Neuigkeiten

Chinafrika.mobile

Der Film folgt dem Lebenszyklus eines Smartphones: Vom Schürfen der benötigten Rohstoffe in den Minen Kolwezis in der DR Kongo, über die Herstellung in chinesischen Fabriken im Perlfluss-Delta bis zum Gebrauch und Recycling in Lagos, Nigeria. Die Kamera der mobilen Geräte schickt seine Bilder auf die globale Reise und auf die Displays der Nutzer. Gefilmt wurde von Minenarbeitern, Fabrikarbeitern, Händlern und Müllsammlern an den Originalschauplätzen im Kongo, in China und Nigeria. Vier kurze Filme zeigen die Arbeit an dem Gerät, das unserer aller Alltag bestimmt.
China und Afrika sind die treibenden Kräfte der ökonomischen, politischen und kulturellen Zukunft der Globalisierung und das Smartphone ist das entscheidende Verbindungsglied. Seit 2013 befassen sich Jochen Becker und Daniel Kötter mit den kulturellen Auswirkungen der ökonomischen und politischen Verbindungen zwischen China und Afrika.

Friedenskämpfer

Der kongolesische Arzt und Menschenrechtsaktivist Denis Mukwege erhielt 2018 den Friedensnobelpreis. Damit wurde seine langjährige Arbeit für Opfer sexualisierter Gewalt gewürdigt. Zehntausende Frauen und Mädchen hat er in seinem Hospital Panzi operiert und gerettet. Die Filmautorin Susanne Babila reist neun Monate nach der Preisverleihung mit der Tübinger Missionsärztin Gisela Schneider zu Denis Mukwege in den Kongo. Die Missionsärztin vom Deutschen Insitut für Ärztliche Mission (Difäm) in Tübingen unterstützt in dem Land zweihundert christliche Gesundheitsstationen und bildet zusammen mit Denis Mukwege junge Ärzte aus, um den misshandelten Frauen und Kindern wieder ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Denis Mukwege und Gisela Schneider verbindet eine jahrelange Freundschaft und der tiefe Glaube an Gott. Hat sich durch den Friedensnobelpreis die Situation für den Arzt und seine Arbeit verändert? Wie ist die Lage im abgeriegelten und von UN-Soldaten bewachten Hospital? Gibt es Anzeichen dafür, dass durch die weltweite Aufmerksamkeit des Friedensnobelpreises die brutale Gewalt gegen Frauen und Mädchen im Nordosten des Kongo eingedämmt werden konnte?