich tausende Schüler und Schülerinnen in der Hauptstadt Guineas allabendlich zum Lernen auf den Weg zu öffentlichen beleuchteten Plätzen, Tankstellen oder dem Flughafen. Denn in vielen Haushalten gibt es keinen Zugang zu Elektrizität und die staatliche Stromversorgung ist unstabil. Der Film zeigt nächtliche Stimmungsbilder aus Conakry und lässt lernende Jugendliche, einen Lehrer und Angestellte eines Elektrizitätswerkes zu Wort kommen.

Abgefackelt

Ein kleines Fischerdorf im Nigerdelta gewinnt gegen den Erdölkonzern Shell. Shell muss dem Dorf umgerechnet 80 Millionen Euro Schadenersatz für Umweltschäden, die die Erdölförderung verursacht hat, zahlen. Das Urteil, gefällt im Januar 2015 in London, ist ein Erfolg für die nigerianischen Bauern gegen den Ölmulti. Jetzt drohen weitere Verurteilungen vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Die Ölförderung in Ländern wie Nigeria hat nicht nur katastrophale Folgen für die Menschen vor Ort, sondern auch für das Weltklima. Ein Skandal, der von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet bleibt. Mit der Erdölproduktion werden gleichzeitig riesige Mengen Erdgas an die Oberfläche befördert. Aber anstatt das Begleitgas zu nutzen, verbrennen Ölförderkonzerne den wertvollen Rohstoff. Durch das Abfackeln von Begleitgas verpufft jährlich ein Drittel des gesamten europäischen Erdgasbedarfes. Dabei entstehen 400 Millionen Tonnen Treibhausgase – das entspricht dem CO2-Ausstoss aller Autos in Deutschland, Frankreich und Großbritannien zusammen. Deshalb ist das Abfackeln in Europa verboten. Doch außerhalb Europas halten sich die Ölmultis nicht an das Verbot. In Nigeria leiden die Menschen besonders stark unter den gesundheitlichen Folgen des Gasabfackelns. Die Ernten sind durch Schwermetalle und sauren Regen verseucht. Erst wenn die europäischen Konzerne für ihre Umweltvergehen nach europäischem Recht in ihren Heimatländern zur Rechenschaft gezogen werden, könnte das Abfackeln ein Ende haben.

Legacy Warnings!

Der Film ist eine emotionale Annäherung an die Themen Energiebedarf, Widerstand, Hoffnung und Herausforderungen bei dem Versuch, den afrikanischen Kontinent mit Energie zu versorgen. Die Warnungen über bereits vorhandene, radioaktive Hinterlassenschaften werden von denen, die neue Verträge über die Versorgung mit Kernenergie abschließen, überhört. Schätzungen nach ist bereits heute das Leben von über 2,5 Millionen Menschen in Südafrika durch die negativen Einflüsse der Uranabbaugebiete beeinträchtigt. Die Zahlen von Kindern, die in den Regionen um die Abbaugebiete mit Beeinträchtigungen geboren werden, sind alarmierend hoch, die Industrie entzieht sich jeglicher Verantwortung. Die südafrikanische Regierung verschließt ebenfalls die Augen und plant die zukünftige Investition in Atomanlagen und in weitere Uranminen. Sollte die südafrikanische Regierung diese Pläne umsetzen, werden weitere afrikanische Länder dem Beispiel folgen. Doch gibt es auf dem Kontinent ein wachsendes Widerstandsbündnis gegen die Pläne, neue Atomkraftwerke zu bauen oder weitere Uranabbaugebiete zu schaffen.

Powerless

Im Mittelpunkt des Films steht der Elektriker Loha Singh aus der nordindischen Stadt Kanpur. Er verdient seinen Lebensunterhalt damit, illegal Stromleitungen anzuzapfen und den Strom in die Häuser und Geschäfte der Armen zu leiten. Seine Gegenspielerin Ritu Maheshwari vertritt den staatlichen Stromkonzern KESCO. Ihr Ziel ist es, die Energieversorgung sicherzustellen und Stromdiebstahl zu verhindern. Der Film lenkt den Blick auf den Kampf um eine funktionierende Infrastruktur und den Zugang zu Energie.