Sie mussten die Hölle sehen – Auf der Flucht vor Boko Haram

Deutschland 2015, 45 Min.

Kinder werden mit versteckten Bombengürteln versehen und mit Fernzündern in die Luft gesprengt, überall herrschen Militär, Korruption und Willkür. Im Nordosten Nigerias, nur wenige Kilometer entfernt vom Kalifat der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram, suchen in der nahezu eingeschlossenen Stadt Maiduguri täglich tausende Vertriebene Schutz. Die Filmemacher haben mit Menschen gesprochen, die alles verloren haben, auch die Hoffnung. Es sind erschütternde Berichte von Witwen über Mord und Plünderungen. Die meisten Männer wurden vor den Augen der Kinder und Frauen regelrecht geschlachtet – sie mussten die Hölle sehen. Allein 17.000 Menschen sollen Boko-Haram-Truppen im Nordosten ermordet haben. Die Folge des Terrors ist, dass es kaum Hilfsorganisationen in diesen Gebieten gibt. Die Menschen sind auf sich allein gestellt. Wer kann, flieht. Nigeria gehört zu den Herkunftsländern, aus denen die meisten Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa kommen.

 

Regie: Andreas Kuno Richter, Christian Büttner

Buch: Andreas Kuno Richter, Christian Büttner

Kamera: Andreas Kuno Richter, Christian Büttner

Schnitt: Christian Büttner

Fernsehsender/Produktion: RTL, Eikon Nord GmbH

Kontakt: Eikon Nord, Katja Kersting, Tel. 040-30061870, e-mail: kersting@eikon-nord.de