Neuigkeiten

Urmila – für die Freiheit

Der Film erzählt die hoffnungsvolle Geschichte einer jungen Frau, die um Freiheit, Gerechtigkeit und eine Perspektive für junge Mädchen in Nepal kämpft. Urmila Chaudhary lebt im Süden Nepals und ist sechs Jahre alt, als sie von ihren Eltern als Kamalari, als Haushaltssklavin, in die Hauptstadt verkauft wird. Erst zwölf Jahre später gelingt ihre Befreiung. Mit der eigenen Freiheit gibt sich Urmila nicht zufrieden, aus dem Erlebten zieht sie die Kraft, die sie für andere Mädchen in ihrem Land nutzen will. Voller Zuversicht kämpft sie für die Organisation „Freed Kamalari Development Forum“ (FKDF) gegen das offiziell abgeschaffte System der Leibeigenschaft und somit gegen jahrhundertealte Gesellschaftsstrukturen in ihrer Heimat. Inzwischen konnten von Urmila und ihren Mistreiterinnen 13.000 Mädchen befreit werden. Urmila macht auch außerhalb Nepals auf die Situation in ihrer Heimat aufmerksam, sie reist auf andere Kontinente und hält mitreißende Reden, u.a. auf dem Oslo Freedom Forum. Gleichzeitig hat sie zum Ziel gesetzt, Rechtsanwältin zu werden und ihr Heimatland Nepal weiter zu verändern. Dafür versucht sie ihren Schulabschluss nachzuholen, denn wie den meisten Kamalari blieb auch ihr eine Schulbildung verwehrt. Dabei steht die 25-Jährige vor der schwierigen Aufgabe, das Lernen mit ihrer Arbeit als Aktivistin zu vereinbaren.

Karuna Grand Show

Khube Rinpoche, ein ehemaliger hochrangiger buddhistischer Mönch des tibetischen Sera-Klosters, ist Gründer des Behindertenheims „Karuna Home“ für tibetische Jugendliche mit geistiger und körperlicher Behinderung in Südindien. Zum zehnjährigen Bestehen des Heims hat sich Khube Rinpoche mit seinen Schützlingen Großes vorgenommen. Eine 13-köpfige Gruppe Jugendlicher tourt über 3.000 Kilometer per Bus, Zug und Flugzeug durch ganz Indien, um in Tibeter-Siedlungen eine einzigartige Show zu präsentieren, die Karuna Grand Show, die nicht zuletzt den Traum vieler Tibeter auf eine Rückkehr in ihre Heimat wach rüttelt. Unterstützt werden sie bei dem außergewöhnlichen Projekt von neun tibetischen Popstars, die in Indien, Europa und Amerika im Exil leben. Einige von ihnen sind bereits als Kinder auf Flüchtlings-Trecks über das Himalaya-Gebirge bis nach Nordindien gelangt und durften seitdem ihre Familien in Tibet nicht wieder sehen. Höhepunkt der Tournee ist ein Treffen mit dem Dalai Lama in Dharamsala.