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#Female Pleasure

„#Female Pleasure“ ist ein Plädoyer für die Befreiung der weiblichen Sexualität im 21. Jahrhundert. Jahrtausendealte, patriarchale Strukturen werden ebenso in Frage gestellt wie die alltäglich gewordene Pornokultur. Der Film begleitet fünf ausserordentliche Frauen aus den fünf Weltreligionen rund um den Globus: Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav und ihr Engagement für Aufklärung und Befreiung in einer hypersexualisierten, säkularen Welt. Er offenbart universelle Zusammenhänge und zeigt ihren erfolgreichen Kampf für eine selbstbestimmte weibliche Sexualität und ein gleichberechtigtes, lustvolles Miteinander der Geschlechter. Bewegend, intim und zu jedem Zeitpunkt positiv vorwärtsgewandt schildert „#Female Pleasure“ die Lebenswelten von Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav und ihrem Engagement für Aufklärung und Befreiung in einer hypersexualisierten, säkularen Welt.

Strangers

Durch die Begegnung von vier Menschen, die sich im wirklichen Leben nie begegnet wären, entsteht ein intime Portrait der indischen Gesellschaft in turbulenten Zeiten. Der Muslim Jiaul kämpft für gegenseitigen Respekt und Gleichheit religiöser Minderheiten, während sich Ram, Mitglieder der höchsten Hindu-Kaste, der dennoch in Armut lebt, für den Erhalt traditioneller Hindu-Werte einsetzt.
Der obdachlose Drogendealer Manoj findet in seinem Liebeskummer Ablenkung von seinem täglichen Kampf ums Überleben, während sich die Studentin Tashi mit ihrer Rolle als Frau in der indischen Gesellschaft auseinandersetzt. Die plötzliche Geldentwertung versetzt das ganze Land in den Ausnahmezustand. Welcher Glaube regelt das tägliche Leben? Welche sozialen Kennzeichen entscheiden, wessen Stimme gehört wird? Wie begegnen sich Menschen, deren Wege sich unter normalen Umständen nie gekreuzt hätten in einem cinematographischen Raum, in dem so viele Zeichen ihrer gesellschaftlichen Zugehörigkeit wie möglich beseitigt wurden?

Wem gehört das Meer?

David gegen Goliath: Indische Fischer verklagen die Weltbank auf Schadensersatz – sie hat ein Kohlekraftwerk finanziert, das ihre Fischgründe zerstört. Der US-Supreme Court in Washington entscheidet im März 2019: Die Fischer haben Recht, die Weltbank muss haften. Aber auch in Sri Lanka und Costa Rica schickt sich eine unheilvolle Allianz aus Entwicklungspolitik, Privatwirtschaft und Naturschutz an, das Meer einer neuen Ordnung zu unterwerfen.

No Problem! Solaringenieurinnen für Afrika

Der Film begleitet eine Gruppe von Frauen aus Liberia, Malawi, Sudan und Tansania, die im indischen Rajasthan im „Barefoot College“ zu Solaringenieurinnen ausgebildet werden. Nach sechs Monaten kehren sie in ihre Dörfer zurück und bringen Solartechnik und Know-how in entlegene ländliche Gebiete, die bisher keinen Zugang zu Strom hatten. Das Süd-Süd-Entwicklungsprojekt qualifiziert Frauen und ermöglicht eine autonome, dezentrale Energieversorgung.

 

Menstrual Man – Erfinder einer Monatsbinde (Quarks & Co.)

Eigentlich will der Inder Arunachalam Muruganantham seiner frisch angetrauten Frau nur ein originelles und nützliches Geschenk machen: Eine selbst hergestellte Monatsbinde. Denn bislang muss seine Frau alte Lappen nutzen, weil die junge Familie kein Geld für Binden aus dem Laden hat – wie etwa 80 Prozent der indischen Frauen. Auf der Suche nach dem besten Material, geht Arunachalam Muruganantham jedoch ungewöhnliche Wege, die ihm viele Schwierigkeiten einbringen, mittlerweile aber in Indien auch zu einem gefeierten Star machten.

Karuna Grand Show

Khube Rinpoche, ein ehemaliger hochrangiger buddhistischer Mönch des tibetischen Sera-Klosters, ist Gründer des Behindertenheims „Karuna Home“ für tibetische Jugendliche mit geistiger und körperlicher Behinderung in Südindien. Zum zehnjährigen Bestehen des Heims hat sich Khube Rinpoche mit seinen Schützlingen Großes vorgenommen. Eine 13-köpfige Gruppe Jugendlicher tourt über 3.000 Kilometer per Bus, Zug und Flugzeug durch ganz Indien, um in Tibeter-Siedlungen eine einzigartige Show zu präsentieren, die Karuna Grand Show, die nicht zuletzt den Traum vieler Tibeter auf eine Rückkehr in ihre Heimat wach rüttelt. Unterstützt werden sie bei dem außergewöhnlichen Projekt von neun tibetischen Popstars, die in Indien, Europa und Amerika im Exil leben. Einige von ihnen sind bereits als Kinder auf Flüchtlings-Trecks über das Himalaya-Gebirge bis nach Nordindien gelangt und durften seitdem ihre Familien in Tibet nicht wieder sehen. Höhepunkt der Tournee ist ein Treffen mit dem Dalai Lama in Dharamsala.

Powerless

Im Mittelpunkt des Films steht der Elektriker Loha Singh aus der nordindischen Stadt Kanpur. Er verdient seinen Lebensunterhalt damit, illegal Stromleitungen anzuzapfen und den Strom in die Häuser und Geschäfte der Armen zu leiten. Seine Gegenspielerin Ritu Maheshwari vertritt den staatlichen Stromkonzern KESCO. Ihr Ziel ist es, die Energieversorgung sicherzustellen und Stromdiebstahl zu verhindern. Der Film lenkt den Blick auf den Kampf um eine funktionierende Infrastruktur und den Zugang zu Energie.