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Die Ungläubigen vom Hindukusch

Im Norden Pakistans lebt das Volk der Kalasha mit ihrer jahrhundertealten Kultur. Sie praktizieren einen Mehrgottglauben, eng verbunden mit der Natur. Die verbesserte Infrastruktur bringt zwar bessere Lebensbedingungen, aber auch den Islam in die einst abgeschiedenen Dörfer. Werden die Kalasha ein modernes Leben führen und zugleich an ihren alten Traditionen festhalten können?

Motorcycle Woman

Im Juni 2019 beginnt Zenith Irfan die Reise mit ihrem Motorrad von ihrer Heimatstadt Lahore in die unwegsamen Regionen des Himalaja.
Die Leidenschaft für das Motorradfahren hat sie von ihrem früh verstorbenen Vater übernommen. Ihre Mutter und auch ihr älterer Bruder haben sie dabei stets unterstützt. Dennoch wollen sie, dass auch Zenith spätestens mit 30 Jahren verheiratet ist und sich in die Rolle als Ehefrau und Mutter fügt, die ihr die konservativ und patriarchal geprägte Gesellschaft zuschreibt. Im urbanen Umfeld ihrer Heimatstadt Lahore wird Zenith in ihrem Freiheitsdrang zwar respektiert, sie genießt sogar eine gewisse Popularität: 2018 kam ein Spielfilm in die pakistanischen Kinos, der auf Zeniths Lebensgeschichte basiert. Doch über die sozialen Medien erreichen sie auch immer wieder Kommentare, die ihren Umgang mit den herkömmlichen Geschlechterrollen stark kritisieren. Als Zenith nun zu einer Reise in die unwegsamen und von strengen Traditionen geprägten Bergregionen des Himalaja aufbricht, ist es ihr ein besonderes Anliegen, mehr über das Leben der Frauen dort herauszufinden. Doch obgleich man ihr auf ihrer Reise durchgehend mit Respekt, Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft begegnet, gelingt es ihr nicht, wirklich Kontakt zu den Frauen in den Bergen herzustellen. Die pakistanische Filmemacherin Sabiha Sumar begleitet Zenith für die ZDF/3sat-Reihe „Ab18!“ auf ihrer Reise.

The Absence of Apricots

Ein entlegenes Bergdorf im Norden Pakistans, umgeben von einem türkis-blauen See inmitten von schroffen Felswänden. Eines Tages wurde ein Fluss durch einen Erdrutsch blockiert. In wenigen Monaten staute sich das Wasser zu einem 30 km langen See. Unzählige Häuser und Felder wurden überflutet, Dörfer zerstört und Menschen vertrieben. Die Erinnerung an diese schwere Zeit wird noch heute von Generation zu Generation weiter gegeben.