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Joy in Iran

Der Film dokumentiert die Reise der KünstlerInnen Susie Wimmer, Andreas Schock und Moni Single von „Clowns ohne Grenzen“ zu iranischen Hilfseinrichtungen – Heime für Waisen- und Straßenkinder, Krankenhäuser, psychiatrische Kliniken und Flüchtlingscamps.
Dabei geht es nicht nur um intensive menschliche Begegnungen, sondern auch die unglaubliche und wahre Geschichte des iranischen Tourguides Reza Abedini. Während der Reise wird der smarte junge Mann aus Teheran vom „Clowns-Virus“ infiziert und steht am Ende vor seinen eigenen Landsleuten auf der Bühne. „Joy in Iran“ ist eine filmische Reflektion über Nächstenliebe und die heilsame Kraft von Humor und geteilter Freude – im Iran und anderswo auf der Welt. Gleichzeitig zeichnet der Film das einfühlsame Portrait eines Landes, das gerade wieder einmal im Fokus der weltweiten Berichterstattung steht.

1979: Urknall der Gegenwart

Das Jahr 1979 steht für eine Zeitenwende in Politik, Wirtschaft und Religion, die unser Leben bis heute prägt. Es ist der Beginn einer neuen Epoche: der Gegenwart. Die Regisseure Dirk van den Berg und Pascal Verroust blicken in ihrem Film zurück auf eines der ereignisreichsten Jahre des 20. Jahrhunderts und auf dessen wichtigste Protagonisten: Margaret Thatcher wird Premierministerin in Großbritannien, der chinesische Parteiführer Deng Xiaoping reist in die USA, Papst Johannes Paul II. besucht seine polnische Heimat und Ajatollah Chomeini kehrt aus dem französischen Exil zurück in den Iran.

Where we used to swim

Der Urmia-See im Norden des Iran war einst der größte See des mittleren Ostens. Heute sind nur noch 5% seiner ursprünglichen Fläche übrig geblieben. Der Rest ist ausgetrocknet und versalzen. Der See und seine Dürre wurden zu einem Politikum.
Der filmische Essay beobachtet die Orte der Vergangenheit und Gegenwart und webt aus Fragmenten der Gegenwart und der Erinnerung eine Geschichte.

Lonely Lake – Der Urmiasee trocknet aus

Der Urmiasee ist der größte Binnensee im Iran und Nah-Mittelost und einer der größten Salzseen der Welt. Seit Mitte der 1990er Jahre trocknet der See aus und hat heute nur noch ein Zehntel des ursprünglichen Wasservolumens. Aufgrund des hohen Salzgehaltes bildet sich rund um den geschrumpften See eine breite Salzwüste, die sich um hunderte von Kilometern verbreitern wird, wenn nichts gegen das Austrocknen unternommen wird. Eine der größten Naturkatastrophen unserer Zeit führt zur Vernichtung des reichhaltigen UNESCO-World-Biosphere-Reservats mit vielfältiger Fauna und Flora und zwingt Millionen von Menschen zur Flucht. Der Film schildert die Ursachen für eine der größten Naturkatastrophen der Welt und zeigt die vielfältige Pflanzen- und Tierwelt, die jetzt von einer riesigen Salzlandschaft bedroht wird, neben den verrosteten Schiffswracks aus besseren Zeiten. Interviews mit den Betroffenen verdeutlichen die Zukunftssorgen von Millionen von Bauern, Fischern und Handwerkern.